IV-Controlling in der Praxis : Kosten und Nutzen der Informationsverarbeitung
معرفی کتاب «IV-Controlling in der Praxis : Kosten und Nutzen der Informationsverarbeitung» نوشتهٔ Leonhard von Dobschütz (auth.), Prof. Dr. Leonhard von Dobschütz, Dr. Josef Kisting, Dipl. oec. Eugen Schmidt (eds.)، منتشرشده توسط نشر Gabler Verlag : Imprint : Gabler Verlag در سال 1994. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است. «IV-Controlling in der Praxis : Kosten und Nutzen der Informationsverarbeitung» در دستهٔ بدون دستهبندی قرار دارد.
Professor Dr. Leonhard von Dobschütz lehrt Wirtschaftsinformatik im Europäischen Studienprogramm für Betriebswirtschaft(EBS) an der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft in Reutlingen. Seit 1993 hat er eine Gastprofessur in der deutschsprachigen Abteilung für Wirtschaftsinformatik an derMarmara Universität in Istanbul übernommen.Dr. Josef Kisting ist Abteilungsleiter für Systemgestaltung Entgeltsys- teme im debis Systemhaus. Dipl. oec. Eugen Schmidt ist für IV-Controlling-Aufgaben im Referat Projektplanung/Kosten- management der Dresdner Bank AG in Frankfurt zuständig. Biirokommunikation wurde lange Zeit mit Textverarbeitung, elektronischer Post und den Telekommunikationsdiensten der Post gleichgesetzt. In vielen Untemehmen hat sich gezeigt, daB der isolierte Einsatz von Biirokommunikationsfunktionen nicht im mer die gewiinschten Rationalisierungserfolge erbrachte. In den letzten Jahren wird zunehmend betont, daB Anwendungen der Biirokommunikation in integrativer Weise zur durchgangigen Unterstiitzung von Geschaftsprozessen im Sinne einer integrierten Vorgangsbearbeitung im Untemehmen eingesetzt werden sollen. Das vorliegende Buch geht davon aus, daB mit Biirokommunikation die zielorientierte Bereitstellung von Biiroprodukten in Biiroprozessen unterstiitzt wird. Vor dem Hintergrund dieses Verstandnisses wird das Phanomen integrierter Biirokommuni kation in vier Teilbereiche gegliedert. Die Basis bilden die organisatorische Analyse und Gestaltung. 1m Mittelpunkt stehen technische Systernkomponenten. Flankiert werden die Organisation und Technik von konzeptionellen Uberlegungen zur Ein flihrungsstrategie und Benutzerbetreuung sowie von Verfahren zur Wirtschaftlich keitsbeurteilung. In den einzelnen Kapiteln findet der Leser eine fundierte und aktuelle Darstellung von Methoden, Vorgehensweisen und funktionaler Eigenschaften der Technik. Ins besondere bei den technischen Systernkomponenten werden auch konzeptionelle Grundlagen, intemationale Standards (z. B. ODAjODIF, ED IFACT, X. 400) und zu kunftsweisende Anwendungen aus dem Forschungsumfeld prasentiert. Darnit hat der Leser die Moglichkeit, sich einen fundierten Uberblick iiber dieses komplexe und selten klar urnrissene Anwendungsfeld modemer Informations-und Kommunikati onstechnik zu verschaffen. Dies gilt gleichermaBen flir den interessierten Praktiker im Untemehmen wie flir den Studierenden und Lehrenden der Wirtschaftsinforma tik. Einerseits kann der Praktiker konkrete Hinweise flir die LOsung praktischer Pro bleme bekommen, andererseits findet der wissenschaftlich Interessierte iiber die Li teraturangaben im Text eine niitzliche Ausgangsbasis flir die individuelle Vertiefung vor Die Daimler-Benz InterServices AG und die debis Systemhaus GmbH wurden 1990 als eigenstandige Tochterunternehmen der Daimler-Benz AG gegriindet. Insofern scheint es auf den ersten Blick vermessen, im Rahmen dieses Buches einen Er fahrungsbericht vorzulegen. Das Systemhaus wurde jedoch durch Zusammenfiihrung verschiedener Informationsverarbeitungsbereiche des Daimler-Benz Konzerns gebil det, die aIle auf eine lange Tradition der Softwareentwicklung zuriickblicken. Insbe sondere aus den Erfahrungen der aus der Daimler-Benz AG (DBAG) und der Mer cedes-Benz AG (MBAG) hervorgegangenen Bereiche solI hier berichtet werden. 