Jesus, der Retter: Die Soteriologie des lukanischen Doppelwerks. Habilitationsschrift
معرفی کتاب «Jesus, der Retter: Die Soteriologie des lukanischen Doppelwerks. Habilitationsschrift» نوشتهٔ Torsten Jantsch; Mohr Siebeck GmbH & Co. KG، منتشرشده توسط نشر Mohr Siebeck GmbH & Company KG در سال 2017. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Torsten Jantsch geht in dieser Studie in semantischen und narratologischen Analysen den nach wie vor umstrittenen Fragen nach, was nach Lukas Inhalt des Heils ist und wie dieses im lukanischen Doppelwerk begründet wird. Der Autor legt eine Rekonstruktion der lukanischen Soteriologie vor, bei der die verschiedenen und in der Forschung oft unverbunden nebeneinander stehenden soteriologischen Vorstellungen im lukanischen Doppelwerk in ein Gesamtkonzept integriert sind. Er zeigt zudem, dass Lukas das irdische Wirken Jesu und seine Position als zu Gott Erhöhtem in einen kohärenten Zusammenhang bringt und von daher seine Soteriologie entwickelt, indem er die Geschichte des Retters Jesus erzählt. Lukas entwirft damit das Bild eines konsequent in der Person Jesu begründeten Heils. Er stellt zwar nicht den Tod Jesu in das Zentrum seiner Soteriologie - aber die Person des erhöhten Retters. Cover Titel Vorwort Inhalt Einleitung Kapitel I: Forschungsgeschichte und methodisches Vorgehen 1 Forschungsgeschichtliche Aspekte zur Soteriologie 1.1 Das heilsgeschichtliche Konzept des Lukas 1.2 Die Bestimmung des „Inhalts“ des Heils in der Forschung 1.3 Modelle der Begründung der Soteriologie 1.4 Gesamtentwürfe zur lukanischen Soteriologie 1.4.1 Die Verkündigung des Heils bei Lukas: Richard Glöckner 1.4.2 Kontinuität des Heils mit Israel: Michael Dömer 1.4.3 Versuch einer Gesamtschau der lukanischen Soteriologie: Hans Jörg Sellner 1.4.4 Jesus bringt rettendes Wissen: Sylvia Hagene 1.4.5 Angelomorphe Soteriologie: Crispin H. T. Fletcher-Louis 1.5 Offene Fragen zur lukanischen Soteriologie 2 Zu Methodik und Vorgehen 2.1 Eine erste Annäherung über die „Semantik des Heils“ 2.2 Die narratologische Analyse als Zugang zum lukanischen Doppelwerk 2.3 Zur Rolle der Gattung des Lukasevangeliums 2.4 Die „narrative Einheit“ des lukanischen Doppelwerks 2.5 Aspekte zur Lektüre eines Textes 2.6 Zu Vorgehen und Aufbau der Studie Kapitel II: Die „Semantik des Heils“ 1 Der Gebrauch des Verbs σᾠζειυ im lukanischen Doppelwerk 2 Die Verwendung von σωτήρια, σωτήριον, σωτήρ im Überblick 3 Weitere Begriffe aus dem semantischen Feld σᾠζειν κτλ. 4 Zusammenfassung: Semantische Aspekte Kapitel III: Bedingungen der Rettung bei Lukas 1 Der Mensch als Sünder 2 Taufe als Bedingung der Rettung im lukanischen Doppelwerk 3 Glaube als Bedingung der Rettung im lukanischen Doppelwerk 4 „Buße“ als Bedingung der Rettung 4.1 Die „Buß“-Terminologie im lukanischen Doppelwerk 4.1.1 Die Verwendung von έπιστρέφειν und επιστροφή