معرفی کتاب «Kants Theorie der Biologie: Ein Kommentar. Eine Lesart. Eine historische Einordnung (Kantstudien-Ergänzungshefte) (German Edition)» نوشتهٔ Goy, Ina، منتشرشده توسط نشر Walter de Gruyter GmbH & Co KG در سال 2017. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
The author of “Kant's theory of biology” analyzes the development of the theory of organized beings in Kant’s writings and provides a commentary on the “Second introduction” and §§61–91 of the “Critique of the power of judgment” in part 1 of the book. In part 2, she introduces a new systematic reading of Kant’s theory of biology, and determines the place of this theory in early modern discourses of the life sciences and natural history in part 3. Inhalt Zitierweise und Siglen Einleitung Teil 1. Kants Theorie der Biologie. Ein Kommentar 1.1 Zur Genese der Theorie organisierter Wesen in Kants Schriften 1.1.1 Die Theorie des Himmels 1.1.2 Der Beweisgrund Essay 1.1.3 Die Schriften über Menschenrassen 1.1.4 Die Rezensionen von Herders „Ideen“ 1.1.5 Die Metaphysischen Anfangsgründe der Naturwissenschaft 1.1.6 Die Teleologie in der ersten und zweiten Kritik 1.1.7 Noch einmal zu den Teleologischen Prinzipien 1.1.8 Die Kritik der Urtheilskraft 1.2 Ein Kommentar zur zweiten „Einleitung“ und zur „Kritik der teleologischen Urtheilskraft“ 1.2.1 Ein Kommentar zur zweiten „Einleitung“ 1.2.2 Ein Kommentar zur „Analytik“ (§§ 61–8) der „Kritik der teleologischen Urtheilskraft“ 1.2.3 Ein Kommentar zur „Dialektik“ (§§ 69–78) der „Kritik der teleologischen Urtheilskraft“ 1.2.4 Ein Kommentar zur „Methodenlehre“ (§§ 79–91) der „Kritik der teleologischen Urtheilskraft“ Teil 2. Kants Theorie der Biologie. Eine Lesart 2.1 Organisierte Wesen und mechanische Kräfte und Gesetze 2.1.1 Was sind und was erklären mechanische Kräfte und Gesetze? 2.1.2 Mechanische Kräfte und Gesetze und empirische oder apriorische Verstandesbegriffe 2.1.3 Mechanische Kräfte und Gesetze als geschaffene Zweitursachen der Natur 2.1.4 Exkurs: Mechanische Kräfte und Gesetze. Schwimmen und Vogelflug 2.2 Organisierte Wesen und physisch teleologische Kräfte und Gesetze 2.2.1 Was sind und was erklären physisch teleologische Kräfte und Gesetze? 2.2.2 Physisch teleologische Kräfte und Gesetze und empirisch apriorische Vernunftbegriffe 2.2.3 Physisch teleologische Kräfte und Gesetze als geschaffene Zweitursachen der Natur 2.2.4 Exkurs: Zur Mehrdeutigkeit des Zweckbegriffs im Begriff eines Naturzwecks 2.3 Organisierte Wesen und moralteleologische Kräfte und Gesetze 2.3.1 Was sind und was erklären moralteleologische Kräfte und Gesetze 2.3.2 Moralteleologische Kräfte und Gesetze und apriorische Vernunftbegriffe 2.3.3 Moralteleologische Kräfte und Gesetze als geschaffene Zweitursachen der Vernunft 2.4 Ein Blick zurück, ein Blick voraus 2.5 Die Einheit der mechanischen und physisch teleologischen Kräfte und Gesetze in Gottes theoretischem Verstand 2.5.1 Die Vereinbarkeit der mechanischen und physisch teleologischen Kräfte und Gesetze im menschlichen Bewusstsein 2.5.2 Die Einheit der mechanischen und physisch teleologischen Kräfte und Gesetze im theoretischen Bewusstsein Gottes 2.5.3 Der physikotheologische Beweis für das theoretische Bewusstsein Gottes 2.6 Die Einheit der physisch teleologischen und moralteleologischen Kräfte und Gesetze in Gottes theoretisch praktischem Verstand 2.6.1 Die Vereinbarkeit der physisch teleologischen und moralteleologischen Kräfte und Gesetze im menschlichen Bewusstsein 2.6.2 Die Einheit der physisch teleologischen und moralteleologischen Kräfte und Gesetze im theoretisch praktischen Bewusstsein Gottes 2.6.3 Der ethikotheologische Beweis für das theoretisch praktische Bewusstsein Gottes 2.7 Die Einheit Gottes 2.7.1 Zwei Beweise, ein Gott 2.7.2 Schluss Teil 3. Kants Theorie der