2. Die debis Systemhaus GmbH Ausgangssituation bei der Griindung des Systemhauses war, daB im Konzern meh rere unabhangig gewachsene IV-Organisationen mit Rechenzentren, unabhangigen Datennetzen und Softwareentwicklung vorhanden waren. Gleichzeitig gab es meh rere Geschaftseinheiten, die auf verschiedenen Gebieten der Informationstechnik ihre Leistungen am Markt anboten. Vor diesem Hintergrund wurde die Konzeption des Systemhauses entwickelt. Dabei wurden Synergiepotentiale erschlossen. Oberste Leitlinie war jedoch die Erhaltung der Anwendungshoheit in allen betroffenen Geschaftseinheiten. Einen Uberblick fiber die Organisationsstruktur gibt die Abbildung 1. Am Gesamtumsatz des Systemhauses liegt der Anteil der Software bei ca. 35 %. Der Schwerpunkt liegt damit eindeutig bei Rechner-und Kommunikationsdienstleistun gen. Die allgemeine Entwicklung liillt jedoch erwarten, daB die Bedeutung des Soft wareanteils steigen wird. In 1990 wird der konzerninterne Umsatz fiber 80 % des Gesamtumsatzes betragen. Die Softwareentwicklung ffir den Konzern erbringt schwerpunktmaBig Leistungen fur die Mercedes-Benz AG. Entwickelt werden Applikationen die sehr stark auf die Anforderungen des GroBunternehmens Mercedes-Benz zugeschnitten sind. Die Softwareproduktion ist darauf ausgerichtet, fur die vorhandene weitgehend homo gene Zielumgebung moglichst effiziente LOsungen zu entwickeln Wesentlich bei der Einflihrung der Objektorientierung im Vorgehensmodell, war die Konzentration auf den Ubergang vom Fach- zum DV-Konzept. Die Trennung von Ab lauf- und Basisfunktionen ist die Grundlage zum objektorientierten Entwurf und zum Autbau einer unternehmensweiten betriebswirtschaftlichen Funktionsstruktur. Aufgabe der Fachabteilung ist die Definition der fachlichen Ablauffunktionen. Die Daten- und Funktionsadministration hat hier beratende Aufgabe, indem sie die bereits vorhandenen Basisfunktionen verwaltet, bzw. neue Basisfunktionen strukturiert und einordnet. Diese Aufgabenteilung ist Grundlage flir eine wirkliche Wiederverwendung bereits beschrie bener fachlicher Funktionen und den zugehorigen Methoden innerhalb der Klassenhier archie. Die Daten- und Funktionsadministration hat durch das neue Vorgehensmodell auch im DV-Konzept an Bedeutung gewonnen. Die Einordnung neuer Methoden in die beste hende Klassenhierarchie ist hauptsachlich ihre Aufgabe. Durch die weitgehende struktu relle Ubereinstimmung des Unternehmensdatenmodells und der Klassenhierarchie ist die Doppelfunktion von Daten-und Funktionsadministration von groBem Vorteil. Ein weiterer wesentlicher Aspekt bei der Entwicklung des heutigen Vorgehensmodells war die unternehmensweite Sicht. Eine erhebliche Produktiviilitssteigerung ergibt sich durch die Realisierung sparteniibergreifender Basisfunktionen. Die Nutzung in den Sachgebieten erfordert jedoch u. U. spartenspezifische Anpassungen. Die Konzepte der objektorientierten Programmierung, insbesondere die Spezialisierung/Generalisierung, bieten hier eine ideale Moglichkeit der Realisierung, die mit herkommlichen Sprachen nicht moglich ist. Eine Einschrankung flir die Nutzung der Klassenhierarchie ist z. Zt. noch das Fehlen einer objektorientierten Sprache wie z.B. Smalltalk auf dem Host, da viele Komponenten nur zentral sinnvoll realisierbar sind Datenbanken sind von einem wichtigen Forschungsgegenstand der Informatik zu bedeuten den Hilfsmitteln für die betriebliche Praxis geworden. Der Produktionsfaktor Information hat herausragende Bedeutung für die Wettbewerbskraft von Unternehmen erlangt, was dazu führt, daß Anforderungen an Informationssysteme ständig steigen. So kommt dem Design von Datenbanken eine wichtige Funktion