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Jesus und der Zorn Gottes : exegetische Grundlegung und didaktische Perspektiven

معرفی کتاب «Jesus und der Zorn Gottes : exegetische Grundlegung und didaktische Perspektiven» نوشتهٔ Carsten Wuttke; W. Kohlhammer GmbH، منتشرشده توسط نشر W. Kohlhammer GmbH در سال 2021. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

"Der zunehmende Wissens- und Relevanzverlust in Bezug auf die christliche Gottesvorstellung bei Jugendlichen ist eine der akuten religionspädagogischen Herausforderungen. Wie können festgefahrene und verengte Jesus- und Gottesbilder aufgebrochen werden? Wie kann zu einer neuen Auseinandersetzung eingeladen werden? Ein besonderes Potenzial hierzu birgt das im gegenwärtigen Religionsunterricht bislang nicht berücksichtigte Thema "Jesus und der Zorn Gottes", das ins Zentrum des Nachdenkens über Gottes Liebe und Gerechtigkeit führt. Dieses Thema wird in der vorliegenden Studie zunächst auf Basis der Evangelien in seinen zentralen Konturen exegetisch ergründet, indem Verweise auf den "Zorn Gottes" in der Wort- sowie Tatverkündigung Jesu analysiert und in den Gesamtzusammenhang seiner Botschaft eingeordnet werden. Didaktisch werden Möglichkeiten aufgezeigt, den Lerngegenstand "Jesus und der Zorn Gottes" gewinnbringend in Lehrpläne und Unterrichtspraxis zu integrieren, um dadurch die Entwicklung religiöser Kompetenz nachhaltig zu unterstützen." -- Page 4 of cover Deckblatt Titelseite Impressum Vorwort und Danksagung Inhaltsverzeichnis A. Einleitung 1. Hinführung 2. Untersuchungsanliegen und leitende Ausgangsthesen B. Hauptteil I: „Jesus und der Zorn Gottes“ – Exegetische Grundlegung 1. Bestimmung des Untersuchungsgegenstandes und Klärung der exegetischen Vorgehensweise 1.1 Klärung und Eingrenzung des Untersuchungsgegenstandes 1.2 Ein Wort wie Feuer“, doch welche Auslegungsmethode? - Zur exegetischen Vorgehensweise 2. Ursprünge der Rede vom „Zorn Gottes“ in der jesuanischen Verkündigung 2.1 Der „Zorn Gottes“ im Alten Testament – Streiflichter 2.2 „Asketischer Zornesprophet vs. lebensbejahender Heilsprediger?“ – Zum Verhältnis von Johannes dem Täufer und Jesus 2.2.1 „Der Zorn Gottes“ – die Verkündigung Johannes des Täufers 2.2.1.1 Quellenlage 2.2.1.2 Auftreten und Wirkungsstätte von Johannes dem Täufer 2.2.1.3 „Johannes und der Zorn Gottes“ – Zum Kernbestand einer radikalen Botschaft 2.2.1.4 Wer ist der „Kommende“? –Zum weiteren Bestand der Täuferbotschaft 2.2.2 Leben im Zeichen des „Zornes Gottes“: Jesus als Teil der Täufergemeinschaft 2.2.3 Jesu Abkehr von der bedrückenden „Zornesbotschaft“ des Täufers? 2.2.4 „Asketischer Zornesprophet vs. lebensbejahender Heilsprediger?“ – Zusammenführung 3. Der „Zorn Gottes“ – ein Thema der Gleichnisverkündigung Jesu? 3.1 Impulse der Gleichnistheorie 3.2 „Gott – vom mitleidend-gnädigen zum zornig-erbarmungslosen Herrscher?“ – Eine Analyse von Mt 18,21–35 3.2.1 Übersetzung 3.2.2 „Kann so eine Erzählung von Jesus stammen?