Jesusüberlieferung bei Paulus? : Analogien zwischen den echten Paulusbriefen und den synoptischen Evangelien
معرفی کتاب «Jesusüberlieferung bei Paulus? : Analogien zwischen den echten Paulusbriefen und den synoptischen Evangelien» نوشتهٔ Christine Jacobi، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2015. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Welche Bedeutung besitzt die Jesuswortüberlieferung für Paulus? Die vorliegende Untersuchung beschäftigt sich mit dieser Frage anhand ausgewählter synoptischer Parallelen in den Paulusbriefen. Anders als die Evangelien präsentiert Paulus einige dieser Traditionsgehalte nicht als Worte Jesu, sondern als allgemeine urchristliche Überlieferung. Traditionen wie die vom Umgang mit dem Feind (Röm 12), die synoptisch als Feindesliebegebot Jesu begegnet, erweisen sich als frühchristliche Neuinterpretation alttestamentlich-frühjüdischer Überlieferungen im Licht des Christusgeschehens. Der irdische Jesus spielt als Urheber solcher Lehren jedoch keine Rolle. Auch die Herrenworte, die Paulus im 1. Korintherbrief anführt, besitzen nur insofern Geltung, als sie auf den erhöhten Kyrios zurückgeführt werden. Traditionsmodelle, die gemäß dem synoptischen Bild in der Verkündigung Jesu den entscheidenden Ausgangspunkt des Traditionsprozesses sehen, sind daher zu überprüfen. Die Paulusbriefe weisen vielmehr auf eine eigene frühchristliche Überlieferungsbildung, die wesentlich vom Glauben an die Heilsbedeutung des Todes Jesu und an seine Auferweckung geprägt ist. Der Befund zeitigt somit Konsequenzen für die alte Frage nach "Paulus und Jesus". Vorwort 7 Inhalt 9 I Fragestellung und methodische Erwägungen 17 1 Hinführung – das Problem 18 2 Gegenwärtige Positionen zur Frage nach Jesustradition bei Paulus und ihre Kritik 25 2.1 Einführung 25 2.2 Eine neue Hermeneutik zum Vergangenheitsbezug der synoptischen Evangelien: Allgemeine Aspekte des Erinnerungszugangs 25 2.3 Merkmale der vorschriftlichen Überlieferung in den Ansätzen von Dunn, Allison, Byrskog und Bauckham 36 2.3.1 Das Hervorgehen der Jesusüberlieferung aus Redesituationen 37 2.3.2 Die Rolle der Jesusüberlieferung tradierenden Gruppe bzw. der »mnemonic community« und die Organisationsformen der Tradierung 40 2.3.3 Die Annahme eines eigenen Bereichs von Jesustradition und die zwei Weisen ihrer Verwendung 41 2.4 Kritik am Modell einer separaten Jesustradition und ihrer außersynoptischen Anwendung 44 3 Ausgangspunkt und These 51 4 Die »Jesustradition« bei Paulus – eigene Annäherung 55 4.1 »Tradition« in dieser Untersuchung 55 4.2 Vorgehensweise und Begründung der Textauswahl 57 4.2.1 Problematik der zu behandelnden Texte 57 4.2.1.1 Zur anonymen frühchristlichen Überlieferung 58 4.2.1.2 Zu den Herrenworten 59 4.2.1.3 Argumentative Bezugnahmen auf den Kyrios ohne synoptische Parallele 61 II Röm 12,14–21 63 1 Einführung 64 2 Der Motivkomplex vom Feindesumgang und Vergeltungsverzicht 71 2.1 Röm 12,14–21; 1 