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Jesu Gottverlassenheit als Heilsereignis in der Spiritualität Chiara Lubichs : Ein Beitrag zur Überwindung der Sprachnot in der Soteriologie

معرفی کتاب «Jesu Gottverlassenheit als Heilsereignis in der Spiritualität Chiara Lubichs : Ein Beitrag zur Überwindung der Sprachnot in der Soteriologie» نوشتهٔ Stefan Tobler در سال 2015. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Spiritualität als Thema Systematischer Theologie wird am Beispiel Chiara Lubichs, der 1920 geborenen späteren Gründerin der Fokolar-Bewegung, aufgegriffen. Erstmalig wird ihr Werk umfassend aus den Quellen erschlossen. Ihr vielgestaltiger Liebesbegriff und das Verständnis von trinitarischer Einheit gründen in Jesu Gottverlassenheit als einem zugleich innergöttlichen und irdisch-aktualen Geschehen. Dieses eröffnet inmitten von Leid und Gebrochenheit der Welt die Erfahrung von Heil und die Begegnung mit Gott. Dem Band sind thematische Tabellen, ein Namen- und ein Sachregister beigegeben. Vorwort 1. Fragestellung und Einleitung 1.1 Sprachnot in der Rede vom Heil am Kreuz 1.2 Vier soteriologische Leitfragen 1.3 Spiritualität als Thema der Theologie: Begriffsklärung 1.3.1 Der Begriff der Spiritualität 1.3.2 Spiritualität und Spiritualitäten: Gestaltwerdung des Glaubens 1.3.3 Spiritualität und Religiosität 1.3.4 Spiritualität und Frömmigkeit 1.3.5 Spiritualität und Mystik 1.3.6 Spiritualität, Asketik und Dogmatik 2. Zur Lage der Kirche: Individualisierung der Glaubenssprache 2.1 Empirische Untersuchungen in der Schweiz und in den Niederlanden 2.2 Die soziologische Analyse: strukturelle Individualisierung der Religion oder Säkularisierung? 2.3 Das spannungsvolle Verhältnis von systematischer Theologie und Religionssoziologie 2.4 Grundlegende Fragen und Folgerungen 3. Chiara Lubich: Person und Werk 3.1 Die Person 3.1.1 Die Jugend und die Zeit des Krieges 3.1.2 Das Verhältnis zur katholischen Kirche 3.1.3 Bewusstwerdung der spezifischen Identität 3.1.4 Neue Horizonte 3.1.5 Person und Charisma 3.2 Das literarische Werk 3.3 Methodische Überlegungen: theologischer Umgang mit Spiritualität am Beispiel Lubichs 4. Eine Medaille mit zwei Seiten: Die Einheit und Jesus der Verlassene 4.1 Grundzüge der Spiritualität in zwölf Punkten 4.1.1 Gott als Liebe 4.1.2 Der Wille Gottes 4.1.3 Liebe zum Nächsten 4.1.4 Gegenseitige Liebe 4.1.5 Einheit 4.1.6 Jesus in der Mitte 4.1.7 Jesus der Verlassene 4.1.8 Das Wort 4.1.9 Die Eucharistie 4.1.10 Maria 4.1.11 Die Kirche 4.1.12 Der Heilige Geist 4.2 Verwirklichtes Menschsein 4.2.1 Die Schrift, ihre Auslegung und ihre Mitte 4.2.2 Der Alltag als Gottesdienst 4.2.3 Sieben Aspekte im konkreten Lebensvollzug 4.2.4 Heilig im Jetzt und ‘kollektive’ Heiligkeit 4.2.5 Die ‘kollektive’ Dimension göttlicher Gegenwart 4.2.6 Hermeneutik der Identifikation: ‘Leben’ und ‘Sein’ 4.2.7 Ausserhalb seiner selbst kommt der Mensch zu sich selbst 4.2.8 Der Stromkreis trinitarischen Lebens 4.2.9 Lubichs Heilsverständnis: Zusammenfassung, Fragen und Ausblick 4.3 Jesus der Verlassene 4.3.1 Die Begegnung: Ruf in die Nachfolge als Weg des Verstehens 4.3.2 Facetten seiner Bedeutung (erster Überblick) 4.3.3 Jesus der Verlassene als Zentrum von Lebensvollzug und Denken 5. Heilsverwirklichung im Licht von Gesù Abbandonato 5.1 Heilsnotwendigkeit: des Menschen Elend 5.1.1 Das Leid, dolore 5.1.2 Die eitle