zu. Damit Informationen effektiv eingesetzt werden können, bedarf es methodischer Vorgehensweisen zur Abbildung von Informationsstrukturen in Datenbanken. Wichtigstes Designziel ist die korrekte und konsistente Abbildung der zu modellierenden Realität. Das vorliegende Buch entstand aus Vorlesungen, die ich an der Berufsakademie Stuttgart für das dritte und vierte Semester Wirtschaftsinformatik in den letzten Jahren gehalten habe. Es wendet sich an Studenten der Berufsakademien, der Fachhochschulen und der Universitäten, aber auch an den Praktiker, der eine grundlegende Einführung in diese Thematik sucht. Der Leser sollte mit den Grundproblemen und Fragestellungen der Informatik beziehungsweise Wirtschaftsinformatik vertraut sein. Ferner sollte er über Grundkenntnisse der Mengenlehre verfügen. Im Rahmen des Buches wurde auf übertriebenen Formalismus zugunsten der Les barkeit verzichtet. Gerade im Bereich der Normalisierung von Relationen ist jedoch eine formal saubere Darstellung von großer Wichtigkeit. Ich danke meinen Kollegen der Fachrichtung Wirtschaftsinformatik an der Berufsakademie Stuttgart für viele Anregungen und Gespräche. Insbesondere sei in diesem Zusammenhang mein Kollege Prof. Faust erwähnt, der zahlreiche Hinweise zum Themenkomplex "Hierarchische Datenbanksysteme" gab. Meiner Frau sei für die Korrektur des Manuskriptes und eine Vielzahl von Verbesserungsvorschlägen gedankt Nicht nur zur CEBIT-Zeit erscheinen in der Wirtschaftspresse Artikel zu den aktuellen Themen der IV (Informationsverarbeitung). Es wird über die neuesten Entwicklungen und Trends in der HW- und SW-Landschaft berichtet. Aber auch die Erfahrungsberichte und Meinungen von Anwendern, Beratern, IV-Dienstleistern sowie Markt- und Mei nungsforschern (wie Diebold, Gartner Group) runden das Bild zum wirtschaftlichen Ein satz der IV ab. Sind diese Erkenntnisse nun für das einzelne Unternehmen von Bedeutung und auf die eigene Unternehmenssituation sinnvoll anwendbar? Was kann das Management des Unternehmens für die anstehenden Entscheidungsprozesse daraus ableiten? Mit diesem Buch soll versucht werden, in nachvollziehbarer Form Entscheidungssituatio nen anhand von Fällen aus der Praxis beispielhaft zu behandeln. In der thematischen Ge samteinführung werden die Regeln für die systematische Ableitung möglicher Entschei dungssituationen definiert. Die Fallbeispiele zu den grundsätzlichen Themen der IV werden nach folgendem Frageschema vorgestellt: - How to do it? Die theoretische Grundlage für das Fallbeispiel wird durch die Darstellung der Ent scheidungssituation, der Lösungsalternativen und -methodik, der Vorgehensweise und Empfehlungen aufgezeigt. - How I did it? Für das Fallbeispiel wird die Ausgangslage, die Optionen und die getroffene Entschei dung beschrieben. - How did it fit? Bei der Bewertung des Fallbeispiels wird das Ergebnis anhand der zuvor definierten theoretischen Grundlagen analysiert. Sofern es Probleme gab, werden die dringlichsten Maßnahmen zur Behebung bzw. Vermeidung benannt Der Wunsch nach direkter, computerbasierter Unterstiitzung der UnternehmensfUhrung ist nicht neu. Wiihrend bisher jedoch die hochgesteckten Anforderungen an die Compu terunterstiitzung von Fiihrungsaufgaben nur rudimentiir zu erfiillen waren, erOffnen ins besondere neue Entwicklungen der Informations- und Kommunikationstechnologie Potentiale fiir die Realisierung von Fiihrungsinformationssystemen, die weitaus mehr bieten als die passive Versorgung des Topmanagements mit Vergangenheitsinformatio nen. Das vorliegende Werk liefert ein umfassendes, in sich geschlossenes, ganzheitliches Konzept eines computergestiitzten Planungssystems fUr die UnternehmensfUhrung. Dazu werden die methodischen und inhaltlichen Grundlagen von Fiihrungsinformationssyste