im lukanischen Doppelwerk 4.1.2 μετάνοια and μετανοεῖν im lukanischen Doppelwerk 4.2 Das Verständnis von μετάνοια im lukanischen Doppelwerk 4.2.1 Der „Buße“ würdige Früchte: Johannes der Täufer (Lk 3) 4.2.2 Das Beispiel des Zachäus (Lk 19,1–10) 4.2.3 Die „Buße“ der Sünderin: Lk 7,36–50 4.2.4 „Buße“ bei Lukas im Vergleich zur alttestamentlichfrühjüdischen Tradition von Bußgebeten 5 Zusammenfassung: μετάνοια im lukanischen Doppelwerk Kapitel IV: Der Grund der Ermöglichung der Rettung 1 Der Tod Jesu als Grund der Ermöglichung der Rettung? 1.1 Der Tod Jesu als Grund des Heils 1.1.1 Der Tod Jesu als Grund des Heils bei Lukas? Gründe für eine Infragestellung 1.1.2 Der Tod Jesu ihm Rahmen der lukanischen Soteriologie: Neujustierungen 1.2 Aussagen über den Tod Jesu im lukanischen Doppelwerk 1.2.1 Gott hat die Gemeinde mit seinem Blut erworben: Apg 20,28 1.2.2 Die Deuteworte zu Brot und Becher: Lk 22,19–20 1.2.3 Die Verwendung der Sterbe- und Hingabeformeln im lukanischen Doppelwerk 1.2.4 Der Tod Jesu in Redeteilen des Lukasevangeliums 1.2.5 Die Deutungen des Todes Jesu in den Reden der Apostelgeschichte 1.3 Zusammenfassung: Die Deutung des Todes Jesu im lukanischen Doppelwerk 2 Die Fürbitte Jesu als Grund der Sündenvergebung 3 Gottes Erbarmen als Grund der Ermöglichung der Rettung 3.1 Kultisch und nichtkultisch begründete Sündenvergebung 3.2 Gottes Erbarmen als Grund der Sündenvergebung 3.3 Gottes Barmherzigkeit als Thema im lukanischen Doppelwerk 4 Die Fokussierung auf den Retter Kapitel V: Aspekte der Soteriologie in der Vorgeschichte (Lk 1,5–4,13) 1 Die Ankündigung der Geburt des Johannes: Lk 1,5–25 2 Die Ankündigung der Geburt Jesu: Lk 1,26–38 3 Das Magnificat: Lk 1,47–55 4 Soteriologische Aspekte im Benedictus: Lk 1,67–79 5 „Der Retter ist geboren“: Lk 2,11 5.1 Die „Enzyklopädie“ des Lexems σωτηήρ 5.1.1 σωτηήρ als Epitheton von Gottheiten 5.1.2 Menschen als σωτήρες 5.1.3 σωτηήρ im Rahmen der Herrscherverehrung 5.1.4 Alttestamentliche und frühjüdische Kontexte der Verwendung von σωτηήρ 5.2 Rettungssituationen 5.3 Retter, Christus, Herr (Lk 2,11) 6 Die Prophetien des Simeon und der Hanna (Lk 2,22–39) 7 Johannes der Täufer und das σωτήριον τού θεού (Lk 3,6) 8 Die Definition des Christus: Lk 3,15–17 9 Zusammenfassung: Aspekte der Soteriologie in der Vorgeschichte Kapitel VI: Jesu Wirken in Lk 4,14–9,50 und die Frage seiner Identität 1 Lk 4,14–9,50 als narrative und thematische Einheit 2 Antworten auf die Frage nach Jesu Identität in Lk 9 2.1 Jesus, der Christus Gottes: Lk 9,18–22 2.2 Jesus als der auserwählte Sohn Gottes, auf den man hören muss: Lk 9,35 3 Jesu Selbstvorstellung in Lk 4,18–21 4 Anbruch der „messianischen“ Heilszeit im Wirken Jesu? 5 Die Sendung Jesu zur Rettung des Verlorenen 6 Die Frage des Johannes nach der Identität Jesu in Lk 7,18–23 6.1 Das Verhältnis der Selbstvorstellung Jesu (Lk 