Vergänglichkeit, vanità, die Leere, das Nichts 5.1.3 Dasich 5.1.4 Die Sünde 5.1.5 Der Tod 5.1.6 Das Böse, der Teufel und die Hölle 5.1.7 Zusammenfassend: Trennung von Gott und von den Menschen als radikale Vereinzelung 5.2 Heilsverwirklichung: Gott identifiziert sich mit der Gottverlassenheit 5.2.1 Jesu Kenosis als communicatio idiomatum zwischen Gott und Mensch 5.2.2 Die Offenbarung der Liebe und die Trinität 5.2.3 Der Nullpunkt als Berührungspunkt von Gott und Welt 5.2.4 Umgang mit traditionellen soteriologischen Begriffsfeldern 5.3 Heilsvergegenwärtigung: Gottverlassenheit als Gottes Gegenwart 5.3.1 Umkehrung der Identifizierung als Aktualisierung des Heils 5.3.2 Personale Kategorien: Erinnerung, Antlitz, Name, Präsenz 5.3.3 Identitätsaussage als Identifikationsgeschehen 5.3.4 Personale Hingabe in einem doppelten Aus-sich-Heraustreten 5.3.5 Durchgang durch den Nullpunkt als Teilhabe an Gottes Fülle 5.4 Heilswirkung: der Mensch als Sakrament von Gottes Liebe in der Welt 5.4.1 Der Modellgedanke und dessen Überbietung 5.4.2 Sakrament der Liebe Gottes: ‘Vermittlung’ und ‘Mitwirkung’ 5.4.3 Positive Funktionen des Leides und die Theodizee 6. Heil als Begegnung 6.1 Rückblick und zusammenfassende Beobachtungen 6.2 Der Ort der Begegnung mit Gottes Heil 6.2.1 Das Kreuz als Gottes jeder menschlichen Frage zuvorkommende Antwort 6.2.2 Das Leid und das Wort vom Kreuz 6.2.3 Das Leid als Thema der Soteriologie 6.2.4 Leid und Sünde bei Chiara Lubich 6.3 Das Ereignis der Begegnung mit Gottes Heil 6.3.1 Metaphorische Glaubenssprache 6.3.2 Die unio mit Jesus dem Verlassenen als Ortswechsel und Tausch 6.3.3 Existenz im Glauben als Mitvollzug σὐνν Χριστῷ 6.3.4 Liebe als Mitvollzug und Ortswechsel und das Verhältnis von Glaube und Liebe 6.4 Zwischen Sprachnot und Sprachgewinn 6.4.1 Rechtfertigung 6.4.2 Zwischen hermeneutischem und empirischem Zugang zum Glauben 6.4.3 Gott-Leidenschaft 7. Literaturverzeichnis und Tabellen 7.1 Quellentexte 7.1.1 Bücher in der italienischen Originalsprache 7.1.2 Bücher in deutscher Übersetzung 7.1.3 Zeitschriftenartikel in der italienischen Originalsprache 7.1.4 Wort des Lebens und Statuten 7.1.5 Sekundäre Quellen: Publikationen der Scuola Abbà 7.2 Sekundärliteratur 7.3 Tabellen zu Person und Werk 7.3.1 An Chiara Lubich verliehene öffentliche Anerkennungen 7.3.2 Thematisch geordnete Chronologie der Fokolar-Bewegung Abkürzungen für Zeitschriften und Lexika Namens- und Sachregister

Spiritualität als Thema Systematischer Theologie wird am Beispiel Chiara Lubichs, der 1920 geborenen späteren Gründerin der Fokolar-Bewegung, aufgegriffen. Erstmalig wird ihr Werk umfassend aus den Quellen erschlossen. Ihr vielgestaltiger Liebesbegriff und das Verständnis von trinitarischer Einheit gründen in Jesu Gottverlassenheit als einem zugleich innergöttlichen und irdisch-aktualen Geschehen. Dieses eröffnet inmitten von Leid und Gebrochenheit der Welt die Erfahrung von Heil und die Begegnung mit Gott.

Dem Band sind thematische Tabellen, ein Namen- und ein Sachregister beigegeben.

Spirituality as a topic in systematic theology is taken up using the example of Chiara Lubich who founded the Focolare Movement. Her multi-faceted concept of love and the Trinity are grounded in Jesus being forsaken by God and the same time internal to the divinity and an earthly event.
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