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Jean-jacques Rousseau: Im Bann Der Institutionen (Deutsche Zeitschrift Fur Philosophie / Sonderbande) (German Edition) (Deutsche Zeitschrift Für Philosophie / Sonderbände, 38)

معرفی کتاب «Jean-jacques Rousseau: Im Bann Der Institutionen (Deutsche Zeitschrift Fur Philosophie / Sonderbande) (German Edition) (Deutsche Zeitschrift Für Philosophie / Sonderbände, 38)» نوشتهٔ Baron, Konstanze (editor);Bluhm, Harald (editor)، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2016. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Studies of Rousseau generally concentrate on the social-theoretical rather than the institutional aspects of his thought. This work offers a complementary perspective, focusing on Rousseau’s problematic relationship to institutions and simultaneously casting new light on the social-theoretical foundations of Rousseau’s work as a whole. Inhalt Vorwort Einleitung – Rousseau im Bann der Institutionen I. Staat und Politik Volonté générale als institutionelle Garantie Rousseaus Volk: Von der Institution zur Konstitution Zur Legitimation staatlicher Institutionen. Jean-Jacques Rousseau und die Begründung des modernen Verfassungsstaates Rousseau gegen den Staat II. Historische Modelle Rousseau, Calvin, die Reformation in Genf und das Konsistorium Die Theorie der Institutionen im Contrat social und das Modell der Genfer Verfassung Wahlsysteme auf dem Prüfstand. Rousseau, der Contrat social und das Beispiel Venedig (Über-)Setzungen von Institutionen politischer Freiheit. Entstehung und Rezeption von Rousseaus Considérations sur le gouvernement de Pologne III. Interdisziplinäre Perspektiven Versuchsanordnungen einer „petite Société“. Zur Institution der Ehe bei Rousseau Pädagogik als Anti-Institution. Rousseaus paradoxale Strategie einer normalisierenden Entnormalisierung Rousseaus politische Ökonomie Rousseaus Verhältnis zu den Institutionen in ideengeschichtlicher Perspektive IV. Subjekt und Revolution Jean-Jacques Rousseau und die Ursprünge der Autonomie Richter in eigener Sache. Rousseau im Bann der Gerechtigkeit Der Begriff der Revolution im Werk Rousseaus Burke und Rousseau über institutionellen Wandel. Schichten eines Gegensatzes Personenregister Rousseaus Verhältnis zu den Institutionen ist zumindest ambivalent, eher paradox: Einerseits gilt er als ein dezidierter Kritiker nicht nur der Institutionen seiner eigenen Zeit, sondern von Institutionalität überhaupt. Andererseits lässt sich kaum leugnen, dass Institutionen eine wichtige Rolle in seinem Denken spielen. Man mag darin eine gewisse Zwangsläufigkeit erkennen: Sofern Rousseau nicht nur kritisieren, sondern aktiv gestalten will, sofern er nicht nur punktuell intervenieren, sondern seinen reformerischen Vorschlägen Beständigkeit verleihen möchte, bleibt er auf Institutionen und Institutionalität angewiesen. Rousseau ist in diesem Sinne kein Utopist: Auch wenn seine Schriften z.T. utopische Züge aufweisen, wenn sich in ihnen die Tendenz zum Ausbruch aus dem von der Gesellschaft gesteckten Rahmen manifestiert, kehren sie doch letztlich immer wieder zu den Institutionen zurück. Dass dies keine Kapitulation vor der Macht des Faktischen bedeutet, sondern ganz im Gegenteil den Realismus eines aufgeklärten Denkens ausmacht, das sich – obgleich eminent kritisch – stets aufs Neue vor institutionelle Herausforderungen stellt, belegen die in diesem Band versammelten Beiträge. Die Beschäftigung mit Rousseau konzentriert sich für gewöhnlich nicht auf die institutionellen, sondern auf die sozialtheoretischen Aspekte seines Denkens. Dieses Herangehen gilt es durch die komplementäre Perspektive zu ergänzen. Indem er Rousseaus - paradoxes, problematisches - Verhältnis zu den Institutionen zum Gegenstand macht, wirft der Band zugleich ein neues Licht auf die sozialtheoretischen Grundlagen von Rousseaus Werk insgesamt
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