Petr 3,9–19; 1 Thess 5,13–15 71 2.1.1 Die Verbindung gemeinsamer paränetischer Topoi in Röm 12; 1 Petr 3 und 1 Thess 5 71 2.1.2 Das Vergeltungsmotiv 74 2.1.3 Das Motiv vom Umgang mit dem Feind 76 2.1.4 Das Motiv vom Gericht Gottes 76 2.1.5 Das Motiv vom Friedenhalten 78 2.1.6 Ergebnis 79 2.2 Das Vorkommen der Motivverbindung bei Lukas und Matthäus 80 2.2.1 Feindesliebe und Vergeltungsverzicht 80 2.2.2 Das Motiv vom Gericht Gottes 83 2.2.3 Ergebnis 84 2.3 Das Vorkommen des Motivclusters in der Umwelt des Neuen Testaments 85 2.3.1 Befund 85 2.3.2 Ergebnis 99 3 Die spezifische Verarbeitung des Motivclusters im Neuen Testament 101 3.1 Die »Kontrastparänese« 102 3.2 Das »Segnen der Widersacher« in Röm 12,14; 1 Petr 3,9 und Lk 6,28 als innovativer Akzent des Motivclusters 108 4 Liegt in Röm 12,14 Jesustradition vor? 112 4.1 Autorisierung der Paränese in Röm 12,14–21: Die Rolle der Schriftzitate in V. 19 f 114 4.2 Die sachliche Motivierung der Paränese in Röm 12,14–21 119 5 Die synoptische Rezeption des Motivclusters von Feindesumgang und Vergeltungsverzicht und ihre Besonderheiten 123 6 Erwägungen zur Überlieferungsgeschichte 129 III 1 Thess 5,1–11 139 1 Einführung 140 2 Wachsam sein in der Endzeit: Umrisse und Vorkommen eines frühchristlichen Motivkomplexes 145 3 Verarbeitung des Motivkomplexes von der »Wachsamkeit« in 1 Thess 5,1–11 148 3.1 Der Aufbau von 1 Thess 5,1–11 und der Ort der Wachsamkeitskomposition in der Makrostruktur von 4,13–5,11: Eine feste Toposabfolge 148 3.1.1 Der Aufbau von 1 Thess 5,1–11 148 3.1.2 Der größere Zusammenhang 1 Thess 4,13–5,11 150 3.2 Der Charakter der Zeit: Die kontroverse Deutung der Gegenwart in 1 Thess 5,1–3 151 3.3 Der Diebvergleich in diesem Kontext: Die Deutung auf ein Vernichtungsgericht 155 3.4 Der Status der Christen und die Vorstellung von der »Wachsamkeit« als Konsequenz des besonderen Status der Gemeinde 161 4 Die synoptische Verarbeitung des Diebbildes und des Wachsamkeitskomplexes 166 4.1 Gemeinsamkeiten zwischen Mt 24,36–25,13 und Lk 12,35–46 166 4.2 Unterschiede zwischen Mt 24,36–25,13 und Lk 12,35–46 169 5 »Wachsam sein« als eine spezifisch vom Christusglauben geprägte Haltung vor dem Ende: Ein besonderer frühchristlicher Topos und seine verschiedenen Verarbeitungen bei Paulus und den Synoptikern 175 5.1 Die Makrostruktur: Der Endzeitkomplex bei Paulus und den Synoptikern 175 5.2 Hintergrund der Toposabfolge des Motivkomplexes in frühjüdischer Apokalyptik und Vorbemerkungen zur Besonderheit der Wachsamkeitsparänese 177 5.3 Die Wachsamkeit als innovative, vom frühen Christentum geprägte Metapher in synoptischer und paulinischer Verarbeitung 181 5.3.1 Einführung 181 5.3.2 »Wachen« im Umfeld des Neuen Testaments (Altes Testament und frühjüdische Schriften) 183 5.3.3 Wachen im neutestamentlichen Gebrauch 184 5.3.3.1 Wachen in den synoptischen Gleichnisdiskursen 185 5.3.3.2 Wachen in 1 Thess 5,1–11 186 5.3.4 Fazit: Die besondere Prägung von »Wachen« im frühen Christentum 188 5.4 Die synoptischen Gerichtsperspektiven und Vorstellungen vom Endereignis 190 5.5 Ergebnis: Das besondere frühchristliche Profil der Wachsamkeitsparänese 192 6 Jesustradition in 1 Thess 5,1–11? 