معرفی کتاب «Kannibale-werden: Eine Postkoloniale Geschichte Deutscher Männlichkeit Um 1900 Postkoloniale Geschichte Deutscher Männlichkeit Um 1900» نوشتهٔ Eva Bischoff، منتشرشده توسط نشر Transcript Verlag در سال 2011. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Eine postkoloniale Geschichte deutscher Männlichkeit: Eva Bischoff rekonstruiert die Verflechtungen zwischen dem kolonialen, dem kriminologisch-anthropologischen sowie dem medizinischen Kannibalismus-Diskurs um 1900 und zeigt den Kannibalen als zentralen Referenzpunkt für die Konstruktion männlicher Geschlechteridentitäten auf. Gleichzeitig demonstriert sie, wie anstelle einer binären Differenz zwischen dem weißen Mann und dem kannibalischen Anderen vielmehr ein Kontinuum männlicher (Ab-)Normalität entworfen wurde. Dieses Buch ist ein innovativer Beitrag zur Frage nach der Intersektionalität des Geschlechts. Männlichkeit,Kannibalismus,Lustmord,Kolonialismus,Geschlechteridentität,Postkolonialismus,Geschlecht,Kulturgeschichte,Kolonialgeschichte,Geschlechtergeschichte,Gender Studies,Geschichtswissenschaft,Postcolonialism,Gender,Cultural History,History of Colonialism,Gender History,History Inhalt 1. KEINE ANGST VORM SCHWARZEN MANN: PROBLEMAUFRISS 1.1 Effekte und Affekte: Was produziert der Diskurs vom Menschenfresser? 1.2 Mannigfaltige Verflechtungen: Die Fragestellung im Kontext der Forschung Geteilte Geschichte(n): Postkoloniale Perspektiven und die neuere Kolonialgeschichte Helden, Patriarchen und Komplizinnen: Koloniale Geschlechtergeschichte Bürgerlich, weiß, männlich: Intersektionalität des Hegemons 1.3 Anders über das Andere nachdenken: Alterität und nomadisches Subjekt Zerschmetterte Spiegel: Die Verweigerung des imperialistischen Blicks Das Anomale und der Schwarm der Differenz: Subjekt-Werden Das nomadische Subjekt 1.4 Jenseits der Schwelle: Bio-Macht, Rassismus und Gouvernementalität Der Wille zum Töten: Rassismus und Bio-Macht Rechnen im rassistischen Differenzial: Normalisierung und Sicherheitsdispositiv 1.5 Quellenkorpus 2. EINVERLEIBUNG: KOLONIALES WISSEN VOM WILDEN KANNIBALEN 2.1 Von den grimmigen Menschenfresser-Leuth: Wissen, Kolonialismus und Agency Verschränkung von Wissensproduktion und Kolonialismus Weltaneignung ohne Kolonialismus? Spezifika der deutschen Ethnologie Produktion des Wissens vom wilden Kannibalen 2.2 Aberglaube, Rache, Gier: Das Wissen vom wilden Kannibalen Kannibalenherrscher und Azandekrieger: Der Bericht Georg Schweinfurths Nachfolge und Spurensuche: Wilhelm Junker und Eduard Schnitzer Ethnologie im Lehnstuhl: Richard Andree 2.3 Das Recht sterben zu lassen und Leben zu machen: Kannibalismusdiskurs und koloniale Gouvernementalität Wissen, Wahrheit und Verfahren: Effektivität des Wissens vom wilden Kannibalen Kolonisierung mit Erhaltungsmitteln: Neue Kolonialherren braucht das Land? Intentionen und Strategien: Kannibalismus als Problem der Seelenführung 3. KLIMA, KÖRPER, KANNIBALEN: GEFAHREN WEISSER MÄNNLICHKEIT 3.1 Koloniale Abenteuer als Teil der kolonialen Populärkultur 3.2 Unter Kannibalen: Von der Angst, verschlungen zu werden Weiße Männer auf Expedition: Ordnung schaffen im kolonialen Raum Ein sonderbarer Zweifel: Der weiße Mann und der kannibalische Impuls Identifikationen mit dem wilden Kannibalen: Menschenjagd 3.3 Der Tropenkoller: Fressen und Gefressen werden Männliche Nervosität, Klima und koloniale Räume Wollüstige Grausamkeit: Kontrollverlust und koloniale Ordnung 4.WIE DIE WILDEN: ABERGLAUBE, DEGENERATION UND KANNIBALISMUS 4.1 Wie die Wilden: Aberglaube, Gier und