معرفی کتاب «Jenseits des Raums : zur filmischen Topologie des Urbanen» نوشتهٔ Laura Frahm، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2010. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Filmische Räume entfalten sich jenseits bekannter Raumkoordinaten. Sie erschließen einen Grenzbereich, in dem sich bildräumliche Fixierungen und ein bewegtes, transformierendes Raumdenken überkreuzen. Dieses Buch fasst die Räumlichkeit des Films anhand des Konzepts der filmischen Topologie neu. Das theoretische Fundament hierzu wird im Rekurs auf zentrale Positionen der Raum- und Filmtheorie gewonnen, während Raumdynamiken im Zuge einer Historiographie der filmischen Metropole im frühen Stadtfilm, im Film noir sowie im Episodenfilm punktuell beleuchtet werden. In der aktuellen Raumdebatte setzt die filmische Topologie neue Impulse und öffnet zugleich den Blick auf die Bedingungen und Möglichkeiten einer medialen Raumtheorie. Raumtheorie,Film,Topologie,Medien,Stadt,Raum,Urban Studies,Kulturwissenschaft,Medienwissenschaft,Media,Urbanity,Space,Cultural Studies,Media Studies INHALT Vorwort Einleitung I. Raumtheoretische Grundlagen und Topologien Raumbegriffe und Raumkonzepte: Drei Zugriffe auf den Raum Entwicklungslinien des relationalen Raums Die drei Wendungen der Topologie Das Glatte und das Gekerbte II. Der filmische Raum: Ein topologischer Entwurf Dispositiver, medialer und modaler Raum Von den filmischen Orten zum filmischen Raum Der filmische Raum und die Bewegung Topographien und Topologien des filmischen Raums III. Metropolen in Transformation: Eine Zwischenbetrachtung IV. Die Produktion von Sichtbarkeit: Zum frühen Stadtfilm der zwanziger Jahre Topologien der Ambivalenz: Die Entgrenzung der Gegensätze Bewegungstopologien und die Rhythmen der Metropole Abstrakte Topologien: Im Wechselspiel der Künste V. Das Unsichtbare der Metropolen: Film noir der vierziger und fünfziger Jahre Polare Topologien: Die Verschränkung des Gegensätzlichen Die Ausweitung der Metropole und Topologien des Transfers Netztopologien: Die Verknüpfung der Noir-Stadt VI. Fragmentierte Sichtbarkeiten: Episodenfilme der achtziger und neunziger Jahre Mikrotopologien und die Fragmentierung der Metropole Zwischenräume, Übergänge und Transittopologien Topologien des Zufalls: Das Denken der Welten VII. Epilog. Zwischen Topographie und Topologie: LOS ANGELES PLAYS ITSELF VIII. Schlussbetrachtung Literatur Filmographie Abbildungsverzeichnis Danksagung »Frahms Versuch ist medienphilosophisch inspirierend, insofern sie das Andere des Filmischen denkt, also das, was sich nicht auf reale Räume und deren Abbildung verrechnen lässt. Tritt ›Transformation‹ auch derzeit nicht nur hier als medienwissernschaftliches Schlüsselwort auf, so wird während der Lektüre doch der Gewinn deutlich, der darin liegt, die Prozessualität von Raum und Film zusammenzudenken.«Kathrin Peters, Zeitschrift für Medienwissenschaften (zfm), 4/1 (2011)»Ein (ge)wichtiges Buch, das die bisherige Literatur zur Großstadtdarstellung im Film zur bloßen Materialsammlung seiner grundlegenden begrifflich-analytischen Systematik werden lässt.«Joachim Paech, GERMANISTIK, 651/3-4 (2010)»Die von Laura Frahm angebotenen Denkfiguren zum Stadtraum, zum Urbanen, zu Räumlichkeiten und zur Transformierbarkeit in der filmischen Topologie sind nicht nur für Medien-, Film-, Literatur- und Kulturwissenschaftler, sondern ebenso für Stadt- und Raumtheoretiker von Interesse und bieten damit auch jenseits des Spatial Turn vielfältige interdisziplinäre Anregungen. Bei der überaus gelungenen Einbindung des Raumkonzepts in das Medium Film sowie der Ausdehnung der räumlichen Begrifflichkeit in dieses Medienformat liegt die besondere Leistung der Studie.«Nora Pleßke, MEDIENwissenschaft, 2 (2011)Besprochen in:[rezens.tfm], 11 (2010), Petra Löffler
Filmische Räume entfalten sich jenseits bekannter Raumkoordinaten. Sie erschließen einen Grenzbereich, in dem sich bildräumliche Fixierungen und ein bewegtes, transformierendes Raumdenken überkreuzen.Dieses Buch fasst die Räumlichkeit des Films anhand des Konzepts der filmischen Topologie neu. Das theoretische Fundament hierzu wird im Rekurs auf zentrale Positionen der Raum- und Filmtheorie gewonnen, während Raumdynamiken im Zuge einer Historiographie der filmischen Metropole im frühen Stadtfilm, im Film noir sowie im Episodenfilm punktuell beleuchtet werden. In der aktuellen Raumdebatte setzt die filmische Topologie neue Impulse und öffnet zugleich den Blick auf die Bedingungen und Möglichkeiten einer medialen Raumtheorie.