194 6.1 Die Gestalt des Gleichniskomplexes in Q 194 6.1.1 Einführung 194 6.1.2 Zuweisung der Gleichnisgruppe Lk 12,(35.)36–40.42–46 zu Q 194 6.2 Hat Jesus das Bild vom Dieb geprägt? 197 7 Resultate für ein mögliches Bild von der Rezeption frühchristlicher Überlieferung 200 IV Zusammenfassende Überlegungen zu Röm 12,14–21 und 1 Thess 5,1–11 205 V Der Kyrios und Paulus – Argumentationsweisen des Apostels und Verarbeitung von »Herrenworten« anhand einer Untersuchung von 1 Kor 7 211 1 Einführung 212 2 1 Kor 7: Der argumentative Kontext der Trennungstradition bei Paulus und dessen Stellenwert im Argumentationsganzen 215 2.1 Der Aufbau der Argumentation von 1 Kor 7 215 2.2 Charakter und Geltungsbereich der Trennungstradition: Das Herrenwort als Teil der Argumentation zu Ehe, Ehelosigkeit, Enthaltsamkeit und einem Leben für Christus 218 2.2.1 Merkmale der Argumentation bei Paulus 218 2.2.1.1 Allgemeines 218 2.2.1.2 Die Rolle des Apostels in der Argumentation 222 2.2.1.3 Vorgebrachte Sachargumente 223 2.2.2 Die Position des Herrenwortes in der Rangfolge der Argumente 224 2.3 Argumentieren mit und ohne den Kyrios: Wie Paulus seine eigene Rolle im Verhältnis zum Kyrios begründet 226 2.3.1 Reden und Anweisen mit der Autorität des Kyrios 226 2.3.1.1 Die christologisch bestimmte Wirklichkeitssicht als Wertebasis der Argumente und als Wirkungsbereich des Paulus 226 2.3.1.2 K????? ?st?? ??t??? als »Selbstautorisierung« in 1 Kor 14,37 229 2.3.2 Das Ringen des Paulus um seine Weisungsmacht in 1 Kor 7 233 2.3.2.1 Die Verortung des Trennungsverbots außerhalb des neuen, von Christus geprägten Wirklichkeitsverständnisses 233 2.3.2.2 Die Rolle der Autoritätsbeweise 234 2.3.2.3 Wie Paulus seine eigenen Anweisungen im Gegenüber zur Traditionsautorität des Kyrios legitimiert 235 3 Überlieferungsgeschichtliche Erwägungen zu 1 Kor 7,10 f.: Der Textbereich, auf den sich die Autorisierung durch den Kyrios erstreckt, und die Gestalt der Herrenüberlieferung 245 3.1 Das Problem der Parenthese 245 3.1.1 Die Gestalt von 1 Kor 7,10 f 245 3.1.2 Hinweise auf die Eigenständigkeit der Parenthese gegenüber der Herrenworttradition 247 3.1.3 Hinweise in 1 Kor 7,11 a und im Kontext für die Zugehörigkeit der Parenthese zur Herrenworttradition 249 3.2 Die synoptischen Traditionslinien 250 3.2.1 Übereinstimmungen zwischen Mt 5,32 und Lk 16,18 und mögliche Elemente der Q-Fassung 250 3.2.1.1 Beobachtungen 250 3.2.1.2 Schlussfolgerungen zu einem möglichen Q-Text und Hintergrund des Trennungsverbots in Mt 5,32 b–c und Lk 16,18 252 3.2.2 Vergleich mit der Version in Mk 10,11 b.12: Inhaltliche Konvergenzen und mögliche überlieferungsgeschichtliche Beziehungen zwischen Mk 10,9.11 b.12; Mt 5,31; Lk 16,18 und 1 Kor 7,10 f 257 3.2.2.1 