Jenseits der Epigonalität : Selbst- und Fremdbewertungen im Artusroman und in der Artusforschung
معرفی کتاب «Jenseits der Epigonalität : Selbst- und Fremdbewertungen im Artusroman und in der Artusforschung» نوشتهٔ Dietl, Cora (editor);Schanze, Christoph (editor);Wolfzettel, Friedrich (editor)، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2020. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Where does one draw the line between __réécriture__ and epigonality? How do authors of Arthurian romance situate their own work between tradition and innovation? What criteria does literary scholarship later apply to classify an Arthurian romance as “masterful” or “epigonal”? The volume explores key instances of the shifting evaluation of Arthurian texts and the fundamental valency of literary judgment. Die Artusforschung, die sich mit der Gründung der Internationalen Artusgesellschaft 1948 ein Forum geschaffen hat, dient der Erschließung der gemeinsamen kulturellen Grundlagen Europas. Mit rund 250 mittelalterlichen Werken in zehn verschiedenen Sprachen gehört der Artusroman fraglos zu den erfolgreichsten epischen Genres des europäischen Mittelalters ‐ mit einer bis heute ungebrochenen Tradition der produktiven Rezeption. Ursprünglich regional-politische Dichtung mit Bezug auf eine ältere mündliche Erzähltradition, wurde die Artusliteratur bald zu einem Forum der überregionalen Wertediskussion, zum Raum der sozialen oder kultu-rellen Identitätsfindung oder zum Experimentierfeld literarischer Formen. Die Bände der deutsch-österreichischen Sektion der Artusgesellschaft führen die verschiedenen Forschungsperspektiven der Philologien, die sich mit Artusliteratur befassen, jeweils an einer zentralen Fragestellung zusammen. Die Bände fragen nach der Relevanz von in der aktuellen Literatur- und Kulturwissenschaft diskutierten Begriffen (wie z. B. „Mythos", „Körperkonzepte") für die Artusforschung und nach dem Beitrag, den die aufgrund ihrer Fächervielfalt und Interdisziplinarität grundsätzlich multiperspektivische Artusforschung für die weltweite kultur- und literaturwissenschaftliche Forschung leisten kann. Inhalt Vorwort der Herausgeber I Interessengesteuerte Werturteile Von Sinnen. Vom hermeneutischen Widerstand gegen ästhetische Werturteile Wirnt von Grafenberg als Epigone (1883–1972) Epigonalität im Artusfilm und in der Artusfilmforschung? Zu zwei ›Literaturverfilmungen‹ und deren Kritiken II Bescheidenheitstopoi mit Potential Kronenschmiede Überlegungen zur poetischen ›Fertigung‹ der Crône Heinrichs von dem Türlin Kompilation – Selbstautorisierung – Epigonalität Zum poetologischen Programm der Crône Heinrichs von dem Türlin Epigonalität im Zeichen literarischer Produktivität Anknüpfungen und Neudimensionierungen im Jüngeren Titurel Artusepische Ekphrase? Überlegungen zum Turnier von Nantheiz des Konrad von Würzburg Le Roman du Hem – ein epigonales Werk? Inszenierung als poeta minor. Zum künstlerischen Selbstverständnis Johanns von Würzburg im Wilhelm von Österreich III Wege jenseits der Epigonalität Wunder über Wunder. Immanente Überbietung im mittelhochdeutschen Roman Konventionalisierung und Alternativenbildung Daniel und Garel von dem blühenden Tal. Anti-Artus- und Anti-Daniel-Roman Auf den Schwingen der ›Epigonalität‹? Überlegungen zu einer Neubewertung des Tierbegleitermotivs im Wigamur Die Artusforschung dient der Erschliessung der gemeinsamen kulturellen Grundlagen Europas mit Blick auf eines der erfolgreichsten epischen Genres des europäischen Mittelalters. Bald nach ihren Anfängen wurde die Artusliteratur zu einem Feld der überregionalen Wertediskussion, der kulturellen Identitätsfindung oder des literarischen Experiments. Diese Texte und ihre kulturhistorische Bedeutung beleuchten die Bände der Reihe SIA aus der Perspektive verschiedener Philologien, jeweils fokussiert auf einen aktuell in der Literatur- und Kulturwissenschaft diskutierten Begriff Die Artusforschung Dient Der Erschließung Der Gemeinsamen Kulturellen Grundlagen Europas Mit Blick Auf Eines Der Erfolgreichsten Epischen Genres Des Europäischen Mittelalters. Bald Nach Ihren Anfängen Wurde Die Artusliteratur Zu Einem Feld Der überregionalen Wertediskussion, Der Kulturellen Identitätsfindung Oder Des Literarischen Experiments. Diese Texte Und Ihre Kulturhistorische Bedeutung Beleuchten Die Bände Der Reihe Sia Aus Der Perspektive Verschiedener Philologien, Jeweils Fokussiert Auf Einen Aktuell In Der Literatur- Und Kulturwissenschaft Diskutierten Begriff. Wo liegt der Unterschied zwischen "Réécriture" und "Epigonalität"? Wie bewerten die Autoren der Artusromane ihr eigenes Tun im Spannungsfeld zwischen Tradition und Innovation? Welche Kriterien legt die spätere Literaturwissenschaft an, um Artusromane als "meisterhaft" oder "epigonal" zu bewerten? Der Band geht an Beispielfällen der wechselhaften Wertung von arthurischen Texten und der grundsätzlichen Valenz literarischer Wertung nach
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