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Jüdische Mathematiker In Der Deutschsprachigen Akademischen Kultur (german Edition)

معرفی کتاب «Jüdische Mathematiker In Der Deutschsprachigen Akademischen Kultur (german Edition)» نوشتهٔ Moritz Epple (auth.), Birgit Bergmann, Prof. Dr. Moritz Epple (eds.)، منتشرشده توسط نشر Springer-Verlag Berlin Heidelberg در سال 2009. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Der Band dokumentiert eine Wanderausstellung, die im Rahmen des Jahres der Mathematik 2008 in sieben deutschen Städten gezeigt wurde. Die Ausstellung führt die Tätigkeit jüdischer Mathematiker in Deutschland von der rechtlichen und politischen Gleichstellung jüdischer Bürger im 19. Jahrhundert bis zur Verfolgung und Vertreibung im Nationalsozialismus vor Augen. Sie stellt dar, wie im deutschen Kaiserreich und in der Weimarer Republik jüdische Mathematiker in allen Bereichen der mathematischen Kultur zunehmend eine tragende Rolle spielten, und sie erinnert an Emigration, Flucht und Ermordung nach 1933. Die Ausstellung, die auch auf bisher unveröffentlichtem Material und neuer historischer Forschung beruht, macht vor allem zwei Punkte deutlich. Erstens gab es im hier behandelten Zeitraum wahrscheinlich keinen Bereich der akademischen Kultur der Mathematik, in welchem jüdische Mathematiker nicht tätig waren. Von der Forschung und Lehre über die Mitwirkung im Publikationswesen und in Organisationen wie der Deutschen Mathematiker-Vereinigung bis hin zum öffentlichen Diskurs über die Mathematik wirkten sie in Kaiserreich und Weimarer Republik Seite an Seite mit ihren nichtjüdischen Kollegen. Wie diese und gemeinsam mit ihnen prägten sie die deutschsprachige mathematische Kultur ihrer Zeit. Und zweitens war diese Aktivität so vielfältig und unterschiedlich, dass jedes damalige (oder auch heutige) Klischee, das jüdischen Mathematikern einen irgendwie gearteten besonderen Charakter in der Mathematik ihrer Zeit zuspricht, rasch widerlegt wird.

Der Band dokumentiert eine Wanderausstellung, die im Rahmen des Jahres der Mathematik 2008 in sieben deutschen Städten gezeigt wird. Die Ausstellung führt die Tätigkeit jüdischer Mathematiker in Deutschland von der rechtlichen und politischen Gleichstellung jüdischer Bürger im 19. Jahrhundert bis zur Verfolgung und Vertreibung im Nationalsozialismus vor Augen. Sie stellt dar, wie im deutschen Kaiserreich und in der Weimarer Republik jüdische Mathematiker in allen Bereichen der mathematischen Kultur zunehmend eine tragende Rolle spielten, und sie erinnert an Emigration, Flucht und Ermordung nach 1933.

Die Ausstellung, die auch auf bisher unveröffentlichtem Material und neuer historischer Forschung beruht, macht vor allem zwei Punkte deutlich. Erstens gab es im hier behandelten Zeitraum wahrscheinlich keinen Bereich der akademischen Kultur der Mathematik, in welchem jüdische Mathematiker nicht tätig waren. Von der Forschung und Lehre über die Mitwirkung im Publikationswesen und in Organisationen wie der Deutschen Mathematiker-Vereinigung bis hin zum öffentlichen Diskurs über die Mathematik wirkten sie in Kaiserreich und Weimarer Republik Seite an Seite mit ihren nichtjüdischen Kollegen. Wie diese und gemeinsam mit ihnen prägten sie die deutschsprachige mathematische Kultur ihrer Zeit. Und zweitens war diese Aktivität so vielfältig und unterschiedlich, dass jedes damalige (oder auch heutige) Klischee, das jüdischen Mathematikern einen irgendwie gearteten besonderen Charakter in der Mathematik ihrer Zeit zuspricht, rasch widerlegt wird.

