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Kampagnen: Zur sprachlichen Konstruktion von Gesellschaftsbildern (Sprache Und Wissen) (German Edition) (Sprache Und Wissen, 20)

معرفی کتاب «Kampagnen: Zur sprachlichen Konstruktion von Gesellschaftsbildern (Sprache Und Wissen) (German Edition) (Sprache Und Wissen, 20)» نوشتهٔ Bartels, Marike، منتشرشده توسط نشر De Gruyter De Gruyter Mouton در سال 2015. این کتاب در 39 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Deutscher Studienpreis 2015 Campaigns are among the most important instruments of publicly communicating one’s interests. (Re-)Producing the knowledge of a society about itself, they provide information on the collective identity of the German society. A linguistic approach interested in ‘reality’ and aiming to offer insight into societal processes will grant new access to this field. Vorwort Inhalt 1 Einleitung 2 Gesellschaftsbilder – Definition und Diskurs 2.1 „Staat ohne geistigen Schatten“ 2.2 Kollektive Ideale im Liberalismus 2.3 Zwischen Subjektivität und Gemeinwohl 2.4 Das Ende der Geschichte? 2.5 Das Gemeinwohl als Zentrum „sozialmoralischer Orientierung“ 2.5.1 Der Bundesverband der Deutschen Industrie 2.5.2 Die Industriegewerkschaft Metall 2.5.3 Die Aktion Mensch und die deutschen Wohlfahrtsverbände 2.6 Zwischenfazit Gesellschaftsbilder 3 Kampagnen als interdisziplinärer Forschungsgegenstand 3.1 Definition und interdisziplinäre Perspektiven 3.2 Public Relations als ‚Gesellschaftserzählungen‘ 3.3 Kampagnen als Text 3.4 Zwischenfazit: Kampagnen aus linguistischer Perspektive 4 Sprachwissenschaft als Wirklichkeitswissenschaft 4.1 Wissen als pragmasemantischer Untersuchungsgegenstand 4.2 Wissen und Bedeutung 4.3 Diskurssemantik 4.4 Das Kampagnenkorpus als Diskursausschnitt 5 Von punktuell zu flächig – Methodische Überlegungen 5.1 Untersuchungen auf lexikalischer Ebene 5.1.1 Der ‚Kampf um Wörter‘ 5.1.2 Deontische Bedeutungen 5.1.3 Schlagwörter 5.1.4 Fahnen- und Stigmawörter 5.1.5 Metaphern 5.2 Text-Bild-Korrelationen 5.3 Toposanalyse 5.4 Beispielanalyse: Das Schlagwort Idee im Korpusausschnitt 5.4.1 Schaffung einer quantitativen Ausgangslage (Schritt 1) 5.4.2 Das Ideen-Konzept im qualitativen Fokus (Schritt 2) 5.4.3 Das Ideen-Konzept in der Fläche (Schritt 3) 5.4.4 Bedeutung des Ideen-Konzepts für den Wissensbereich Kinder und Jugendliche 5.5 Methodisches Zwischenfazit 6 Die Kampagnen in der Analyse 6.1 Die Kampagne DEUTSCHLAND – LAND DER IDEEN 6.1.1 Dichter und ‚Macher‘ vereint – Programmatisches zur Kampagne 6.1.2 Das DEUTSCHLAND – LAND DER IDEEN-Korpus 6.1.3 Quantitative Grundlage 6.1.4 Qualitative Perspektive: Handlungsleitende Konzepte im Fokus 6.1.4.1 Das Ideen-Konzept 6.1.4.2 Das Zeit-Konzept 6.1.4.3 Das Raum-Konzept 