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Jugendbewegung, Antisemitismus und rechtsradikale Politik : vom "Freideutschen Jugendtag" bis zur Gegenwart

معرفی کتاب «Jugendbewegung, Antisemitismus und rechtsradikale Politik : vom "Freideutschen Jugendtag" bis zur Gegenwart» نوشتهٔ Gideon Botsch, Josef Haverkamp (eds.)، منتشرشده توسط نشر Saur در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

The year 2013 marks the centennial of the first “Free-German Youth Day” that took place on the Meissner massif. Anti-Semitic outbursts erupted at the margins of this historical gathering. In its wake, a right-wing populist faction of the youth movement arose for the first time. This collected volume examines the interface between the youth movement, nationalism, and anti-Semitism. Mit Beiträgen von Gideon Botsch, Josef Haverkamp, Uwe Puschner, Ulrich Linse, Peter Dudek, Ivonne Meybohm, Stefan Breuer, Antje Harms, Jürgen Reulecke, Eckard Holler, Christian Niemeyer, Regina Weber

Im Jahr 2013 jährte sich zum 100. Mal der „Freideutsche Jugendtag“ auf dem Hohen Meißner. Am Rande dieses historischen Treffens, das als erste große Manifestation der „Deutschen Jugendbewegung“ gilt, kam es zu antisemitischen Ausfällen. In der Folge entstand erstmals ein „völkischer Flügel“ der Jugendbewegung. Nach dem Ersten Weltkrieg gerieten weite Teile der Jugendbewegung, die sich nun als „Bündische Jugend“ begriff, in nationalistisches Fahrwasser und ließen sich für rechtsextreme Politik mobilisieren. 1933 in die Illegalität gezwungen, wandte sich die Mehrheit der seit 1945 wieder- oder neubegründeten Bünde und Verbände zwar der demokratischen Gesellschaft zu, rechtsextreme Jugendgruppen und Publizisten versuchten aber wiederholt, das jugendbewegte Erbe zu vereinnahmen. Der Sammelband wird das Spannungsfeld zwischen Jugendbewegung, Nationalismus und Antisemitismus ausleuchten, wobei erstmals auch jüngere bis jüngste Erscheinungen in den Blick genommen werden.

Einleitung Völkische Bewegung und Jugendbewegung Eine Problemskizze Völkisch-jugendbewegte Siedlungen im 20. und 21. Jahrhundert „Mit innerer Wahrhaftigkeit ihr Leben gestalten.“ Antisemitismus im Kontext des Freideutschen Jugendtages 1913 „Wir leben nicht vom Hass der andern gegen die Juden, sondern von unserer Liebe zum Jüdischen“ Reaktionen der jüdischen Jugendbewegung auf den Antisemitismus im Wandervogel am Beispiel des Wanderbundes Blau-Weiß (1912–1926) Der völkische Flügel der Bündischen Jugend Eine „Gemeinschaft von Volksbrüdern und -schwestern“? Geschlechterverhältnisse, politische Partizipation und nationales Engagement im Jungdeutschen Bund um 1919 Im Vorfeld der NS-Schulungslager Männerbundideologie und Männerbunderfahrungen vor 1933 Linke Strömungen in der freien bürgerlichen Jugendbewegung Jugendbewegung, völkische Bewegung, Sozialpädagogik Über vergessen gemachte Zusammenhänge am Beispiel der Darstellung der Artamanenbewegung in der Kindt-Edition Wenn Hagen Heimattreu Klein-Heidi zum Tanz auffordert ... Erziehung, Familie und Frauenbilder in der Heimattreuen Deutschen Jugend (HDJ) „Nur der Freiheit ...“? Jugendbewegung und Nationale Opposition Gedruckte Quellen Literatur Über die Autorinnen und Autoren Personenregister Im Jahr 2013 jährte sich zum 100. Mal der "Freideutsche Jugendtag" auf dem Hohen Meißner. Am Rande dieses historischen Treffens, das als erste große Manifestation der "Deutschen Jugendbewegung" gilt, kam es zu antisemitischen Ausfällen. In der Folge entstand erstmals ein "völkischer Flügel" der Jugendbewegung. Nach dem Ersten Weltkrieg gerieten weite Teile der Jugendbewegung, die sich nun als "Bündische Jugend" begriff, in nationalistisches Fahrwasser und ließen sich für rechtsextreme Politik mobilisieren. 1933 in die Illegalität gezwungen, wandte sich die Mehrheit der seit 1945 wieder- oder neubegründeten Bünde und Verbände zwar der demokratischen Gesellschaft zu, rechtsextreme Jugendgruppen und Publizisten versuchten aber wiederholt, das jugendbewegte Erbe zu vereinnahmen. Der Sammelband wird das Spannungsfeld zwischen Jugendbewegung, Nationalismus und Antisemitismus ausleuchten, wobei erstmals auch jüngere bis jüngste Erscheinungen in den Blick genommen werden The series European-Jewish Studies reflects the international network and competence of the Moses Mendelssohn Center for European Jewish studies (MMZ). Thanks to the highly interdisciplinary character of the series, which is edited in collaboration with the Selma Stern Center for Jewish Studies Berlin-Brandenburg, particular emphasis is placed on the way in which history, the humanities and cultural sciences approach the subject, as well as on fundamental intellectual, political and religious questions that inspire Jewish life and thinking today, and have influenced it in the past. The CONTRIBUTIONS publish excellent monographs and anthologies on the entire spectrum of themes from Jewish studies. The series is peer-reviewed.
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