4,18–21) und der Täuferfrage (Lk 7,18–23) 6.2 Das Wirken Jesu hat identifizierende Funktion 6.3 Jesus als „der Kommende“ (Lk 7,19.20) 7 Zusammenfassung: Die Identität Jesu nach Lk 4,14–9,50 Kapitel VII: Die lukanische Passionsgeschichte 1 Die Fürbitte in Lk 23,34a–c: Ein textkritisches Problem 2 Die drei Verspottungsszenen in Lk 23,32–43 2.1 Die erste Verspottungsszene: Lk 23,35 2.2 Die zweite Verspottungsszene: Lk 23,37–38 2.3 Die dritte Verspottungsszene: Lk 23,39 2.4 Der Beitrag der Verspottungsszenen zur Frage der Soteriologie 3 Der Dialog am Kreuz Lk 23,39–43 4 Die den Tod Jesu begleitenden Ereignisse in Lk 23,44–45 5 Das Gebet Jesu in Lk 23,46 6 Das Bekenntnis des Centurios in Lk 23,47 7 Zusammenfassung: Der Beitrag der lukanischen Passionsgeschichte Kapitel VIII: Die Erhöhung Jesu 1 Die Auferweckung Jesu: Lk 24 2 Die Terminologie der „Erhöhung“ 2.1 Jesus ist in den Himmel „aufgenommen worden“ (άνελήμφθη) 2.2 Gott hat Jesus „erhöht“ (ὕψωσεν) 2.3 Gott hat Jesus „verherrlicht“ (έδόξασεν κτλ.) 2.4 Motivgeschichtliche Aspekte zur „Himmelfahrt“ 3 Pfingstgeschichte und Pfingstpredigt (Apg 2,1–41) 4 Die Ereignisse in Apg 3,1–4,22 4.1 Die soteriologische Relevanz der Erhöhung Jesu nach der Petruspredigt in Apg 3,12b–26 4.1.1 Analyse der Predigt Apg 3,12b–26 4.1.2 Das Verhältnis von „Verherrlichung“ Jesu und der erfolgten Heilung (Apg 3,13) 5 Zwischenreflexion I: Jesu heilendes Wirken in der Apg 6 Zwischenreflexion II: Jesu Wirken „durch seinen Namen“ (Apg 3,16) 6.1 Magische Beschwörung mittels eines Namens als Hintergrund? 6.2 Die Theologie des „Namens Gottes“ als Hintergrund der Rede von der Wirksamkeit des „Namens Jesu“ 6.3 Weitere Aspekte zur Wirksamkeit des „Namens Jesu“ 6.4 Sündenvergebung im Namen Jesu 6.5 Zusammenfassung: Der „Name Jesu“ und die Wirksamkeit des Erhöhten 7 Weitere Aspekte zur Erhöhung Jesu nach der Petruspredigt Apg 3,12b–26 7.1 Sündenvergebung als Thema der Petruspredigt (Apg 3,19) 7.2 Jesus in Parallele zum „Propheten wie Mose“ und das Gericht zur Parusie, Apg 3,19–26 7.3 Jesus ist αρχηγός τῆς ζωῆς (Apg 3,15) 7.4 Das in Apg 3,20f. angesagte Heil und der „Bund Abrahams“ (V. 25f.) 8 Zusammenfassung: Die Erhöhung Jesu Kapitel IX: Jesus als König Israels, als Retter und Wohltäter 1 Unheil über Israel 1.1 Aussagen über den Untergang Jerusalems 1.2 Die Deutung des Falls Jerusalems als Strafe für die Ablehnung Jesu als König über Israel und seine Tötung 2 Erfüllt sich die königlich-„messianische“ Erwartung in der Zukunft? 2.1 Abweisungen der Frage nach der Zukunft Israels 2.2 Der Christus ist mehr als der König Israels: Die Davidssohnfrage in Lk 20,41–44 2.3 Vom Ende her lesen – Die Wertung Israels nach Apg 28,25–28 3 Jesus als σωτήρ in der Apostelgeschichte 3.1 Gott hat Jesus „zum Anführer und Retter erhöht“: Apg 5,31 3.2 Gott hat Jesus als Retter für Israel heraufgeführt: Apg 13,23 3.3 Ergebnis: Die Verwendung vonσωτηήρ im lukanischen Doppelwerk 3.4 Jesus als Gegenentwurf zum römischen Kaiser? 