“ – Zur historischen Rückfrage 3.2.3 Ein „Drama in drei Akten“ – Narrative Analyse 3.2.4 Sozialgeschichtliche Analyse 3.2.5 Analyse der metaphorisch-symbolischen Bezüge 3.2.6 Intratextuelle Bezüge 3.2.7 Von der lebensorientierenden und letztgültig verbürgten Kraft der Barmherzigkeit – Gesamtdeutung 3.2.8 Impuls der Wirkungsgeschichte 3.3 „Nur Gäste aus der zweiten Reihe?“ –Die Erzählung(en) vom großen Mahl (Mt 22,1–14par. Lk 14,16–24) 3.3.1 Wie lautete die ursprüngliche Gleichniserzählung? 3.3.1.1 Die Parabel vom königlichen Hochzeitsmahl bei Matthäus(Mt 22,1–14) 3.3.1.1.1 Übersetzung 3.3.1.1.2 „Aus zwei mach eins?“ – Narrative Analyse 3.3.1.1.3 Nur eine Erzählung über Auswüchse „imperialer Gastmahlpolitik“? – Sozialgeschichtliche Analyse 3.3.1.1.4 Analyse der metaphorisch-symbolischen Bezüge 3.3.1.1.5 Intratextuelle Bezüge 3.3.1.1.6 Vom Zuspruch und Anspruch der Heilsverwirklichung – Gesamtdeutung 3.3.1.2 Die Parabel vom großen Gastmahl bei Lukas (Lk 14,16–24) 3.3.1.2.1 Übersetzung 3.3.1.2.2 Narrative Analyse 3.3.1.2.3 Sozialgeschichtliche Analyse 3.3.1.2.4 Analyse der metaphorisch-symbolischen Bezüge 3.3.1.2.5 Intratextuelle Bezüge 3.3.1.2.6 „Im Zorn die Liebe“ oder „vom unaufhebbaren Streben nach versöhnter Gemeinschaft“ – Gesamtdeutung 3.3.1.3 „Nur keine Aufregung?“ – Vom Gastmahl im Thomasevangelium (EvThom 64) 3.3.2 Die Gleichniserzählung vom Gastmahl als Hoffnungsbild – ein Impuls der Wirkungsgeschichte 3.4 Der „Zorn Gottes“ in den Gleichniserzählungen Jesu – Zusammenfassung der Analyseergebnisse 4. Der „zornige Jesus“ – Widerhall des göttlichen Zorns? 4.1 Begründung und Eingrenzung des Untersuchungsbereichs 4.2 Thematische Kontexte des Zornes Jesu 4.2.1 Jesus als Antagonist des Widergöttlichen 4.2.2 Identitätsgeheimhaltung, Sendungsverständnis und die Anforderung der Nachfolge 4.2.3 Die „Sache Jesu“: Existenzielle Neuorientierung in Barmherzigkeit 4.2.4 Die Gefahr der widergöttlichen Verführung und das göttliche Gericht 4.2.5 „Ausklang in Jerusalem“ – Die Tempelreinigung 4.3 Fazit 5. Der Kreuzestod Jesu – „letzter Akt zur Besänftigung des zornigen Gottes?“ 5.1 Skizzierung der Problemstellung 5.2 Der Tod Jesu und der Zorn Gottes - Ansatzpunkte 5.2.1 Jesu Tod – ein „Lösepreis für viele“ (Mk 10,45)? 5.2.2 Die Abendmahlsworte Jesu 5.2.3 Jesus in Getsemani – ein Bittgebet zur Verschonung vom Zorn Gottes? 5.3 Zusammenführung und Ausblick 6. Wirkungsgeschichte – Die Rede vom „Zorn Gottes“ bei Paulus, eine Verzerrung der Heilsbotschaft Jesu? 6.1 Vorüberlegungen 6.2 Paulinische Theologie: Gott, Jesus Christus und die Frage nach der göttlichen Gerechtigkeit 6.3 Kontexte des „Zornes Gottes“ bei Paulus 6.4 Fazit 7. „Jesus und der Zorn Gottes“ – Zusammenführung C. „Auf dem theologischen Irrweg?“ Die Rede vom „Zorn Gottes“ ... 1. ... Ausdruck eines naiven Anthropomorphismus? 2. ... nicht mehr auf der Höhe des theologischen Diskurses? D. Hauptteil II: „Jesus und der Zorn Gottes“ – didaktische Perspektiven 1. Ein „Thema“ für den Religionsunterricht? – Zur didaktischen Begründung 1.1 Ausgangsbedingungen gegenwärtigen Religionsunterrichts 1.2 „Jesus und der Zorn Gottes“ als Baustein kompetenzorientierten Lernens 1.2.1 Grundanliegen kompetenzorientierten Unterrichts 1.2.2 „Jesus und der Zorn Gottes“ als Beitrag zur Entwicklung religiöser Kompetenz? 