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Iranische Hieb-, Stich- und Schutzwaffen des 15. bis 19. Jahrhunderts: Die Sammlungen des Museums für Islamische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin und des Deutschen Historischen Museums (Zeughaus) in Berlin

معرفی کتاب «Iranische Hieb-, Stich- und Schutzwaffen des 15. bis 19. Jahrhunderts: Die Sammlungen des Museums für Islamische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin und des Deutschen Historischen Museums (Zeughaus) in Berlin» نوشتهٔ Cakir Phillip, Filiz، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2015. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die iranischen Waffen des 15. bis 19. Jahrhunderts sind laut einhelliger Meinung von Fachleuten in ihren Formen und Ornamenten die ästhetisch gelungensten Metallarbeiten ihrer Zeit. Diese Publikation, die erste deutschsprachige seit 1955, stellt Waffentypen, insbesondere aus Damast-Stahl, aus Sammlungen zweier prominenter Museen in den Mittelpunkt. Sie stellt damit weltweit eine der wenigen umfangreichen wissenschaftlichen Bearbeitungen dieses Themas dar, das auch von (Waffen-)Sammlern mit großem Interesse verfolgt wird. Den Kern der Publikation bildet die kunstgeschichtliche und ästhetische Betrachtung der Waffengattungen und ihrer Ornamentik. Die Waffen werden entsprechend ihrer Typisierung, des Materials und der Ornamentik in ihrer Form und Funktion bestimmt. Das Verhältnis von Form und Funktion sowie deren Umspielung und Transformation in der Ornamentik bestimmen die Herangehensweise an das Material. Untersucht werden die Widerspiegelungen von Schutz, Abschreckung und Drohung in Material und Epigraphie, also die apotropäische Wirkung von Waffe und Rüstung. Das vorgestellte Material ist überwiegend unpubliziert und ergänzt so die wichtigsten Sparten um charakteristische Beispiele. Inhalt Vorwort I Einleitung II Forschungsstand der historischen Waffen in der islamischen Kunst 1 Forschungsstand zu den historischen Waffen Irans in der islamischen Kunst 2 Historische Quellen 2.1 Materialkunde: Stahl 2.1.1 al-Kindi 2.1.2 al-Biruni 2.2 Kriegskunst und Zweikampf 2.2.1 Das Schahname: iranische Epik als Sinnstiftung 2.2.1.1 Krieger, Helden und Heldentum im Schahname 2.2.1.2 Die Formung des Helden 2.2.1.3 Zweikampf 2.2.1.4 Die Waffen des Helden 2.2.1.5 Das Schahname und die Safawiden 2.2.2 furusiyya, arabische „Ritterlichkeit“ als islamisches Ideal III Die vier Sammlungen 1 Museum für Islamische Kunst, Berlin 1.1 Die Stellung der Waffen in der Sammlung 1.2 Sammlung Friedrich Sarre 1.3 Sammlung Mügge 2 Deutsches Historisches Museum (Zeughaus), Berlin 2.1 Sammlung Prinz Carl von Preußen 3 Das Osmanische Zeughaus und die Sammlungen im Topkapı Sarayı Müzesi und Askeri Müze, Istanbul 3.1 Waffen und Rüstungen als Beute und Trophäen 3.1.1 Topkapi Sarayı Müzesi, Istanbul 3.1.1.1 Die frühislamischen Waffen in der Heiligen Reliquienkammer (Kutsal Emanetler Dairesi) 3.1.1.2 Die Prunkwaffen der osmanischen Schatzkammer 3.1.2 Askeri Müze (Militärmuseum), Istanbul 3.1.2.1 Iranische Hieb-, Stich- und Schutzwaffen aus der Sammlung des Askeri Müze, Istanbul IV Allgemeine Waffentypen 1 Schutzwaffen 1.1 Helme 1.1.1 Der iranische Helm 1.1.1.1 Der Turkmenen- oder Turban-Helm 1.1.1.2 Der kulah khud 1.2 Rüstungen 1.2.1 Kettenpanzer 1.2.2 Lamellenpanzer 1.2.3 Schuppenpanzer, Lamellenpanzer und Brigantine 1.2.4 Kettenpanzer mit Plattenpanzer kombiniert 1.2.5 Vier-Platten-Panzer (čahār āyina) 1.2.5.1 Vier-Platten-Panzer (čahār āyina) mit Scharnieren 2 Hieb- und Stichwaffen 2.1 Schwert und Säbel 2.2 Terminologie 2.2.1 kiliç 2.2.2 Schamschir (šamšīr) 2.2.2.1 Indo-persische Verbindungen 2.3 Schwert und Säbel als Kultgegenstände V Material 1 Eisen- und Stahltechnologie in der islamischen Welt des Mittelalters 1.1 Die Damast-Stahl-Verarbeitung 1.2 Die Begriffe Damaszener Stahl, Damast-Stahl, Damaszierung und šām-Damast 1.3 Herstellungsverfahren von Damast-Stahl 1.3.1 Schweißdamast 1.3.2 Schmelzdamast – Wootz oder bulat 1.4 Die Herstellung des Damastmusters auf der Klinge 1.4.1 Verschiedene Damastsorten: Klassifikation 2 Schmiedemeister und Waffenwerkstätten für Damast-Stahl 2.1 