Menschenfresserei Wahn oder Aberglaube: Der Fall Franz Bratuscha Unentbehrlicher Fleischgenuss: Karl Denke 4.2 Menschenfresserei als Atavismus: Lombroso und die Korporealität von Alterität 4.3 Vom psychopathischen Aberglauben: Modernisierung und Sicherheit Gegen die Macht der Finsternis: Aufklärung und Modernisierung Sicherung der Gesellschaft: Der Psychopath als Korporealität des Wilden 5. FLEISCHLICHES BEGEHREN: SEXUALITÄT UND KANNIBALISMUS 5.1 Übermächtig, primitiv, sadistisch: männliche Sexualität und Lustmord Anachronistische Körper: Gewalt und männliche Sexualität Fließende Übergänge: Notwendigkeit der Triebkontrolle 5.2 Und sei der Trieb noch so mächtig: Selbstkontrolle und Zurechnungsfähigkeit Peter Kürten: Der Vampir von Düsseldorf Beherrschung der Perversion: Zurechnungsfähigkeit und Normalisierung 5.3 Fehlende Manneszucht und zügellose Bestialität: Kannibalen im Rheinland? Schwarze Schmach und weiße Männlichkeit: Aspekte der Debatte um die afro-französischen Kolonialtruppen Pierre, benimm dich! Regulation männlicher Sexualitäten 6. DER BODY POLITIC ISST SICH SELBST: HUNGER, DEGENERATION UND MENSCHENFLEISCH 6.1 Verkehrte Welt: Degeneration, Hunger und der Verfall der Sittlichkeit Karl Großmann: Der Frauenmörder vom Schlesischen Bahnhof Mörder- und Schieberdämmerung: Kannibalismusdiskurs und die Angst vor dem Verfall der Sittlichkeit 6.2 Menschenfresser im Staatsdienst? Polizeiversagen und Haarmann-System Fritz Haarmann: Der Werwolf von Hannover Von Spitzeln, Tanten und Sadisten: Politische Übercodierungen 6.3 Männliche Jugendliche in Gefahr? Fortpflanzung und Ansteckung Infektionsparanoia: Von der Fortpflanzung des Werwolfs Haarmann als Jugendfürsorger? Der gute Hirte und die Normalisierung männlich-jugendlicher Körper 7. „ICH BIN DOCH KEIN KANNIBALE“: SCHLUSSBETRACHTUNGEN Kannibale-Werden Geteilte Geschichte(n) moderner Gouvernementalität Postkoloniale Geschlechtergeschichte als multidimensionales Geflecht Transnationale Dimension 8. QUELLEN- UND LITERATURVERZEICHNIS 8.1 Archivalische Quellen 8.2 Veröffentlichte Quellen 8.3 Sekundärliteratur 8.4 Filme 8.5 Internetmaterialien 9. ANHANG: ABBILDUNGEN Dank Long description: Eine postkoloniale Geschichte deutscher Männlichkeit: Eva Bischoff rekonstruiert die Verflechtungen zwischen dem kolonialen, dem kriminologisch-anthropologischen sowie dem medizinischen Kannibalismus-Diskurs um 1900 und zeigt den Kannibalen als zentralen Referenzpunkt für die Konstruktion männlicher Geschlechteridentitäten auf. Gleichzeitig demonstriert sie, wie anstelle einer binären Differenz zwischen dem weißen Mann und dem kannibalischen Anderen vielmehr ein Kontinuum männlicher (Ab- )Normalität entworfen wurde. Dieses Buch ist ein innovativer Beitrag zur Frage nach der Intersektionalität des Geschlechts
Eine postkoloniale Geschichte deutscher Männlichkeit: Eva Bischoff rekonstruiert die Verflechtungen zwischen dem kolonialen, dem kriminologisch-anthropologischen sowie dem medizinischen Kannibalismus-Diskurs um 1900 und zeigt den Kannibalen als zentralen Referenzpunkt für die Konstruktion männlicher Geschlechteridentitäten auf. Gleichzeitig demonstriert sie, wie anstelle einer binären Differenz zwischen dem weißen Mann und dem kannibalischen Anderen vielmehr ein Kontinuum männlicher (Ab-)Normalität entworfen wurde.Dieses Buch ist ein innovativer Beitrag zur Frage nach der Intersektionalität des Geschlechts.
Eva Bischoff. Originally Presented As The Author's Thesis (doctoral)--ludwig-maximilians-universität, München, 2009. Includes Bibliographical References.