1.2.2.1 Grundlagen und Ansatzpunkte der Kompetenzentwicklung 1.2.2.2 Anknüpfungsmöglichkeiten zur Kompetenzentwicklung am Beispiel der Kernlehrpläne NRW 1.2.2.3 Zwischenfazit: „Jesus und der Zorn Gottes“ – ein Gewinn für den kompetenzorientierten Religionsunterricht? 1.3 „Jesus und der Zorn Gottes“ – Relevanz und Impulse im Kontext zentraler religionsdidaktischer Prinzipien 1.3.1 Ein Gewinn für biblisches Lernen? 1.3.1.1 Ausgangslage und hermeneutische Voraussetzungen 1.3.1.2 Potenziale des Ausgangsthemas im Kontext biblischen Lernens 1.3.1.3 Fazit 1.3.2 Impulse für ethisches Lernen 1.3.3 Impulse für interreligiöses Lernen 1.3.4 Impulse für emotionales Lernen 1.4 Fazit: „Jesus und der Zorn Gottes“ – ein potenzieller Baustein zur Entwicklung von religiöser Kompetenz und bestenfalls darüber hinaus! 2. Konkretisierung I – Entwicklungspsychologische Voraussetzungen und lebensweltliche Impulse 2.1 Anliegen des Kapitels 2.2 Zorn als menschliche Emotion 2.3 „Jesusbilder“ und damit verbundene Herausforderungen 2.4 Zur Genese von Gottesvorstellungen 3. Konkretisierung II – Kompetenzerwartungen 3.1 Leitende Perspektiven und Orientierungsanker 3.2 Inhaltsfelder und konkretisierte Kompetenzerwartungen für die Sekundarstufen I und II am Beispiel der Kernlehrpläne NRW für das Gymnasium 3.2.1 Kompetenzerwartungen im Rahmen des achtjährig organisierten gymnasialen Bildungsgangs (Unter- und Mittelstufe) 3.2.2 Kompetenzerwartungen im Rahmen des neunjährig organisierten gymnasialen Bildungsgangs (Unter- und Mittelstufe) 3.2.3 Kompetenzerwartungen für die Sekundarstufe II 4. Konkretisierung III – Lernwege und Unterrichtsentwürfe 4.1 Sinnstiftende Lehr- und Lernprozesse ermöglichen! Ein Plädoyer für die Orientierung an der interaktionalen Bibelauslegung 4.1.1 Zum Profil der interaktionalen Bibelauslegung 4.1.2 Interaktionale Bibelauslegung und kompetenzorientiertes Lernen – Potenziale und Akzentuierungen 4.2 Unterrichtsentwürfe für die Sekundarstufen I und II 4.2.1 „Jesus und der Zorn Gottes“ als Thema in der Unterstufe – erste Annäherungen 4.2.1.1 Möglichkeiten der inhaltlichen Kontextualisierung, Zugänge und Lernanlässe 4.2.1.2 Möglichkeiten der Kompetenzentwicklung 4.2.1.3 Unterrichtsbeispiel 1: „Wann würde Jesus heute zornig werden?“ – Die Heilung am Sabbat (Mk 3,1– 6) 4.2.1.4 Unterrichtsbeispiel 2: „Ein Gott, der sich nach Gemeinschaft sehnt?“ – Die Parabel vom Gastmahl (Lk 14,16– 24) 4.2.1.5 Möglichkeiten zur Begleitung von Lernprozessen und Kompetenzevaluation 4.2.2 „Jesus und der Zorn Gottes“ als Impulsgeber? Anregungen für die Mittelstufe 4.2.2.1 Möglichkeiten der inhaltlichen Kontextualisierung, Zugänge und Lernanlässe 4.2.2.2 Möglichkeiten der Kompetenzentwicklung 4.2.2.3 Unterrichtsbeispiel 1: Die Botschaft Jesu als existenzielle Ansprache begreifen (Mt 10,34– 39) 4.2.2.4 Unterrichtsbeispiel 2: „Jesus neu begegnen!