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Jenseits der Sicherheit : Deutungsmuster der Katastrophe und ihre Institutionalisierung im Katastrophenschutz

معرفی کتاب «Jenseits der Sicherheit : Deutungsmuster der Katastrophe und ihre Institutionalisierung im Katastrophenschutz» نوشتهٔ Sandra Maria Pfister، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2020. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Katastrophen irritieren die Selbstverständlichkeit des Alltags. Als St. Lorenzen in der Steiermark am 21. Juli 2012 von einem Murenabgang verschüttet wird, beginnt nicht nur eine Phase der praktischen, sondern auch der kognitiven Bewältigung: Um die Katastrophe zu verstehen, müssen die Betroffenen auf bestehende Deutungsmuster zurückgreifen. Sandra Maria Pfister erschließt diese Deutungsmuster der Katastrophe anhand einer qualitativen Studie des Murenabgangs und analysiert ihre Einbettung in der institutionellen Ordnung des Katastrophenschutzes. Damit geht sie über eine inhaltliche Rekonstruktion jener Muster weit hinaus und lenkt den Blick auf die konflikthaften Macht- und Spannungsverhältnisse. Cover Inhalt 1. Einleitung 2. Die Soziologie in der Katastrophe 3. Die »Katastrophe« in der Soziologie 3.1. Begriffsgeschichtliche Betrachtung 3.2. Die Katastrophe als ein durch eine externe Gefahrausgelöstes Ereignis 3.3. Die Katastrophe als Ausdruck von Vulnerabilität und Resilienz 3.4. Exkurs: Zur Grenzziehung zwischen Natur und Gesellschaft 3.5. Zu einer sozialen Konstitution der Katastrophe 3.6. Clausens makrosoziologisches Prozessmodell: FAKKEL 3.7. Die Katastrophe als Bruchmit der Selbstverständlichkeit des Alltags 3.8. Zwischenfazit 4. Die Katastrophe in der sozialen Wirklichkeit 4.1. Deutungsmuster: Zur symbolischen Ordnung der Katastrophe 4.1.1. Zum Konzept der »Deutungsmuster« 4.1.2. Die Katastrophe als Deutungs- und Handlungsproblem 4.2. Institutionen und Organisationen:Zur objektivierten Ordnung der Katastrophe 4.3. Zum Konnex von symbolischer und objektivierter Ordnung:Ein theoretischer Integrationsversuch 4.4. Zwischenfazit 5. Die Katastrophein ihren institutionellen Arrangements 5.1. Staatliche Verantwortung im Katastrophenschutz 5.2. Institutionelle Aufsplitterung im Katastrophenschutz 5.3. Die institutionellen Arrangements der Katastrophe»im Normalbetrieb« 5.3.1. Der Staat in der Prävention:Kollektive Lösungen und dietechnisch‐naturwissenschaftliche Expertise 5.3.2. (Markt-)Individualismus in der Prävention:Selbstschutz und Eigenvorsorge 5.4. Die institutionellen Arrangements der Katastrophe»in der Katastrophe« 5.4.1. Der Staat in der Katastrophe: Zum formellen Katastrophenhilfseinsatz 5.4.2. (Markt-)Individualismus in der Katastrophe:Komplementarität und Richtungswechselam Beispiel der Versicherungen 5.4.3. Gemeinschaft in der Katastrophe:Solidarität und das Freiwilligenprinzip 5.5. Zwischenfazit 6. Deutungsmuster der Katastrophe am Beispieldes Murenabgangs 2012 6.1. Zur Methodik der Deutungsmusteranalyse 6.2. Zwischen Ereignis und Prozess:Situationsmodelle der Katastrophe 6.2.1. Sukzessive Verdichtung der »Katastrophe« 6.2.2. Die Katastrophe als schadbringendes Ereignis 6.2.3. Die Katastrophe als Überforderung von Handlungsressourcen 6.2.4. Die Katastrophe als Unterbrechung der Normalität 6.2.5. Zur »richtigen« Katastrophe 6.2.6. Zwischenfazit 6.3. Zwischen Externalisierung und Internalisierung:Begründende Deutungsmuster der Katastrophe 6.3.1. Exkurs: Naturbilder und erklärende Deutungsmuster 6.3.2. »Das war unser Schicksal, das war unser Glück«Zum Deutungsmuster einer höheren Ordnung 6.3.3. »Schuld war die Natur, und nicht irgendwer anders«Zum Deutungsmuster einer natürlichen Kausalität 6.3.4. »Dass man das so VERANTWORTEN kann...