معرفی کتاب «Kant über den Glauben und die "Selbsterhaltung der Vernunft" : sein Weg von der "Kritik" zur "eigentlichen Metaphysik" - und darüber hinaus» نوشتهٔ Kant, Immanuel; Langthaler, Rudolf، منتشرشده توسط نشر VERLAG KARL ALBER در سال 2019. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Es ist unbestritten, dass Kant dem Verhältnis von "Wissen und Glauben" besondere philosophische Aufmerksamkeit gewidmet hat und seine Verhältnisbestimmung von "Glauben und Wissen" einen Meilenstein in der neuzeitlichen Religionsphilosophie markiert. Seine differenzierte philosophische Grundlegung des "Glaubens" erweist sich nach wie vor als sehr aktuell und höchst lehrreich, auch wenn seine "Glaubens"-Analysen in gegenwärtigen religionsphilosophischen Bemühungen weithin vernachlässigt – oder lediglich "philosophie-historisch" verortet – werden. Doch nur auf den ersten Blick sind Kants mannigfaltige Äußerungen zum Thema "Glauben", den er bekanntlich als "Vernunftglauben" bestimmte, in der Sache "deckungsgleich"; bei genauerem Hinsehen zeigen sich vielmehr denkwürdige sachliche Verschiebungen und Nuancierungen. Ausgehend von einer bemerkenswerten frühen Reflexion Kants, die die "Selbsterhaltung der Vernunft" als "Fundament des Vernunftglaubens" charakterisiert, spricht offenbar vieles dafür, dass dieses Programm der "Selbsterhaltung der Vernunft" sich selbst erst in verschiedenen – teleologisch interpretierbaren – Gestalten dieses "Vernunftglaubens" auf dem Weg von der "Kritik" zur "eigentlichen", d. h. "praktischdogmatischen Metaphysik" und dem darin vollzogenen "Überschritt zum Übersinnlichen" entfaltet und realisiert. Inhalt 8 Vorbemerkung 14 I. Einleitung 22 1. Die Zielrichtung des kritischen Programms, »... das Wissen aufheben, um zum Glauben Platz zu bekommen«: Ein erster – nur vorber 22 2. Zu Kants Unterscheidung von »drei Stadien« in der »neueren Metaphysik« und zu seiner Selbstverortung im »dritten Stadium der 49 II. Das kritizistisch gebrochene Anliegen der »eigentlichen Metaphysik« 73 1. Kants »latentes« Programm: »Glauben denken« – in einer systematischen religionsphilosophischen Perspektive 73 2. »Glauben denken« (II): Der »Vernunftglaube« als »Fürwahrhalten aus einem Bedürfnis der reinen Vernunft« – vor dem Hintergrund 93 3. »Glauben denken« (III): Kants Konzeption des »Vernunftglaubens« als »Hoffnungsglaube« und seine Kennzeichnung desselben als » 142 4. »Glauben denken« (V): Der »Vernunftglaube« als ein »reflektierender Glaube« – verschiedene »Als-ob«Gestalten desselben 220 III. Am Ende des »dritten Stadiums der neueren Metaphysik« – religionsphilosophische Grenzgänge und Ausblicke auf die auf den »K 276 1. »Glauben denken« (VI): Zum »theoretischen Mangel des reinen Vernunftglaubens«. »Kritik der praktischen Vernunft« und die auf 277 2. Kants Verweis auf »die durch hergebrachte fromme Lehren erleuchtete praktische Vernunft« als »Quelle« des »reflektierenden Gl 349 3. Zur Verortung der auf dem »Kritizismus der praktischen Vernunft gegründeten wahren Religionslehre« und des »reflektierenden G 378 Literaturverzeichnis 390 Personenregister 398 Kant,über,den,Glauben,die,»Selbsterhaltung,der,Vernunft«
Es ist unbestritten, dass Kant dem Verhältnis von "Wissen und Glauben" besondere philosophische Aufmerksamkeit gewidmet hat und seine Verhältnisbestimmung von "Glauben und Wissen" einen Meilenstein in der neuzeitlichen Religionsphilosophie markiert. Seine differenzierte philosophische Grundlegung des "Glaubens" erweist sich nach wie vor als sehr aktuell und höchst lehrreich, auch wenn seine "Glaubens"-Analysen in gegenwärtigen religionsphilosophischen Bemühungen weithin vernachlässigt – oder lediglich "philosophie-historisch" verortet – werden.Doch nur auf den ersten Blick sind Kants mannigfaltige Äußerungen zum Thema "Glauben", den er bekanntlich als "Vernunftglauben" bestimmte, in der Sache "deckungsgleich"; bei genauerem Hinsehen zeigen sich vielmehr denkwürdige sachliche Verschiebungen und Nuancierungen. Ausgehend von einer bemerkenswerten frühen Reflexion Kants, die die "Selbsterhaltung der Vernunft" als "Fundament des Vernunftglaubens" charakterisiert, spricht offenbar vieles dafür, dass dieses Programm der "Selbsterhaltung der Vernunft" sich selbst erst in verschiedenen – teleologisch interpretierbaren – Gestalten dieses "Vernunftglaubens" auf dem Weg von der "Kritik" zur "eigentlichen", d. h. "praktischdogmatischen Metaphysik" und dem darin vollzogenen "Überschritt zum Übersinnlichen" entfaltet und realisiert.
Vorwort -- Einleitung -- Selbstaffektion und Erkenntnis in der Kritik der reinen Vernunft -- Zum Erkenntnisziel der Kritik der reinen Vernunft -- Einstufung und Zuordnung der Selbstaffektion -- Selbstaffektion in der transzendentalen Ästhetik und Analytik -- Zur Struktur und zu den Stufen und Funktionen der Selbstaffektion -- Die Rolle der Einbildungskraft -- Abgrenzungsprobleme : Selbstaffektion und intellektuelle Anschauung, Selbstaffektion und Apperzeption -- Selbstanschauung jenseits einer intellektuellen Anschauung als Erkenntnis des Subjekts an sich -- Selbstaffektion und ursprüngliche Apperzeption -- Selbstaffektion als empirisches Selbstbewusstsein? -- Selbstaffektion und doppeltes ich im Bewusstsein : ein Blick auf die Selbstaffektion im Opus postumum -- Kants Theorem der Selbstaffektion bei Reinhold und Fichte -- Die Selbstaffektion als Teil des Vorstellungsvermögens und als deutliches Bewusstsein -- Die Selbstaffektion als Synthesis- und Realisierungsvermögen der Einbildungskraft -- Bibliographie -- Zu Autor und Buch.