معرفی کتاب «Judentum und Arbeiterbewegung: Das Ringen um Emanzipation in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts (ISSN, 30) (German Edition)» نوشتهٔ Börner, Markus (editor);Jungfer, Anja (editor);Stürmann, Jakob (editor)، منتشرشده توسط نشر De Gruyter Oldenbourg در سال 2018. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Für die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg und der Schoa ist eine überproportional hohe Beteiligung von Menschen jüdischer Herkunft an der Arbeiterbewegung feststellbar. Das Streben nach Emanzipation prägte Judentum wie Arbeiterbewegung gleichermaßen. Zudem entwickelten sich im östlichen Europa spezielle jüdische Arbeiterorganisationen, die gegen doppelte Unterdrückung als Proletarier und als Juden kämpften. Der Band untersucht Debatten um gemeinsame Aktionsfelder, aber auch Faktoren wie Antisemitismus oder Konstruktionen stereotyper Feindbilder, mit denen Konzepte jüdischer Zugehörigkeit in Verbindung mit politischem Engagement diffamiert werden sollten. Die Beiträge des Sammelbandes widmen sich Debatten um gemeinsame Aktionsfelder von jeweils Teilen der Arbeiterbewegung und jüdischer Gruppen. Andererseits werden Faktoren wie Antisemitismus, Assimilationserwartungen oder Konstruktionen stereotyper Feindbilder einbezogen, die Konzepte jüdischer Zugehörigkeit in Verbindung mit politischem Engagement zu diffamieren suchten. Mit Beiträgen von Konstantin Baehrens, Jens Becker, Gideon Botsch, Stephan Braese, Gennady Estraikh, Christoph Gollasch, Ralf Hoffrogge, Jack Jacobs, Gabriele Kohlbauer-Fritz, Doris Maja Krüger, Marcus G. Patka, Shmuel Vardi, Frank Voigt u.a. Inhalt 5 Vorwort des Moses Mendelssohn Zentrums für europäisch-jüdische Studien e.V. Potsdam 9 Geleitwort der Hans-Böckler-Stiftung 13 Einleitung 15 Auf ein Neues: Juden und die Linke 21 I. Jüdische Arbeiterbewegungen 49 Die neue jüdische Schule. Ein Blick auf die Debatte der jüdischen SozialistInnen in Polen 1916–1939 49 Die jiddische Subkultur in Wien und die jüdische Arbeiterbewegung 65 Die Auslandsvertretung des sozialdemokratischen jüdischen Arbeiterbunds der Sowjetunion im Berlin der Weimarer Republik 77 Die arbeitende Frau als eine neue Lebensform der emanzipierten Gesellschaft 95 II. Juden in der Arbeiterbewegung 111 Ein unabhängiger Kommunist: August Thalheimers Wirken in der Arbeiterbewegung 111 Die jiddischsprachige New Yorker Tageszeitung Forverts und ihr Berliner Korrespondent Raphael Abramovitch 129 Identitätszuschreibung, Gewalterfahrung, Verarbeitung 157 Ernst Fraenkel und die Kritik des Vulgärdemokratismus 177 „Rote Assimilation“. Judentum und Kommunismus im mittleren und östlichen Europa (1917–1968) 197 III. Intellektuelles Engagement 219 „Trotz aller Judaismen“. Georg Lukács und Walter Benjamin: Zum Ort zweier jüdischer Intellektueller in der europäischen Arbeiterbewegung 219 „... links vom Möglichen überhaupt“. Walter Benjamin und die Debatte um Karl Mannheims Ideologie und Utopie 231 Egon Erwin Kisch und sein Wandel vom gläubigen Kommunisten zum bekennenden Juden im Spiegel seiner Literatur 253 „... die Praxis hat uns verlassen.“ 269 Der „Abfall der Gesellschaft“ – Überflüssige Menschen im zweiten Abschnitt der Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft von Hannah Arendt 287 IV. Antisemitismusdebatten 311 Ein Tag im Leben der Weimarer Republik – die „Ostjudendebatte“ des Preußischen Landtages von 1922 311 Antisemitismus als „Fetischisierung“ 333 Kurskorrekturen: Volksfront und „Judenfrage“ in der Exilzeitung Der Gegen-Angriff 1933–1936 351 Anhang 377 Literaturverzeichnis 377 Autorinnen und Autoren 401 Personeneregister 405 Für die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg und der Schoa ist eine überproportional hohe Beteiligung von Menschen jüdischer Herkunft an der Arbeiterbewegung feststellbar. Das Streben nach Emanzipation prägte Judentum wie Arbeiterbewegung gleichermaßen. Zudem entwickelten sich im östlichen Europa spezielle jüdische Arbeiterorganisationen, die gegen doppelte Unterdrückung als Proletarier und als Juden kämpften. Der Band untersucht Debatten um gemeinsame Aktionsfelder, aber auch Faktoren wie Antisemitismus oder Konstruktionen stereotyper Feindbilder, mit denen Konzepte jüdischer Zugehörigkeit in Verbindung mit politischem Engagement diffamiert werden sollten. Die Beiträge des Sammelbandes widmen sich Debatten um gemeinsame Aktionsfelder von jeweils Teilen der Arbeiterbewegung und jüdischer Gruppen. Andererseits werden Faktoren wie Antisemitismus, Assimilationserwartungen oder Konstruktionen stereotyper Feindbilder einbezogen, die Konzepte jüdischer Zugehörigkeit in Verbindung mit politischem Engagement zu diffamieren suchten.-- Provided by Publisher "Für die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg und der Schoa ist eine überproportional hohe Beteiligung von Menschen jüdischer Herkunft an der Arbeiterbewegung feststellbar. Das Streben nach Emanzipation prägte Judentum wie Arbeiterbewegung gleichermaßen. Zudem entwickelten sich im östlichen Europa spezielle jüdische Arbeiterorganisationen, die gegen doppelte Unterdrückung als Proletarier und als Juden kämpften. Der Band untersucht Debatten um gemeinsame Aktionsfelder, aber auch Faktoren wie Antisemitismus oder Konstruktionen stereotyper Feindbilder, mit denen Konzepte jüdischer Zugehörigkeit in Verbindung mit politischem Engagement diffamiert werden sollten. Die Beiträge des Sammelbandes widmen sich Debatten um gemeinsame Aktionsfelder von jeweils Teilen der Arbeiterbewegung und jüdischer Gruppen. Andererseits werden Faktoren wie Antisemitismus, Assimilationserwartungen oder Konstruktionen stereotyper Feindbilder einbezogen, die Konzepte jüdischer Zugehörigkeit in Verbindung mit politischem Engagement zu diffamieren suchten." -- From publisher's website
Für die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg ist eine überproportional hohe Beteiligung von Menschen jüdischer Herkunft an der Arbeiterbewegung feststellbar. Beide prägte das Streben nach Emanzipation. Besonders im östlichen Europa entwickelten sich jüdische Arbeiterorganisationen, die gegen doppelte Unterdrückung als Proletarier und Juden kämpften. Der Band untersucht u.a. Aktionsfelder, die Rolle des Antisemitismus und sich wandelnde Selbstbilder.