6.1.4.4 Das Konzept Wissensgesellschaft 6.1.4.5 Das Konzept Wirtschaft 6.1.4.6 Das Konzept Politik 6.1.4.7 Das Konzept Zivilgesellschaft 6.1.5 Das Gesellschaftsbild von DEUTSCHLAND – LAND DER IDEEN 6.1.5.1 Das Gemeinwohlverständnis der Kampagne 6.1.5.1.1 Die Akteursdimension 6.1.5.1.2 Die Handlungsdimension 6.1.5.1.3 Die Zieldimension 6.1.5.1.4 Die Dimension der Art und Weise 6.1.5.1.5 Die zeitliche Dimension 6.1.5.1.6 Die räumliche Dimension 6.1.5.2 Akteursrelevanzen und inhaltliche Ausrichtung 6.1.5.3 Argumente in Bewegung – Spannungsfelder in der Kampagne 6.1.5.4 Wiederaufnahme: Besondere Stilistische Beiträge zum Gesellschaftsbild 6.1.5.5 DEUTSCHLAND – LAND DER IDEEN – Schlussbetrachtung 6.2 Die Kampagne GEMEINSAM FÜR EIN GUTES LEBEN 6.2.1 Gerechtigkeit mit Inhalten füllen – Programmatisches zurKampagne 6.2.2 Das GEMEINSAM FÜR EIN GUTES LEBEN-Korpus 6.2.3 Quantitative Grundlage 6.2.4 Qualitative Perspektive: Handlungsleitende Konzepte im Fokus 6.2.4.1 Das Konzept Leben 6.2.4.2 Das Konzept Arbeit 6.2.4.3 Das Konzept Zivilgesellschaft 6.2.4.4 Das Konzept Politik 6.2.4.5 Das Konzept Wirtschaft 6.2.4.6 Das Konzept IG Metall 6.2.4.7 Das Konzept Zeit 6.2.4.8 Das Konzept Raum 6.2.5 Das Gesellschaftsbild der Kampagne GEMEINSAM FÜR EIN GUTES LEBEN 6.2.5.1 Das Gemeinwohlverständnis 6.2.5.1.1 Die Akteursdimension 6.2.5.1.2 Die Handlungsdimension 6.2.5.1.3 Die Zieldimension 6.2.5.1.4 Die Dimension der Art und Weise 6.2.5.1.5 Die zeitliche Dimension 6.2.5.1.6 Die räumliche Dimension 6.2.5.2 Akteursrelevanzen und inhaltliche Ausrichtung 6.2.5.3 Argumente in Bewegung – Spannungsfelder in der Kampagne 6.2.5.4 Wiederaufnahme: Besondere Stilistische Beiträge zum Gesellschaftsbild 6.2.6 GEMEINSAM FÜR EIN GUTES LEBEN – Schlussbetrachtung 6.3 Die Kampagne DIE GESELLSCHAFTER.DE 6.3.1 Dem Neoliberalismus die Stirn bieten – Programmatisches zur Kampagne 6.3.2 Das DIE GESELLSCHAFTER.DE-Korpus 6.3.3 Quantitative Grundlage 6.3.4 Qualitative Perspektive: Handlungsleitende Konzepte im Fokus 6.3.4.1 Das Konzept Gesellschaft 6.3.4.2 Das Konzept Leben 6.3.4.3 Das Konzept Zivilgesellschaft 6.3.4.4 Das Konzept Politik 6.3.4.5 Das Konzept Wirtschaft 6.3.4.6 Das Konzept Zeit 6.3.4.7 Das Konzept Raum 6.3.5 Das Gesellschaftsbild der Kampagne DIE GESELLSCHAFTER.DE 6.3.6 Das Gemeinwohlverständnis 6.3.6.1.1 Die Akteursdimension 6.3.6.1.2 Die Handlungsdimension 6.3.6.1.3 Die Zieldimension 6.3.6.1.4 Die Dimension der Art und Weise 6.3.6.1.5 Die zeitliche Dimension 6.3.6.1.6 Die räumliche Dimension 6.3.6.2 Akteursrelevanzen und inhaltliche Ausrichtung 6.3.6.3 Argumente in Bewegung – Spannungsfelder in der Kampagne 6.3.6.4 Wiederaufnahme: Besondere Stilistische Beiträge zum Gesellschaftsbild 6.3.7 Das soziale Herz schlägt in der