men in erheblichem Malle quantitativ erganzt und qUalitativ angereichert. Den Ausgangspunkt bildet die theoretische Analyse des Planungsystems als Subsystem des Fiihrungssystems. Darauf aufbauend werden detaillierte Anforderungen an ein com putergestiitztes Planungssystem fiir die Unternehmensfiihrung abgeleitet. Diese Anforde rungen stellen die Grtmdlage fiir das anschlieBend erarbeitete Konzept dar. Die interdis ziplinlire und praktische Orientierung der Arbeit spiegelt sich in der prototypischen Realisierung eines Pilotsystems wider. Das System dokumentiert die Realisierbarkeit von computergestiitzten Planungssystemen fiir die UnternehmensfUhrung. Es gelingt dem Verfasser somit, einen wertvollen Beitrag zur SchlieBung der Liicke zwischen Data Sup port-Systemen und Decision Support-Systemen zu leisten Vor dem Hintergrund der Potentiale modemer Informations- und Kommunikationstech nologien sowie der steigenden Komplexitat und Dynamik der Umwelt werden seit eini gen Jahren unter dem Begriff Fiihrungsinformationssystem (Executive Information Sy stem) emeut Konzepte zur computergestiitzten Versorgung von Fiihrungskriiften mit in und extemen Informationen vorgeschlagen. Wahrend computergestiitzte Informationssy sterne in der Betriebswirtschaftslehre seit Mitte der sechziger Jahre ausfiihrlich diskutiert werden, bestimmen heute die eher an technischen Leistungskriterien orientierten Her steller von Fiihrungsinformationssystemen kraft ihrer Produkte die Gestaltung konkreter Systeme in den Untemehmen. Die Ursache hierfiir liegt auch in der nach wie vor festzu stellenden mangelnden Konkretisierung und Uberpriifung der theoretischen Konzepte. Ausgehend von der These, daB die im Vergleich zum Produktionsbereich recht geringen Automatisierungs- und Rationalisierungseffekte modemer Informationstechniken bei der Versorgung mit Fiihrungsinformationen vor allem auf die unzureichende Beriicksichti gung der betroffenen Menschen, der von ihnen zu bewaItigenden Aufgaben, der dafiir zur Verfiigung stehenden Arbeitsmittel sowie der Einbindung der DV-Systeme in das or ganisatorische betriebliche Umfeld zuriickzufiihren sind, wird in dem vorliegenden Buch ein allgemeines praxisorientiertes Konzept computergestiitzter Fiihrungsinformationssy sterne entwickelt, das den genannten Anforderungen gerecht wird Front Matter....Pages I-VII Wirtschaftlicher IV-Einsatz....Pages 1-11 Outsourcing von IV-Leistungen....Pages 13-36 Einsatz gebrauchter Hardware....Pages 37-52 Einführung und Nutzung von IDV....Pages 53-69 Make-or-buy von Anwendungssystemen....Pages 71-87 Der Entwicklungsprozeß von Anwendungssystemen bei der Einführung von Standardsoftware....Pages 89-112 Wirtschaftlichkeit von Software-Reengineering-Projekten....Pages 113-131 Wartung von Anwendungssystemen....Pages 133-154 Wirtschaftlichkeit von Anwendungssystemen....Pages 155-175 IV-Leistungsverrechnung als Steuerungsinstrument der betrieblichen Informationsverarbeitung....Pages 177-212 IV-Audit zur Kostensenkung in der Informationsverarbeitung....Pages 213-231 Back Matter....Pages 233-236 Datenbanken sind von einem wichtigen Forschungsgegenstand der Informatik zu bedeuten den Hilfsmitteln fur die betriebliche Praxis geworden. Es wendet sich an Studenten der Berufsakademien, der Fachhochschulen und der Universitaten, aber auch an den Praktiker, der eine grundlegende Einfuhrung in diese Thematik sucht. Vorbei sind die Zeiten, als man sich einmal für ein Informationssystem entscheiden konnte und sich dann nur noch in Abständen mit angebotenen Neuerungen befaßte. Hören Sie von Praktikern anhand betrieblicher Entscheidungsfälle über den wirtschaftlichen Einsatz der Informationsverarbeitung in Unternehmen.
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