Der Band dokumentiert eine Wanderausstellung, die im Rahmen des Jahres der Mathematik 2008 in sieben deutschen Städten gezeigt wird. Die Ausstellung führt die Tätigkeit jüdischer Mathematiker in Deutschland von der rechtlichen und politischen Gleichstellung jüdischer Bürger im 19. Jahrhundert bis zur Verfolgung und Vertreibung im Nationalsozialismus vor Augen. Sie stellt dar, wie im deutschen Kaiserreich und in der Weimarer Republik jüdische Mathematiker in allen Bereichen der mathematischen Kultur zunehmend eine tragende Rolle spielten, und sie erinnert an Emigration, Flucht und Ermordung nach 1933. Die Ausstellung, die auch auf bisher unveröffentlichtem Material und neuer historischer Forschung beruht, macht vor allem zwei Punkte deutlich. Erstens gab es im hier behandelten Zeitraum wahrscheinlich keinen Bereich der akademischen Kultur der Mathematik, in welchem jüdische Mathematiker nicht tätig waren. Von der Forschung und Lehre über die Mitwirkung im Publikationswesen und in Organisationen wie der Deutschen Mathematiker-Vereinigung bis hin zum öffentlichen Diskurs über die Mathematik wirkten sie in Kaiserreich und Weimarer Republik Seite an Seite mit ihren nichtjüdischen Kollegen. Wie diese und gemeinsam mit ihnen prägten sie die deutschsprachige mathematische Kultur ihrer Zeit. Und zweitens war diese Aktivität so vielfältig und unterschiedlich, dass jedes damalige (oder auch heutige) Klischee, das jüdischen Mathematikern einen irgendwie gearteten besonderen Charakter in der Mathematik ihrer Zeit zuspricht, rasch widerlegt wird. Front Matter....Pages i-ix Zur Einführung....Pages 1-10 Von der Ausgrenzung zur Akzeptanz, von der Akzeptanz zur Ausschließung....Pages 12-32 Personen....Pages 34-44 Berlin....Pages 46-56 Göttingen....Pages 58-78 Vor und hinter den Göttinger Kulissen: Otto Blumenthal, Richard Courant, Emmy Noether und Paul Bernays....Pages 80-88 Bonn....Pages 90-108 Frankfurt....Pages 110-127 Werke....Pages 128-150 Tätig für die Profession....Pages 152-170 Mathematik in der Kultur....Pages 172-180 Das Gift des Antisemitismus....Pages 182-198 Vertreibung — Exil — Rückkehr?....Pages 200-221 Back Matter....Pages 222-236 Der Band dokumentiert eine Ausstellung, die im Jahr der Mathematik durch sieben deutsche Städte tourt. Sie zeigt, welch tragende Rolle jüdische Mathematiker im Kaiserreich und in der Weimarer Republik spielten, und sie erinnert daran, wie sie nach 1933 in die Emigration, zur Flucht und in den Tod getrieben wurden. Dabei wird deutlich, dass jüdische Mathematiker in allen Bereichen tätig waren, und wie unterschiedlich ihre jeweiligen Aktivitäten waren. Das widerlegt jedes Klischee über ihren angeblich besonderen Charakter in der Mathematik. Der Band dokumentiert eine Ausstellung, die im Jahr der Mathematik durch sieben deutsche St dte tourt. Sie zeigt, welch tragende Rolle j dische Mathematiker im Kaiserreich und in der Weimarer Republik spielten, und sie erinnert daran, wie sie nach 1933 in die Emigration, zur Flucht und in den Tod getrieben wurden. Dabei wird deutlich, dass j dische Mathematiker in allen Bereichen t tig waren, und wie unterschiedlich ihre jeweiligen Aktivit ten waren. Das widerlegt jedes Klischee ber ihren angeblich besonderen Charakter in der Mathematik Der Band dokumentiert eine Ausstellung, die im Jahr der Mathematik durch sieben deutsche Stadte tourt. Sie zeigt, welch tragende Rolle judische Mathematiker im Kaiserreich und in der Weimarer Republik spielten, und sie erinnert daran, wie sie nach 1933 in die Emigration, zur Flucht und in den Tod getrieben wurden.
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