Jahrbuch für Liturgik und Hymnologie Bd. 59 (2020)
معرفی کتاب «Jahrbuch für Liturgik und Hymnologie Bd. 59 (2020)» نوشتهٔ Neijenhuis, Jörg (editor);Wissemann-Garbe, Daniela (editor);Deeg, Alexander (editor);Meyer-Blanck, Michael (editor);Scheitler, Irmgard (editor);Schneider, Matthias (editor);Schwier, Helmut (editor)، منتشرشده توسط نشر Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Company KG در سال 2020. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
## Theologie und Gottesdienst Systematische Theologie und Liturgiewissenschaft verbindet eine ambivalente Geschichte. Von Peter Cornehl ist diese etwa so beschrieben worden, dass sich die Liturgiewissenschaft seit den 1970er Jahren von der "erdrückenden Dominanz der dogmatischen Gottesdienstlehre" 1 , vor allem Peter Brunners habe befreien müssen. Diese Befreiung habe in ein "Entweder-Oder zwischen Theorie und Theologie" 2 des Gottesdienstes geführt, das noch immer wirksam sei. Mit diesem Narrativ hat Cornehl wohl Richtiges beschrieben. In dem für die Theologie des Gottesdienstes überaus produktiven Streit zwischen Wilhelm Gräb und Karl-Heinz Bieritz vor etwa 15 Jahren war es schließlich wiederum diese Alternative, die im Zentrum stand, wenngleich leicht modifiziert. Nun ging es um die Frage, ob Gottesdienst die Aufführung eines -nach theologischen Kriterien niedergeschriebenen -‚Stückes' sei oder ob die Performanz des Gottesdienstgeschehens für sich betrachtet das Eigentliche sei. 3 Das Entweder-Oder lautete nun: Entweder Theologie oder Kulturhermeneutik. Doch unabhängig davon, wie genau man das Gegenüber zu einer theologischen Perspektive auf den Gottesdienst nennen mag, ob Theorie, Kulturhermeneutik, Ästhetik oder Empirie: die Vorstellung einer Unvermittelbarkeit einer Theologie des Gottesdienstes mit anderen liturgiewissenschaftlichen Perspektiven hält sich hartnäckig. Der liturgische Teil des Jahrbuchs präsentiert zwei lutherisch und zwei reformiert orientierte Beiträge zur liturgischen Gegenwart und Vergangenheit. Für die Gegenwart geht es um ein Verständnis von Liturgie, das neben Gestaltungsfragen auch theologische, performative und politische Perspektiven in den Vordergrund stellt. Die historischen Beiträge erwähnen frühe Quellenfunde zur Liturgie und stellen eine verwickelte politische und konfessionelle Geschichte dar. Im hymnologischen Teil geht es um die Bedeutung von Melodieführungen, um eine wiedergefundene Quellenschrift, die als verschollen galt, um das Singen am kurfürstlichen Hof zu Dresden im 17. Jh. und um das Singen als Teil der liturgischen Erneuerungsbewegung im 19. Jh.Literaturberichte zur Liturgik und Hymnologie mit internationalem Blick sowie Register zu Liedern und Personennamen runden das Jahrbuch ab Der liturgische Teil des Jahrbuchs präsentiert zwei lutherisch und zwei reformiert orientierte Beiträge zur liturgischen Gegenwart und Vergangenheit. Für die Gegenwart geht es um ein Verständnis von Liturgie, das neben Gestaltungsfragen auch theologische, performative und politische Perspektiven in den Vordergrund stellt. Die historischen Beiträge erwähnen frühe Quellenfunde zur Liturgie und stellen eine verwickelte politische und konfessionelle Geschichte dar. Im hymnologischen Teil geht es um die Bedeutung von Melodieführungen, um eine wiedergefundene Quellenschrift, die als verschollen galt, um das Singen am kurfürstlichen Hof zu Dresden im 17. Jh. und um das Singen als Teil der liturgischen Erneuerungsbewegung im 19. Jh. Literaturberichte zur Liturgik und Hymnologie mit internationalem Blick sowie Register zu Liedern und Personennamen runden das Jahrbuch ab. Das Jahrbuch bietet interessante Beiträge aus liturgiewissenschaftlicher und hymnologischer Perspektive. Literaturberichte mit internationalem Blick sowie Register zu Liedern und Personennamen runden das Jahrbuch ab
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