Beobachtungen 257 3.2.2.2 Sachlicher Hintergrund des Untrennbarkeitswortes und sein Verhältnis zu Mt 5,32 / Lk 16,18 und 1 Kor 7,10 f 259 3.2.3 Ergebnis 265 3.3 Zurück zu 1 Kor 7,10 f.: Ein möglicher Bezug zur synoptischen Tradition in der Parenthese 266 3.3.1 Terminologische und inhaltliche Nähe zum Untrennbarkeitswort der Markus-Tradition 266 3.3.2 Neue Heirat ausgeschlossen: Der schöpfungstheologische Hintergrund der Parenthese in 1 Kor 7,11 a 268 3.3.3 Schlussfolgerung 271 3.4 Rezeptionsbestimmende Aspekte im Kontext von 1 Kor 7,10 f 272 3.4.1 Die Rezeption von Gen 2,24 im 1. Korintherbrief und die paulinische Einschätzung der Ehe 272 3.4.2 Weitere kontextuelle Einwirkungen auf die Herrenwortüberlieferung 276 4 Ergebnis 278 VI 1 Kor 11,23 a – »Vom Herrn empfangen«: Die Einleitung der Herrenmahlsparadosis 281 1 Einführung 282 2 Die Bedeutung der aufgenommenen Überlieferung 284 3 Zum Argumentationsaufbau von 1 Kor 11,17–34 287 4 Die Traditionsterminologie in 11,23 a 290 4.1 Der Gebrauch von παραλαμβάνειν und παραδιδόναι im Umfeld des Paulus 290 4.2 Die paulinische Verwendung von παραλαμβάνειν und παραδιδόναι – ein Vergleich 292 4.2.1 1 Thess 2,13 und 4,1 f 292 4.2.2 Gal 1,11–16: Offenbarung Jesu Christi versus παραδόσεις τῶν πατρικῶν und παραλαμβάνειν παρὰ ἀνθρώπου 295 4.2.3 Zwischenergebnis: Der besondere Kommunikationsvorgang zwischen Kyrios, Paulus und Gemeinde 297 4.2.4 Traditionsterminologie in 1 Kor 15,3 a und ein Vergleich mit 1 Kor 11,23 a 298 4.2.5 Die Präpositionen ἀπό und παρά 300 4.3 Zusammenfassung: Die Auswirkungen der Verbindung von Traditionsterminologie mit ?p? t?? ?????? in 1 Kor 11,23 a 305 5 Κύριος und κύριος Ἰησοῦς in 1 Kor 11,23 a und b 306 6 Die Herrenmahlsparadosis im Verhältnis zur Überlieferung in 1 Kor 15,3–5 und zur Argumentation mit dem Kyrios in 1 Kor 7,10 f.; 9,14 und Röm 14,14 308 6.1 Ein Vergleich mit 1 Kor 15,3–5 308 6.2 Ein Vergleich mit 1 Kor 7,10 f. und 9,14 310 6.3 Ein Vergleich mit Röm 14,14 311 7 Ergebnis 311 VII »Reinheit« nach Röm 14,14: Ein frühchristlicher Topos als Überzeugung ἐν κυρίῳ Ἰησοῦ 315 1 Einführung 316 2 Röm 14,1–23 321 2.1 Der Kontext Röm 14,1–15,7 321 2.1.1 Eingrenzung und Gestalt der Texteinheit 321 2.1.2 Grundzüge der Argumentation 322 2.1.2.1 Der Aufbau der Texteinheit 322 2.1.2.2 Die Orientierung am Kyrios im Zentrum der Argumentation 328 2.1.2.3 Die Unterordnung der Frage nach der Reinheit von Speisen 329 2.1.2.4 Das Zentrum der Argumentation: Röm 14,16–18: Die Abwertung von ß??s?? aus soteriologischer Perspektive 332 2.1.2.5 Die Zusammenführung der Argumente 333 2.1.3 Ergebnis 336 2.2 Röm 14,14 und 14,20 338 2.3 Die Einleitung von Röm 14,14: οἶδα καὶ πέπεισμαι ἐν κυρίῳ Ἰησοῦ 344 2.3.1 Einführung 344 2.3.2 Der Ausdruck κύριος Ἰησοῦς in Röm 14,14 a 349 2.3.3 Die Verwendung von πεπεῖσθαι / πεποιθέναι in Verbindung mit ἐν κυρίῳ ( Ἰησοῦ) sowie die Zusammenstellung mit εἰδέναι 353 2.3.4 Zwischenergebnis 357 2.3.5 Überzeugt aufgrund von Argumenten und Beweisen 359 2.3.6 Vergleich mit 1 Kor 7,10; 9,14 und 11,23 362 2.3.7 Die soziale Dimension von Röm 14,14 364 3 Verarbeitet Paulus in Röm 14,1–23 Jesustradition? 