«Zum schuldzuweisenden Deutungsmuster 6.3.5. »Man muss die Natur schätzen lernen«Zu einem gesellschaftskritischen Deutungsmuster 6.3.6. Die Katastrophe als »False Division«Zur Absenz eines Deutungsmusters 6.3.7. »Was soll es da für unterschiedliche Meinungen geben?«Zur Dominanz des Deutungsmusters natürlicher Kausalität 6.3.8. Zwischenfazit 6.4. Zwischen Individualismus und Kollektivismus:Deutungsmuster des Katastrophenschutzes 6.4.1. »Dieses Zusammenspiel der verschiedenen Institutionen...«Zum Deutungsmuster des hierarchisch koordiniertenKatastrophenschutzes 6.4.2. »In so einem Fall hilft eh jeder zusammen...«Zu einer gemeinschaftlichen Katastrophenhilfe 6.4.3. »...eine Katastrophe dementsprechend zu verkaufen«Zum Deutungsmuster eines liberalen Katastrophenschutzes 6.4.4. »Also wenn wir die nicht gehabt hätten«Zur Erinnerung an den Erfolg der Katastrophenbewältigung 6.4.5. Konfliktlinien auf der Ebene des Katastrophenschutzes 6.4.5.1. »Ja was willst denn du, [...] ihr habt eh alles gekriegt«Individualistische Beurteilung des koordinierten Modells 6.4.5.2. »...für jedes Projekt eine Kosten-Nutzen-Untersuchung«Zur liberalen Logik im koordinierten Modell 6.4.5.3. »Schöpft das ganze Paket aus, was nur möglich ist!«Egoistischer Individualismus im koordinierten Modell 6.4.5.4. »Es kann nicht immer allesauf die öffentliche Hand gespielt werden«Koordinierte Individuallösungenund individualisierte Kollektivlösungen 6.4.5.5. »Das muss ausgegrenzt werden«Soziale Schließung in der Katastrophenhilfe 6.4.6. Zwischenfazit 7. Résumé Bibliographie 7.1. Literatur 7.2. Dokumente 7.3. Quellen Abkürzungsverzeichnis Abbildungsverzeichnis Katastrophen irritieren die Selbstverständlichkeit des Alltags. Als St. Lorenzen in der Steiermark am 21. Juli 2012 von einem Murenabgang verschüttet wird, beginnt nicht nur eine Phase der praktischen, sondern auch der kognitiven Bewältigung: Um die Katastrophe zu verstehen, müssen die Betroffenen auf bestehende Deutungsmuster zurückgreifen. Sandra Maria Pfister erschließt diese Deutungsmuster der Katastrophe anhand einer qualitativen Studie des Murenabgangs und analysiert ihre Einbettung in der institutionellen Ordnung des Katastrophenschutzes. Damit geht sie über eine inhaltliche Rekonstruktion jener Muster weit hinaus und lenkt den Blick auf die konflikthaften Macht- und Spannungsverhältnisse. 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Sandra Maria Pfister erschließt diese Deutungsmuster der Katastrophe anhand einer qualitativen Studie des Murenabgangs und analysiert ihre Einbettung in der institutionellen Ordnung des Katastrophenschutzes. Damit geht sie über eine inhaltliche Rekonstruktion jener Muster weit hinaus und lenkt den Blick auf die konflikthaften Macht- und Spannungsverhältnisse
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