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Kämpfe mit Marx: Neue Linke und akademischer Marxismus in den Zeitschriften »Das Argument« und »PROKLA« 1959-1976

معرفی کتاب «Kämpfe mit Marx: Neue Linke und akademischer Marxismus in den Zeitschriften »Das Argument« und »PROKLA« 1959-1976» نوشتهٔ David Bebnowski, (19..-....)، منتشرشده توسط نشر Konstanz University Press. in Wallstein-Verlag GmbH Verlag und Werbung در سال 2021. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die Wiederentdeckung des Marxismus durch die Neue Linke: eine spannungsvolle Geschichte. Schon vor 1968, in den 1950er Jahren, entstand eine Neue Linke. Junge akademische Intellektuelle begannen jenseits der polarisierten traditionellen Arbeiterbewegung nach neuen Anknüpfungspunkten für ein linkes Denken zu suchen. Neu gegründete Theoriezeitschriften wurden dabei zu ihren Organisationskernen. In der Theorie fand die Neue Linke gemeinsame Überzeugungen und verschmolz auch hierdurch zu einer vorgestellten Gemeinschaft. Insbesondere marxistische Theorien wurden wiederentdeckt und neu interpretiert. Mit Marx führte die Neue Linke gemeinsame Kämpfe gegen eine »bürgerliche« Öffentlichkeit - mit Marx trug sie aber auch immer stärker Kämpfe untereinander aus. David Bebnowski nutzt die beiden West-Berliner Zeitschriften »Das Argument« und »PROKLA« als Seismographen und Sonden zur Ergründung der Geschichte der Neuen Linken und des akademischen Marxismus. Dabei wird deutlich, dass »1968« nicht nur für Aufbrüche steht, sondern ebenso zu Spaltungen führte, die die Linke bis heute kennzeichnen. Umschlag Titel Impressum Inhalt Einleitung Teil 1 1. Neue Linke und akademischer Marxismus 1.1 Der akademische Marxismus als Epochenphänomen der »langen sechziger Jahre« 1.2 Das Argument in der transnationalen Neuen Linken 2. Scharnier und Knotenpunkt zwischen der Alten und der Neuen Linken. Die Internationale Liga für Menschenrechte in West-Berlin 2.1 Humanistische Vorläufer zwischen 1914 und 1933 2.2 Sehnsucht nach dem Echten: Traditionen und Verbindungen mit der Alten Linken 2.3 Scharnier zur Neuen Linken im erodierenden Antikommunismus 3. »Biotop« West-Berlin. Die Freie Universität als »Treibhaus« der Neuen Linken 3.1 Franz L. Neumanns Netzwerk zwischen Universität und US-Geheimdienst 3.2 Politische Wissenschaft als Reeducation: Das Entstehen einer »Reformuniversität« 3.3 Antikommunistischer Sozialismus: Die Teilung Berlins im Geiste des Marshallplans 3.4 Geburtshilfe für die Neue Linke 3.5 Nischen für die Opposition: Die konstitutive Widersprüchlichkeit West-Berlins Teil 2 4. Sammlung. Vor der Bewegung (1959-1965) 4.1 Das Argument als Spaltprodukt der Antiatombewegung 4.1.1 Abstoßung: Der Studentenkongress gegen Atomrüstung als Ende der Kampagne Kampf dem Atomtod 4.1.2 Unterwanderung: Das Entstehen des Arguments und die Rolle der konkret-Fraktion 4.2 Alternatives Zentrum: Der Argument-Klub als Keimzelle der Neuen Linken 4.2.1 Clubs als Stützpunkte der Neuen Linken 4.2.2 Zeitschrift zwischen Argument-Klub und SDS 4.2.3 Redaktion I: Verlag und Redaktion des Arguments 4.3 Das Argument zwischen Existenzialismus und Marxismus 4.3.1 Denker der Atombombe: Günther Anders 4.3.2 Günther Anders als Scharnier zwischen Existenzialismus und Kritischer Theorie 4.3.3 Herbert Marcuse und die Repression 4.3.4 Aufarbeitung an der Uni: Das Seminar Antisemitismus und Gesellschaft als Gedankentransfer 4.3.5 Franz L. Neumann als verschwundener Vermittler für die Erfindung der Kritischen Theorie 4.4 Faschismustheorien als Passage zum Marxismus 4.4.1 Redaktion II: Der Einfluss Wolfgang Fritz Haugs 4.4.2 Max Horkheimers Antisemitismusanalyse als Türöffner für den Marxismus 4.4.3 Die Faschismustheorien 4.4.4 Die Internationale