Waffenschmiede und -künstler in Iran 2.1.1 Organisation der Waffenschmiede und -künstler – Gilde und futuwwa 2.1.1.1 Die Gilde 2.1.1.2 futuwwa mit Bezug zum legendären Gründer Ali ibn abi Talib und seinem Schwert Zulfiqar 2.1.1.3 futuwwa als ideelles Wertesystem für Gilden 2.1.1.4 futuwwa und Gilden in der Safawidenzeit 2.2 Herstellungszentren und Waffenwerkstätten 2.2.1 Herstellungsorte in Zentralasien und Ost-Iran 2.2.2 Herstellungsorte in Zentral-Iran 2.2.3 Herstellungsorte in West-Iran sowie in den nördlichen und westlichen Gebieten des Aqqoyunlu-Reiches 2.2.4 Osmanische Werkstätten 2.2.4.1 Iranische Waffenschmiede und -künstler am Osmanischen Hof 2.2.5 Moghul-indische Werkstätten 2.3 Waffenschmiede und Künstlerfamilien 2.3.1 Nachweisbare Familienwerkstätten 2.3.1.1 Familie Nāzuk aus Yazd 2.3.1.2 Familie Asad Allāh Iṣfahānī 2.3.2 Luṭf Ἁli Ġulam, Waffenschmied zu der Zeit Nadir Schahs 2.3.3 Weitere Waffenschmiede 3 Verzierungstechniken 3.1 Verarbeitungstechniken des Grundmaterials Stahl 3.1.1 Treibarbeit 3.1.2 Schraffieren 3.1.3 Punzieren 3.1.4 Ziselieren 3.1.5 Gravieren 3.1.6 Ätzen 3.1.7 Eisenschnitt 3.1.8 Durchbruchsarbeit 3.2 Tauschieren 3.2.1 kūftgarī 3.2.2 Inkrustieren 3.3 Vergolden und Versilbern 3.3.1 Die Feuervergoldung 3.3.2 tombak 3.3.3 Mechanische Vergoldung 3.4 Niello 3.5 Emaillieren 3.6 Granulation 3.7 Filigranarbeit / à jour-Technik 3.8 Bläuung 4 Andere Materialien bei Griff und Scheide 4.1 Materialien beim Griff 4.2 Materialien bei der Scheide VI Ornamentik, Form und Funktion 1 Verhältnis von Form und Ornament 1.1 Gabelblattranke 1.1.1 Gabelblattranke als Verzierungssystem 1.1.2 Gabelblattranke und florale Ornamentformen 1.1.3 Verbindung mit Wein- und Palmettblättern 1.1.4 Verbindung mit Rosetten und Blüten 1.2 Motive 1.2.1 Materialstruktur als Motiv – Damast-Stahl 1.2.1.1 Wasser, kirkmerdiven und Rosendamast 1.2.1.2 kawṯar 1.2.1.3 Zulfiqar 1.2.2 Tierdarstellungen 1.2.2.1 Der Löwe in Jagddarstellungen 1.2.2.2 Löwe und Sonne 1.2.2.3 Löwe, Ali und die schiitische Symbolik 1.2.2.4 Drache 1.2.3 Sonne und Mond/Halbmond 1.2.4 Siegel Salomons 1.2.5 Lotusblüten 1.2.6 Weitere talismanische Motive 1.2.6.1 bedūḥ – magische Quadrate 1.2.6.2 Planetensiegel 1.3 Periodisierung und stilistische Entwicklung 1.3.1 Ornamente antiken Ursprungs 1.3.2 Ornamente timuridischen Ursprungs 1.3.3 Der schlichte Stil 1.3.4 Komplexe Erweiterung der Ornamentik 1.3.5 Vielfalt der Vegetation und „Paradies-Darstellungen“ 1.4 Inschriften, ṭuġra-ārtiges und Signaturen 1.4.1 Kalligraphie und Epigraphik 1.4.2 Kalligraphie als Ornament 1.4.3 Kalligraphie als Wirkungsmacht 1.4.4 Formelhafte Inschriften 1.4.5 Zitate aus dem Koran 1.4.6 Verehrung und Lobpreisung 1.4.6.1 Verehrungen und Lobpreisungen des Propheten und seiner Familie nach der Schi’a 1.4.6.2 Verehrungen und Lobpreisungen von Ali 1.4.6.3 Herrscherverehrung 1.4.7 Zitate und Anspielungen aus dem Schahname 1.4.8 Pseudo-Inschriften 1.4.9 ṭuġra-ārtiges Motive 1.4.10 Signatur(en) 2 Stempel und Marken 2.1 damga 2.1.1 damga des Kayi-Stammes 2.1.2 Kennzeichen der osmanischen Rüstkammer 2.1.2.1 Kennzeichen für Beutestücke 2.1.2.2 damga des Kayi-Stammes als Überprüfungsmarke 2.1.3 damga des Kayi-Stammes als Talisman 2.2 Sonstige Marken VII Die Rezeption orientalischer Formen, Techniken und Ornamentik an europäischen Waffen 1 Schmiedemeister und Waffenwerkstätten in Europa 2 Rezeption von Formen 2.1 Kettenpanzer mit Plattenpanzer kombiniert 2.2 Kettenpanzer mit Lamellen kombiniert 2.3 Vier-Platten-Panzer 2.4 Säbel 3 Rezeption der Technik 3.1 Vergoldung 3.2 Tauschierung 4 Rezeption der Ornamentik: Arabeske und Gabelblattranke VIII Resümee Katalog Tafelteil Literaturverzeichnis Index Abbildungsnachweis This is the first German work since 1955 about Iranian weaponry of the 15th to the 19th centuries - universally considered by experts as the most masterful works of metallurgy of their times in form and ornamentation. It presents types of weaponry from two museums, especially those made of Damascus steel. The study is one of very few comprehensive academic works on the theme and is sure to be of great interest to collectors
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