4 Jesus als ευεργέτης 4.1 Kritische Positionierung gegenüber der Bezeichnung εὐεργέτης: Lk 22,25 4.2 Kulturelle Enzyklopädie zu εὐεργέτης 4.3 Jesus vollbringt Wohltaten (εὐεργετῶν): Apg 10,37–38 4.4 εὐεργεσία und σᾠζειν: Apg 4,9 5 Als Davidide zum Herrn und Retter der Welt 5.1 Der Befund 5.2 Deutungversuche des Befundes 5.3 Der Wille Gottes erfüllt sich auf unerwartete Weise 5.4 Rettung und Retter in der Sicht des Lukas 5.5 Linien der Christologie im lukanischen Doppelwerk 5.6 Lukas als unzuverlässiger Erzähler? Kapitel X: Bündelung der Ergebnisse Literaturverzeichnis Register 1 Stellenregister 2 Autorenregister 3 Register griechischer und hebräischer Begriffe 4 Sachregister English Summary: In This Study, Torsten Jantsch Examines Luke's Concept Of Salvation By Means Of Semantic And Narrative Analyses Of Luke-acts. He Clarifies What, According To Luke, The Elements Of Salvation Are, And What The Theological Basis Of His Concept Of Salvation Is. History Of Research Has Shown That These Questions Remain Unanswered So Far. The Author Argues That Luke Develops Luke's Concept Of Salvation By Means Of Telling The Story Of The Saviour Jesus. During The Course Of This Story, The Activity Of Jesus During His Earthly Mission And His Exaltation As Ruler Of Jews And Gentiles At God's Right Hand Are Connected. It Is Not The Death Of Jesus, But His Position As Heavenly Ruler That Effects Salvation Consisting In Forgiveness Of Sins And Resulting In Eternal Life. German Description: Torsten Jantsch Geht In Dieser Studie In Semantischen Und Narratologischen Analysen Den Nach Wie Vor Umstrittenen Fragen Nach, Was Nach Lukas Inhalt Des Heils Ist Und Wie Dieses Im Lukanischen Doppelwerk Begrundet Wird. Der Autor Legt Eine Rekonstruktion Der Lukanischen Soteriologie Vor, Bei Der Die Verschiedenen Und In Der Forschung Oft Unverbunden Nebeneinander Stehenden Soteriologischen Vorstellungen Im Lukanischen Doppelwerk In Ein Gesamtkonzept Integriert Sind. Er Zeigt Zudem, Dass Lukas Das Irdische Wirken Jesu Und Seine Position Als Zu Gott Erhohtem In Einen Koharenten Zusammenhang Bringt Und Von Daher Seine Soteriologie Entwickelt, Indem Er Die Geschichte Des Retters Jesus Erzahlt. Lukas Entwirft Damit Das Bild Eines Konsequent In Der Person Jesu Begrundeten Heils. Er Stellt Zwar Nicht Den Tod Jesu In Das Zentrum Seiner Soteriologie - Aber Die Person Des Erhohten Retters. Jesus ist Retter aller Menschen: Dies ist die grundlegende Überzeugung, die Lukas entfaltet. Torsten Jantsch stellt dar, worin das Heil in der lukanischen Konzeption besteht und wie es begründet wird. Die Vorstellung von Jesus als Retter wird dabei vor dem Hintergrund des antiken Kaiserkultes erklärt
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