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Jakob, der ambivalente Ahnherr Israels: Die Jakoberzählung auf dem Weg von der Volks- zur Völkergeschichte. Dissertationsschrift

معرفی کتاب «Jakob, der ambivalente Ahnherr Israels: Die Jakoberzählung auf dem Weg von der Volks- zur Völkergeschichte. Dissertationsschrift» نوشتهٔ Kristin Tröndle, Kristin Trondle، منتشرشده توسط نشر Vandenhoeck & Ruprecht. ein Imprint der Brill Deutschland GmbH در سال 2023. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Jakob ist als Namensträger "Israel" der Eponym schlechthin. Gleichzeitig hat ihm sein trickreiches Vorgehen, mit dem er sich nach der Darstellung von Gen 25-33\_ zum Patriarchen emporschwingt, das Bild eines ambivalenten Charakters eingetragen. Wie verhalten sich diese beiden Pole auf der Ebene der Wachstumsgeschichte der Jakoberzählung zueinander? Bei der Ergründung dieser Fragen geraten gängig gewordene Annahmen zur Wachstumsgeschichte der Jakoberzählung ins Wanken. In ihrer diachronen Analyse von Gen 25-33\_ zeigt Kristin Tröndle zum einen, dass sich die entstehungsgeschichtliche Zergliederung der Jakoberzählung in sog. "Erzählkränze" nicht mehr halten lässt. Zum anderen begegnet sie den Problemen, die eine vornehmlich völkergeschichtliche Interpretation der Jakoberzählung verursacht, mit einem neuen Vorschlag: Jakob ist in der Jakoberzählung seit jeher der Eponym für Israel, während Esau und Laban erst durch sekundäre Texteingriffe zu Volksvertretern avancierten. Title Page Copyright Table of Contents Body Vorwort Abkürzungen 1. Einleitung und Anlage der Studie 2. Forschungsgeschichtlicher Überblick 3. Die Eingangskapitel der Jakoberzählung (Gen 25,19–34; 27,1–45) 3.1 Jakobs Streben nach der Erstgeburt – Analyse von Gen 25,19–34 3.1.1 Kommentierte Übersetzung 3.1.2 Textabgrenzung 3.1.3 Aufbau und Gliederung 3.1.4 Literarkritik von Gen 25,19–28 3.1.4.1 Priesterschriftliche Textanteile (Gen 25,19 f.26b) 3.1.4.2 Das Gottesorakel (Gen 25,22 f.) 3.1.4.3 Der Kernbestand der Exposition (Gen 25,21.24–26a.27–28) 3.1.5 Jakobs rechtmäßiger Erwerb der Erstgeburt (Gen 25,29–34) 3.1.5.1 Literarkritik 3.1.5.2 Überlieferungsgeschichtliche Verortung 3.1.5.3 Die literarische Funktion der Linsengerichtsszene 3.2 Jakobs Betrug um den Segen – Analyse von Gen 27,1–45 3.2.1 Kommentierte Übersetzung 3.2.2 Textabgrenzung 3.2.3 Aufbau und Gliederung 3.2.4 Literarkritik 3.2.4.1 Quellenscheidung und ihre Kritik 3.2.4.2 Universal-völkergeschichtliche Bearbeitung der Segensworte (Gen 27,29.36b–37) 3.2.4.3 Edom-spezifische Bearbeitung der Segensworte (Gen 27,36a.38–40) 3.2.4.4 Die literarhistorische Bewertung des Erzählschlusses (Gen 27,41–45) 3.2.5 Funktion und Bedeutung des Segens in Gen 27,1–45 3.2.5.1 Der Segensspender: Isaaks נפשׁ und die Rolle JHWHs 3.2.5.2 Die Bedeutung des „Erstgeburtssegens“ 3.2.6 Überlieferungsgeschichtliche Bewertung 3.3 Segensreiche Aussendung statt Flucht – ein Alternativvorschlag der Priesterschrift in Gen 25–27* 3.3.1 Übersetzung 3.3.2 Die Funktion der Priesterschrift in Gen 25–27* 3.4 Die sekundäre Identifikation zwischen Edom und Esau in Gen 25–27* 4. Die Autorisierung Jakobs als legitime Nordreichsgröße durch die Bet-El-Erzählung in Gen 28,10–22 4.1 Kommentierte Übersetzung 4.2 Textabgrenzung 4.3 Aufbau und Gliederung 4.4 Literarkritik 4.4.1 Quellenscheidung und ihre Kritik 4.4.2 Die sekundären Ortsangaben im Rahmen der Kontexteinbindung (Gen 28, 10) 4.4.3 Die sekundären Verheißungselemente in der Gottesrede (Gen 28,13–14*) 4.4.4 Die Lus-Notiz (Gen 28,19b) 4.4.5 Jakobs Gelübde (Gen 28,20–22) als sekundäre Erweiterung 4.5 Literarhistorische Verortung des Grundbestands 5. Jakobs Aufenthalt bei Laban (Gen 29–31) 5.1 Jakob als betrogener Betrüger – Analyse von Gen 29,1–30 5.1.1 Kommentierte Übersetzung 5.1.2 Textabgrenzung 5.1.3 Aufbau und Gliederung 5.1.4 Literarkritik 5.1.4.1 Geografische Verortung Labans 5.1.4.2 Labans Töchter als Lohn (Gen 29,15) 5.1.4.3 Das literhistorische Verhältnis von Gen 29,1–14 und Gen 29,(15)16–30 5.1.4.4 Die beiden Mägde Silpa und Bilha 