des Faschismus: Marxismus als Katastrophenvermeidung 5. Spaltung. Wissenschaft als Politik? (1966-1970) 5.1 Politisierung: Vietnam und die antiautoritäre Herausforderung des Arguments 5.1.1 Allianzen mit der Marburger Schule: Schulungsprogramme und Zeitschriftendiskussionen 5.1.2 Von Problemen der Entwicklungsländer zum Antiimperialismus 5.1.3 Kritik der politischen Ökonomie 5.2 Redaktion III: Konfliktfeld Zeitschriftenprivatisierung 5.3 Die Neue Linke West-Berlins als Beförderin der Hochschulreform 5.3.1 Die »Kritische Universität« und die Etablierung der Basisgruppen 5.3.2 Das Otto-Suhr-Institut als Vorreiter der Hochschulreform 5.3.3 Die Gründung der Sozialistischen Politik: Forumszeitschrift im Spaltungsfieber 5.4 Tektonische Verschiebung: Die Neukonstituierung der DKP 5.4.1 Sozialistischer Realismus gegen antiautoritäre Utopie – Das Argument als Kampfplatz 5.4.2 Ambivalente Editoriale zum Prager Frühling 5.4.3 Im Gravitationsfeld der DKP 5.4.4 Sozialismus als Wissenschaft und Politik 5.5 Redaktion IV: Professionalisierungsprozesse auf dem Weg zum Verlag 6. Verinselung. Der Archipel der Neuen Linken (1971-1976) 6.1 Ringen mit dem Kommunismus: Das politische Kräftefeld um PROKLA und Argument 6.1.1 »Tauziehen« um den Kurs der Zeitschrift: DKP, SEW und Das Argument 6.1.2 Erben der Basisgruppen: Das Sozialistische Büro und die PROKLA 6.2 Redaktion V: Herausgeberzeitschrift und Kollektivbetrieb 6.3 Die Inhalte der Zeitschriften zwischen 1971 und 1975 6.3.1 Das Argument: Der schwierige Zugriff auf die politische Debatte 6.3.2 Die PROKLA: Probleme des Klassenkampfs auf dem Weltmarkt 6.4 Marxismen: Die Neue Linke zwischen Stamokap und Antirevisionisten 6.4.1 Fundamente: Kapitallektüren 6.4.1.1 Elmar Altvater und die logische Methode der PROKLA 6.4.1.2 Wolfgang Fritz Haugs Kapitallektüre 6.4.2 Politische Einflussvorstellungen. Die Staatsableitungsdebatte und der Stamokap 6.4.2.1 Die Theorie des Staatsmonopolistischen Kapitalismus 6.4.2.2 Die »antirevisionistische« Staatsableitung der PROKLA 6.4.3 Haupt- und Nebenwidersprüche in der Frauenbewegung: Feminismus oder Sozialismus? 6.5 Redaktion VI: Zur ökonomischen Lage der Zeitschriften vor und nach dem Strukturbruch 6.6 Widerspiegelung :Sozialismus-Diskussion um DKP und SEW 6.7 Politische Raumkrümmung: Die Heimsuchung des Terrorismus 6.8 Verbindender Außendruck: Staatliche Repression und Berufsverbote Fazit, Ausblick und Forschungsperspektiven Epilog Dank Anhang Abkürzungsverzeichnis Zeitschriften: Das Argument und PROKLA Archive Auskünfte und Gespräche Siglen, weitere Zeitschriften und Stadtmagazine Quellen und Forschungsliteratur Onlineressourcen Personenregister Register der Zeitschriften, Zeitungen, Verlage und unabhängigen Verlagsprojekte "Even before 1968, in the 1950s, a new left emerged. Young academic intellectuals began to look beyond the polarized traditional labor movement for new starting points for left-wing thinking. Newly founded theory journals became their organizational core. In theory, the New Left found common convictions and thereby also merged into an imagined community. Marxist theories in particular were rediscovered and reinterpreted. With Marx, the New Left waged joint struggles against a "bourgeois" public - with Marx, however, they also fought ever more intensely among themselves. David Bebnowski uses the two West Berlin magazines "Das Argument" and "PROKLA" as seismographs and probes to investigate the history of the New Left and academic Marxism. It becomes clear that »1968« not only stands for new beginnings, but also led to divisions that characterize the left to this day."--Machine translation of back of dust jacket.
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