Zivilgesellschaft – Schlussbetrachtung 7 Gemeinsame Kerne und antagonistische Splitter von Gemeinwohlidealen 7.1 Die Akteursdimension 7.1.1 Das Individuum 7.1.2 Die Zivilgesellschaft 7.1.3 Die Wirtschaft 7.1.4 Die Politik 7.1.5 Akteure des Gemeinwohls – Fazit 7.2 Die Ziel- und die Handlungsdimension 7.3 Die Dimension der Art und Weise 7.4 Die zeitliche Dimension 7.5 Die räumliche Dimension 7.6 Gemeinwohlideale unter Spannung – eine Zusammenschau 7.6.1 Gegebenheit versus Gestaltbarkeit von Gesellschaft 7.6.2 Vulnerabilität versus Selbstbehauptung 7.6.3 Subjektive Erfüllung versus kollektive Verantwortung 7.6.4 Ökonomisierung versus Postmaterialismus 7.6.5 Feindseligkeit versus Freundschaft 7.6.6 Furcht versus Zuversicht 7.6.7 Spannungsfeld der Gemeinwohlakteure 7.6.8 Zeitliches Spannungsfeld 7.6.9 Räumliches Spannungsfeld 7.7 Die Gesellschaftsbilder der Kampagnen – Zwischenfazit 8 Deutungsvarianten von Gesellschaftswirklichkeit 8.1 Unüberwindbare Gegensätze und Ausgleichsbemühungen 8.2 Ideologische Gratwanderungen 8.3 Worüber wir reden müssen, wenn wir über uns selbst reden 9 Kampagne revisited – Neue Aspekte auf empirischer Basis 9.1 Linguistische Kampagnenanalyse – Warum überhaupt? 9.2 Zur linguistischen Kampagnendefinition 9.3 Sprachliche Besonderheiten von Kampagnen 9.3.1 Schlagwörter 9.3.2 Positiv- und Negativ-Fokussierungen 9.3.3 Konstruktionen kollektiver Identität 9.3.4 Raum-Zeit-Gefüge 9.3.5 Freund-Feind-Gefüge 9.3.6 Vagheiten 9.3.7 Argumentation in Spannungsfeldern 10 Fazit 11 Schlussbemerkung Literaturverzeichnis

Die Kampagne liegt bisher im ‚toten Winkel‘ der linguistischen Forschung. Dabei findet eine an Wissensformen und Mentalitäten interessierte Sprachwissenschaft in ihnen einen reichen Gegenstand: So sind sie nicht nur appellative Gerinnungsformen von Interessen oder Kommunikationsstrategien von Öffentlichkeitsakteuren. Ebenfalls können Kampagnen als Sinnangebote, als Wirklichkeitsentwürfe und als (Re-)Produktionsräume gesellschaftlichen Wissens um sich selbst betrachtet werden. Basis der Untersuchung bilden drei große Kampagnen sehr verschiedener Akteure (IG Metall, BDI, Aktion Mensch) Sie wurden daraufhin betrachtet, wie sie ideale Vorstellungen der Gemeinwohlerzeugung in Deutschland entwerfen oder stabilisieren und dadurch die Kontur der bundesrepublikanischen kollektiven Identität erschließbar machen. Als methodischer Zugang dienen u.a. die Analyse von Schlag- und Fahnen-/Stigmawörtern, die Metaphern- sowie die Topos-Analyse. Darüber hinaus werden neue Zugriffe, wie topische Spannungsmuster, Vagheiten oder Positiv-Negativ-Fokussierungen aufgezeigt, die sich insgesamt auf die Befassung mit politischer Sprache übertragen lassen.

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