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Irmgard Keun: Zeit Und Zitat: Narrative Verfahren Und Literarische Autorschaft Im Gesamtwerk (Deutsche Literatur. Studien Und Quellen) (German Edition)

معرفی کتاب «Irmgard Keun: Zeit Und Zitat: Narrative Verfahren Und Literarische Autorschaft Im Gesamtwerk (Deutsche Literatur. Studien Und Quellen) (German Edition)» نوشتهٔ Kennedy, Beate، منتشرشده توسط نشر OLDENBOURG WISSENSCHAFTSVERLAG در سال 2014. این کتاب در 6 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

The writings of Irmgard Keun (1905–1982) reflect satirically on their times: the Weimar Republic, the Nazi dictatorship, exile, and the postwar period. This study, which is the first exploration of Keun’s oeuvre as a whole, engages in close narratological analysis, relates the texts to each other, and includes previously unpublished material. It sets new standards for research on Keun, and is sure to become an indispensible reference. Vorwort I. Einleitung I.1 Traditionen der Rezeption und ihre Wertungskriterien I.2 Kriterien der Auswahl eines Forschungssujets aus dem Gesamtbestand I.3 Die Begriffe Autorschaft und (narrativer) Text I.4 Wandel und Kontinuität im zeitgeschichtlichen Kontext I.5 Der Begriff des Literarischen innerhalb eines gattungsüberschreitenden Textbegriffs II. Theorie und Methode II.1 Theorieelement I. Autor und Text: Die klassische Narratologie I II.2 Theorieelement II. Autor und Text: Die Stilsemiotik II.3 Theorieelement III. Der Autor als textinterne Kategorie? – Klassische Narratologie II II.4 Theorieelement IV. Der Autor als textexterne Kategorie: Das Paratextmodell und die Theorie des Literarischen Feldes II.5 Theorieelement V. Die Figur als narratives Konstrukt II.6 Theorieelement VI. Die Figur als mentales Modell III. Analysen der fiktionalen Einzeltexte und Texteinheiten III.1 Texte aus der Zeit der Weimarer Republik als Paradigma der Keun-Forschung III.1.1 Gilgi, eine von uns III.1.2 Das kunstseidene Mädchen III.2 Texte aus der Zeit des Nationalsozialismus und des Exils III.2.1 Das Mädchen, mit dem die Kinder nicht verkehren durften III.2.2 Nach Mitternacht III.2.3 D Zug dritter Klasse als groteske Visualisierung des „Dritten Reiches“ III.2.4 Kind aller Länder III.3 Text der Nachkriegszeit III.3.1 Ferdinand, der Mann mit dem freundlichen Herzen als Sinnbild eines Trümmerromans IV. Analysen der hybriden Textformen der 1930er bis 1970er Jahre IV.1 Briefe als private Epitexte IV.1.1 Briefe aus der Emigration: Der Briefwechsel mit Arnold Strauss IV.1.2 „Briefe aus dem Nach-Exil“: Der Briefwechsel mit Hermann Kesten – und zwei Briefe an Heinrich Mann IV.1.3 „Briefwechsel für die Nachwelt“: Eine Korrespondenzfiktion mit Heinrich Böll IV.2 Autobiographische Texte IV.2.1 „Bilder aus der Emigration“ IV.2.2 „Lieder der Flüchtlinge“ oder „Gedichte aus der Emigration“ IV.3 Kurzprosa: Audio- und journalistische Formate IV.3.1 Publikationen im Kontext der Weimarer Republik IV.3.2 Publikationen im Kontext des „Dritten Reiches“ IV.3.3 Publikationen im Kontext des Exils IV.3.4 Publikationen im Kontext der 1950er Jahre IV.3.5 „Wolfgang und Agathe“ und andere Hörtexte sowie Radiound Fernsehinterviews V. Schluss und Ausblick V.1 Ausgangslage und Aufgaben V.2 Ergebnisse der Untersuchung der fiktionalen Texteinheiten V.2.1 Das sprachliche Material als Rohstoff für das kunstvolle (Re-)Arrangement V.2.2 Auf der Ebene der Geschichte: Prototypische Strukturen von Figur und Raum V.2.3 Auf der Ebene der Diegese: Transformationen der Ordnung, der Stimme, des Modus V.2.4 Auf makrostilistischer Ebene: Die Wahl der Mittel und der Medien als leitendes Stilprinzip V.3 Fazit: Literarische Autorschaft und narrative Verfahren als zwei Seiten einer Medaille VI. Literaturverzeichnis VI.1. Werke VI.1.1 Erstausgaben VI.1.2. Bühnenfassungen VI.1.3 Verfilmungen VI.1.4 Briefe VI.1.5 Zeitungs- und Zeitschriftenbeiträge VI.1.6 Publikationen der Nachkriegszeit VI.1.7 Handschriften, Manuskripte VI.1.8 Interviews VI.1.9 Audio- und audiovisuelle Produktionen, Schallarchiv VI.2. Sekundärliteratur VI.2.1 Gesamtdarstellungen zu Werk und Person Keuns VI.2.2 Thematisch eingegrenzte Untersuchungen VI.2.3 Untersuchungen zu einzelnen Werkkomplexen VI.2.4 Sonstige Literatur VI.2.5 Sonstige Medien VII. Anhang: Text- und Tondokumente VII.1 Artikel von Keun aus dem Reichsfilmblatt-Almanach VII.2 Irmgard Keun: „Die Sonnengasse“ VII.3 Irmgard Keun: „Die fleckenlose Moral“ VII.4 „Irmgard Keun spricht über ihre Erlebnisse in der Emigration“ VII.5 Interviews VII.5.1 Interview mit Irmgard Keun (I) VII.5.2 Interview mit Irmgard Keun (II) Die Wahrnehmung Irmgard Keuns (1905–1982) ist eng verbunden mit ihrem Roman Das kunstseidene Mädchen. In der erzähltheoretisch inspirierten Forschung liegt der Fokus häufig auf den frühen Romanen. Parallel dazu fasziniert das Leben der Autorin. Oft werden die Leerstellen der Romane mit biographischen Details gefüllt, aber auch Darstellungen des Lebens durch Handlungselemente der Romane ergänzt. Solche Lektüren lassen sich als Effekte erzählerischer Strategien beschreiben, die sich nicht auf die fiktionalen Texte beschränken. Die Verfahren folgen bestimmten Mustern, deren Variation einen engen Zeitbezug aufweist. Muster und Variation finden sich in allen Genres: im Roman, in der Lyrik, aber auch in Briefen Keuns, in ihren Radio- und Fernsehinterviews. Die Studie schlägt ein Lektüremodell vor, das fiktionale und nichtfiktionale Elemente ausweist, ästhetische Textkonstruktion wahrnehmbar macht und gleichzeitig die Kategorie Autor reflektiert. Erstmals wird die gesamte Keun-Forschung systematisiert, der Werkbestand klassifiziert und zuvor unerschlossenes Material präsentiert.
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