“ – Die Tempelreinigung 4.2.2.5 Unterrichtsbeispiel 3: „Gott will den Tod des Sünders!?“ – Grenzen der Rede vom göttlichen Zorn aufzeigen, lebenstragende Impulse stärken 4.2.3 „Jesus und der Zorn Gottes“ als Thema in der Qualifikationsphase – Ansatzpunkte einer vertiefenden Auseinandersetzung am Beispiel von Mt 18,23–35 4.2.3.1 Möglichkeiten der inhaltlichen Kontextualisierung, Zugänge und Lernanlässe 4.2.3.2 Möglichkeiten der Kompetenzentwicklung 4.2.3.3 Phasen und Schritte der Texterschließung 4.2.3.3.1 Vorbereitung und Ansatzpunkte der Textbegegnung 4.2.3.3.2 Schritte der Texterarbeitung 4.2.3.3.3 Perspektiven der weitergehenden Aneignung 4.2.3.4 Ansatzpunkte der Weiterarbeit im Kontext christlicher Eschatologie 4.3 Erste Eindrücke aus der Unterrichtspraxis 5. Ungenutzte Potenziale als Chance ergreifen! – Zusammenführung E. Ergebnis und Ausblick F. Quellen- und Literaturverzeichnis 1. Quellen 1.1 Schriftliche Quellen 1.1.1 Textausgaben und Übersetzungen der Bibel 1.1.2 Weitere schriftliche Quellen 1.2 Bildquellen 1.3 Filme 2. Hilfsmittel (Wörterbücher, Konkordanzen) 3. Gedruckte Sekundärliteratur 4. Internetdokumente 4.1 Internetdokumente mit Verfasserangabe 4.2 Verweislinks 5. Abbildungsverzeichnis G. Anhang 1. Unterrichtsbeispiele für die Unterstufe: Verlaufspläne und Materialien 1.1 „Wann würde Jesus heute zornig werden?“ – Die Heilung am Sabbat (Mk 3,1–6) 1.2 „Ein Gott, der sich nach Gemeinschaft sehnt?“ – Die Parabel vom Gastmahl (Lk 14,16–24) 2. Unterrichtsbeispiele für die Mittelstufe: Verlaufspläne und Materialien 2.1 Die Botschaft Jesu als existenzielle Ansprache begreifen (Mt 10,34–39) 2.2 „Jesus neu begegnen!“ – Die Tempelreinigung 2.3 „Gott will den Tod des Sünders!?“ – Grenzen der Rede vom göttlichen Zorn aufzeigen, lebenstragende Impulse stärken 3. Unterrichtsbeispiel für die Oberstufe: Verlaufsplan und Materialien zur Parabelanalyse von Mt 18,23–35

Der zunehmende Wissens- und Relevanzverlust in Bezug auf die christliche Gottesvorstellung bei Jugendlichen ist eine der akuten religionspädagogischen Herausforderungen. Wie können festgefahrene und verengte Jesus- und Gottesbilder aufgebrochen werden? Wie kann zu einer neuen Auseinandersetzung eingeladen werden? Ein besonderes Potenzial hierzu birgt das im gegenwärtigen Religionsunterricht bislang nicht berücksichtigte Thema "Jesus und der Zorn Gottes", das ins Zentrum des Nachdenkens über Gottes Liebe und Gerechtigkeit führt.Dieses Thema wird in der vorliegenden Studie zunächst auf Basis der Evangelien in seinen zentralen Konturen exegetisch ergründet, indem Verweise auf den "Zorn Gottes" in der Wort- sowie Tatverkündigung Jesu analysiert und in den Gesamtzusammenhang seiner Botschaft eingeordnet werden. Didaktisch werden Möglichkeiten aufgezeigt, den Lerngegenstand "Jesus und der Zorn Gottes" gewinnbringend in Lehrpläne und Unterrichtspraxis zu integrieren, um dadurch die Entwicklung religiöser Kompetenz nachhaltig zu unterstützen.

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