Biologie. Eine historische Einordnung 3.1 Die Präformationslehre 3.1.1 Die ovistische Präformationslehre 3.1.2 Die animalkulistische Präformationslehre 3.2 Einwände gegen die Präformationslehre 3.2.1 Die Entstehung der Keime und das Problem des infiniten Regresses 3.2.2 Trembleys Polypenversuche und das Problem der Selbstregeneration 3.2.3 Bastarde und das Problem der zweigeschlechtlichen Vererbung 3.3 Die Epigenesislehre 3.3.1 Mechanische Formen der Epigenesislehre 3.3.2 Vitalistische Formen der Epigenesislehre 3.4 Kants Verhältnis zu präformistischen und epigenetischen Lehren 3.4.1 Kants Aussagen zu präformistischen und epigenetischen Lehren 3.4.2 Kants Aussagen zu Vertretern präformistischer und epigenetischer Lehren 3.4.3 Elemente präformistischer Lehren in Kants Ansatz 3.4.4 Elemente epigenetischer Lehren in Kants Ansatz Bibliografie Personenregister Sachregister Ein textnaher, fortlaufender Kommentar zu Kants Lehre von organisierten Wesen in der „Kritik der Urteilskraft" ist ein Desiderat sowohl der Kantforschung als auch der Philosophie und Geschichte der Lebenswissenschaften. Auch gibt es bisher nur wenige Lesarten, die Kants Philosophie der Biologie im Ganzen erschließen und versuchen, sie in die vielschichtigen historischen Kontexte der frühneuzeitlichen Naturforschung einzuordnen. Das vorliegende Buch schließt diese Lücken. Es verteidigt die Thesen, dass Kant organisierte Wesen durch drei Arten von Kräften und Gesetzen charakterisiert - durch mechanische, physisch teleologische und moralteleologische Krätfe und Gesetze - deren Vereinbarkeit im Bewusstsein des Menschen, und in der Erfahrungswelt, so, wie sie dem Menschen erscheint, auf der regulativen Idee ihrer Einheit im schöpferischen, theoretisch praktischen Bewusstsein Gottes beruht. Kants Lehre von organisierten Wesen kann als Verbindung einer gemäßigten, weder animalkulistisch noch ovistisch vereinseitigten, Präformationslehre mit einer vitalistischen Spielart der Epigenesislehre verstanden werden. - Weiterführende und provokative Einsichten für eine der bewegtesten Debatten der gegenwärtigen Kantforschung
Ein textnaher, fortlaufender Kommentar zu Kants Lehre von organisierten Wesen in der „Kritik der Urteilskraft“ ist ein Desiderat sowohl der Kantforschung als auch der Philosophie und Geschichte der Lebenswissenschaften. Auch gibt es bisher nur wenige Lesarten, die Kants Philosophie der Biologie im Ganzen erschließen und versuchen, sie in die vielschichtigen historischen Kontexte der frühneuzeitlichen Naturforschung einzuordnen. Das vorliegende Buch schließt diese Lücken. Es verteidigt die Thesen, dass Kant organisierte Wesen durch drei Arten von Kräften und Gesetzen charakterisiert – durch mechanische, physisch teleologische und moralteleologische Krätfe und Gesetze – deren Vereinbarkeit im Bewusstsein des Menschen, und in der Erfahrungswelt, so, wie sie dem Menschen erscheint, auf der regulativen Idee ihrer Einheit im schöpferischen, theoretisch praktischen Bewusstsein Gottes beruht. Kants Lehre von organisierten Wesen kann als Verbindung einer gemäßigten, weder animalkulistisch noch ovistisch vereinseitigten, Präformationslehre mit einer vitalistischen Spielart der Epigenesislehre verstanden werden. – Weiterführende und provokative Einsichten für eine der bewegtesten Debatten der gegenwärtigen Kantforschung.
In part 1, the author analyzes the development of the theory of organized beings in Kantʹs writings and provides a commentary on the second introduction and pages 61-91 of the Critique of the power of judgment. In part 2, she introduces a new systematic reading of Kantʹs theory of biology and in part 3, she determines the place of this theory in early modern discourses of the life sciences and natural history.-- Provided by publisher