5.1.5 Überlieferungsgeschichtliche Bewertung 5.2 Jakobs Kinder (Gen 29,31–30,24) 5.3 Die trickreiche Mehrung von Jakobs Besitz – Analyse von Gen 30,25–43 5.3.1 Kommentierte Übersetzung 5.3.2 Textabgrenzung 5.3.3 Aufbau und Gliederung 5.3.4 Literarkritik 5.3.4.1 Widersprüche im Rahmen der Entlassungsverhandlungen in Gen 30,25–34 5.3.4.2 Jakobs erlisteter Reichtum 5.3.4.3 Die Abschlussnotiz (Gen 30,43) 5.3.5 Überlieferungsgeschichtliche Bewertung 5.4 Jakobs Flucht und seine Übereinkunft mit Laban – Analyse von Gen 31,1–32,1 5.4.1 Kommentierte Übersetzung 5.4.2 Textabgrenzung 5.4.3 Aufbau und Gliederung 5.4.4 Literarkritik 5.4.4.1 Priesterschriftliche Textanteile (Gen 31,17–18*) 5.4.4.2 Rückkehrbefehl in Gen 31,3 5.4.4.3 Gottes Eintreten für Jakob (Gen 31,5b.7b–13.16.20.24–25a.29–30a.42) 5.4.4.4 Rahels Diebstahl des Terafim (Gen 31,19.25.30b.32–35.36*–37) 5.4.4.5 Laban, der Aramäer 5.4.4.6 Traditionsgeschichtliche Überlegungen zum rechtlichen Rahmen des Jakobdienstes 5.4.4.7 Die Grundausrichtung des Gilead-Vertrags und dessen redaktionelle Bearbeitung 5.4.5 Die Frage nach der politischen Ausrichtung der Jakob-Laban-Erzählung 6. Die Schlusskapitel der Jakoberzählung (Gen 32,2–33,20) 6.1 Jakobs Vorbereitung auf die Begegnung mit Esau – Analyse von Gen 32,2–22 6.1.1 Kommentierte Übersetzung 6.1.2 Textabgrenzung 6.1.3 Aufbau und Gliederung 6.1.4 Literarkritik 6.1.4.1 Die Edom-Erweiterungen in Gen 32–33 6.1.4.2 Die Mahanajim-Notiz in Gen 32,2–3 6.1.4.3 Das Gebet Jakobs in Gen 32,10–13 6.1.4.4 Geschenk und Schadensbegrenzung als literarhistorisch konkurrierende Vorbereitungs-maßnahmen? 6.2 Jakob erringt eine neue Identität – Analyse von Gen 32,23–33 6.2.1 Kommentierte Übersetzung 6.2.2 Textabgrenzung 6.2.3 Aufbau und Gliederung 6.2.4 Literarkritik 6.2.4.1 Sekundäre Verankerung von Jakobs Frauen und Kindern (Gen 32,23bα.24a) 6.2.4.2 Die ätiologische Verankerung der Speisevorschrift (Gen 32,26aβb.32b.33) 6.2.4.3 Jakobs Umbenennung (Gen 32,28–30a) als Bestandteil der Grunderzählung 6.2.4.4 Die Gottesschau (Gen 32,31) 6.2.5 Überlieferungsgeschichtliche Bewertung 6.3 Jakobs Versöhnung mit Esau – Analyse von Gen 33,1–20 6.3.1 Kommentierte Übersetzung 6.3.2 Textabgrenzung 6.3.3 Aufbau und Gliederung 6.3.4 Literarkritik 6.3.4.1 Jakobs Familie (Gen 33,1bβ–2.6–7) 6.3.4.2 Inkohärenzen im Zusammenhang von Gen 33,8–11 6.3.4.3 Literarkritik zu Gen 33,17–20 6.3.5 Die Frage nach dem Ende der Jakoberzählung 6.3.5.1 Das letzte greifbare Ende des Erzählfadens in den vorpriesterlichen Textpassagen 6.3.5.2 Das priesterschriftliche Ende der Versöhnungserzählung in Gen 33–36* 6.4 Die vermeintliche völkergeschichtliche Ausrichtung des Grundbestandes von Gen 32,2–33,20 7. Jakob als Negativfolie – Ein Seitenblick auf die Rezeption der Jakoberzählung in Hos 12 8. Redaktionsgeschichtliches Fazit und Ergebnisse 8.1 Redaktionsgeschichtliche Zusammenschau 8.1.1 Literarhistorische Verortung des Grundbestands 8.1.2 Sekundäre Bearbeitungen der Jakoberzählung 8.2 Der literarische Umgang mit den Ambivalenzen der Jakobfigur Literaturverzeichnis Primärquellen und Übersetzungen Hilfsmittel Sekundärliteratur Internetquellen Bibelstellenregister Wie wird im Zuge der Wachstumsgeschichte der Jakoberzählung mit Jakobs ambivalenter Darstellung umgegangen? In ihrer diachronen Analyse von Gen 25–33* zeigt Kristin Tröndle zum einen, dass sich die entstehungsgeschichtliche Zergliederung der Jakoberzählung in sog. „Erzählkränze“ nicht mehr halten lässt. Zum anderen begegnet sie den Problemen, die eine vornehmlich völkergeschichtliche Interpretation der Jakoberzählung verursacht, mit einem neuen Vorschlag: Jakob ist in der Jakoberzählung seit jeher der Eponym für Israel, während Esau und Laban erst durch sekundäre Texteingriffe zu Volksvertretern avancierten Wie wird im Zuge der Wachstumsgeschichte der Jakoberzählung (Gen 25–33*) mit Jakobs ambivalenter Darstellung umgegangen? Bei der Ergründung dieser Frage gelangt Tröndle zu Antworten, die gängig gewordene Thesen ins Wanken bringen
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