365 3.1 Der markinische Diskurs um die Reinheit Mk 7,1–23 366 3.1.1 Textbeschreibung 366 3.1.2 Forschungsgeschichtliche Weichenstellungen 369 3.2 Terminologische Nähe zu Mk 7,15.19.20 374 378 3.3 Die Rezeption des Reinheitstopos in Apg 10,1–11,18 382 3.3.1 Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu Mk 7,1–23 382 3.3.2 Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu Röm 14 384 3.4 Anklänge an Jesustradition in Röm 14,13 und 14,17? 386 4 Reinheit und Speisefragen in Röm 14 und in Markus, Matthäus und der Apostelgeschichte – ein gemeinsamer Topos? 389 4.1 Grundsätzliches 389 4.2 Die Speisegebote als Teil der Tora: Jüdische Rezeptionen im Vergleich und die Besonderheit der neutestamentlichen Verarbeitung des Reinheitstopos 392 4.3 Ältere Überlieferung in Mk 7 und Mt 15? 395 5 Ergebnis 396 VIII Ergebnisse der Untersuchungen und Konsequenzen für die Frage nach »Jesusüberlieferung« bei Paulus: Eine Schlussbetrachtung 403 Abkürzungen 413 Literaturverzeichnis 413 Register 442 Welche Bedeutung besitzt die Jesuswortüberlieferung für Paulus? Die vorliegende Untersuchung beschäftigt sich mit dieser Frage anhand ausgewählter synoptischer Parallelen in den Paulusbriefen. Anders als die Evangelien präsentiert Paulus einige dieser Traditionsgehalte nicht als Worte Jesu, sondern als allgemeine urchristliche Überlieferung. Traditionen wie die vom Umgang mit dem Feind (Röm 12), die synoptisch als Feindesliebegebot Jesu begegnet, erweisen sich als frühchristliche Neuinterpretation alttestamentlich-frühjüdischer Überlieferungen im Licht des Christusgeschehens. Der irdische Jesus spielt als Urheber solcher Lehren jedoch keine Rolle. Auch die Herrenworte, die Paulus im 1. Korintherbrief anführt, besitzen nur insofern Geltung, als sie auf den erhöhten Kyrios zurückgeführt werden. Traditionsmodelle, die gemäß dem synoptischen Bild in der Verkündigung Jesu den entscheidenden Ausgangspunkt des Traditionsprozesses sehen, sind daher zu überprüfen. Die Paulusbriefe weisen vielmehr auf eine eigene frühchristliche Überlieferungsbildung, die wesentlich vom Glauben an die Heilsbedeutung des Todes Jesu und an seine Auferweckung geprägt ist. Der Befund zeitigt somit Konsequenzen für die alte Frage nach "Paulus und Jesus". --From publisher's description Does Paul make use of the Jesus tradition? This question is examined through parallel textual traditions in New Testament texts. The analysis compels revision of the idea of linear continuity in the textual tradition, from Jesus's annunciation through the Letters of the Apostles. In the light of the Jesus story, Paul and early Christianity formed ethical convictions that were later transferred back to the Gospels as the words of Jesus
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