Juristen als Experten?: Wissensbestände und Diskurse von Juristen im 16. und 17. Jahrhundert
معرفی کتاب «Juristen als Experten?: Wissensbestände und Diskurse von Juristen im 16. und 17. Jahrhundert» نوشتهٔ Anette Baumann (editor)، منتشرشده توسط نشر De Gruyter Oldenbourg در سال 2023. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Jurists in pre-modern times developed their own professional knowledge, which was secret. The contributions to this volume seek to discover how they generated knowledge and put it into practice. This is done through discussions on the plague and economic issues. But institutions such as the Imperial Court are also examined. In addition, there are essays on knowledge generation via cabinets of curiosities and on the use of legal literature. Vorwort Inhalt Juristen als Experten? Wissensbestände und Diskurse der Juristen im 16. und 17. Jahrhundert Vom dominus referens zum Berichterstatter Juristen als Garanten gesellschaftlicher Ordnung. Zur Konsiliarpraxis der Tübinger Juristenfakultät im 17. Jahrhundert Die juristische Konsilienpraxis in den burgundisch-habsburgischen Niederlanden: Herbst der Rechtswissenschaft als Kunst des guten Regiments? Juristen als Landfriedensexperten Theologen als Rechts- und Wirtschaftsexperten: Ein Beispiel aus der Jesuitenmoral des frühen 17. Jahrhunderts Juristen als Pestexperten Georg Obrechts (1547–1612) juristisches Werk Eine Welt in der Stube. Sammlungen als Orte der Welterkenntnis vom 16.–18. Jahrhundert Werke von Speyerer Reichskammergerichts-Juristen im Landesbibliothekszentrum / Pfälzische Landesbibliothek und in der Bibliothek des Gymnasiums am Kaiserdom in Speyer Autorenverzeichnis Index bibliothek altes Reich – baR Juristen entwickelten in der Vormoderne eine eigenes Berufswissen, das geheim war und in einem komplizierten Kommunikationsprozess entstand. Entscheidend hierfür war die alltägliche Routine. Die Beiträge dieses Bandes wollen herauszufinden, wie Juristen in Europa Wissen generierten und es in der Praxis umsetzten. Dies geschieht beispielhaft anhand von Diskussionen zur Pest und über Wirtschaftsfragen. Aber auch Institutionen wie der Reichshofrat, der Große Rat von Mechelen und die Tübinger Juristenfakultät werden untersucht. Hinzu kommen Aufsätze über die Möglichkeiten der Wissensgenerierung durch Wunderkammern und über die Verwendung von juristischer Literatur. Eine besondere Rolle spielt der Straßburger Georg Obrechts (1547-1612). Als ein innovatives, langfristig angelegtes Forum für Veröffentlichungen zur Geschichte des Alten Reichs möchte die Reihe "bibliothek altes Reich - baR" zur inhaltlichen und methodischen Neuausrichtung der Erforschung des Alten Reichs anregen, die Forschungsdiskussion bündeln und Fachwissen popularisieren. Dabei versteht sie sich als grundsätzlich institutionsunabhängiges Unternehmen.
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