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Intime Arbeit und migrantische Unternehmerschaft : Professionalität, Körperlichkeit und Anerkennung in brasilianischen Waxing Studios Berlins

معرفی کتاب «Intime Arbeit und migrantische Unternehmerschaft : Professionalität, Körperlichkeit und Anerkennung in brasilianischen Waxing Studios Berlins» نوشتهٔ Maria Lidola، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2016. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

In den letzten Jahren haben sich in Berlin Waxing Studios etabliert, die sich ganz der Körperhaarentfernung widmen. Dominiert wird die Branche von Brasilianerinnen, die die Feminisierung aktueller Migrationen und die Ethnifizierung der intimen Dienstleistung zu verkörpern scheinen. Die Studios werden unter ihren Händen zu kulturellen und sozialen Aushandlungsorten über Geschlechterbilder und Körperlichkeit, über Arbeit und Professionalität sowie über weibliche migrantische Unternehmerschaft und Anerkennung. Maria Lidolas Blick auf diese Dynamiken wird von einer dezidierten Akteurs-Perspektive geleitet. Ihre Studie liefert eine theoretisch dichte Diskussion zur Intersektionalität von Arbeit, Gender und Migration. Inhalt Danksagung 1. Einleitung 1.1 Waxing in Berlin: Zum Aufschwung eines Geschäftszweiges 1.2 Kosmetikpflege: Konzeptionelle Annäherung an eine intime Arbeit 1.3 Zielsetzung und theoretische Verortung 1.4 Anmerkungen zur inhaltlichen und textlichen Gestaltung 2. Theoretische Einführung: Zur Schnittstelle von Arbeit, Geschlecht und Migration 2.1 Zur körperlichen und sozio-kulturellen Dimension von Arbeit 2.1.1 Subjektivierung, Interaktion und Körperwissen in der Dienstleistungsarbeit 2.1.2 Kritische Erweiterung: Arbeit entlang von Geschlecht, Klasse und ‚Rasse‘ 2.1.3 Zusammenführung: Theoretische Verortung eines erweiterten Arbeitsbegriffes 2.2 Zerrbilder und Verortungen von Migrantinnen in deutschen Gender-, Arbeits- und Migrationsregimen 2.2.1 Kongruenzen und/oder Kausalitäten: Zur Verschränkung der Feminisierung und Ethnisierung im körperintensiven Dienstleistungssektor 2.2.2 Migrantische Unternehmerschaft als Möglichkeit gesellschaftlicher Teilhabe? Anmerkungen zu den Debatten in Deutschland 3. Ethnographie in/über Waxing Studios: Methodisches Vorgehen und methodologische Einbettung 3.1 Zur Umsetzung der Forschung 3.1.1 Vorgehen 3.1.2 Feld und Zeit: Situierung der Forschung ‚vor der eigenen Haustür‘ 3.1.3 Teilnehmende Beobachtung zwischen Kabine und Warteraum 3.2 Interviewsituationen: Erzählen-über, Sprechen-mit, Nachfühlen-von und die Herausforderung hermeneutischer Bündnisse 3.2.1 Zur Positionalität biographischer Interviews: Erzählte Arbeits- und Migrationserfahrungen 3.2.2 Themenzentrierte Interviews, verkörpertes Erzählhandeln und Grenzen eines Sprechens-über 3.3 Zusammenführung: Über die Möglichkeiten und Herausforderungen einer feministischen Ethnographie 4. Abgrenzungsarbeit: Zwischen Zuweisungen und Positionierungen brasilianischer Migrantinnen entlang von Zugehörigkeits- und Repräsentationsregimen 4.1 Feminisierungen der brasilianischen Migration 4.1.1 Einordnung in aktuelle Debatten internationaler Forschungen 4.1.2 Migrationstrajektorien brasilianischer Frauen in Berlin: Einige Steckbriefe 4.1.3 Brasilianerinnen als Heiratsmigrantinnen? Die Problematik einer solchen Zuordnung und ihrer medialen Darstellung 4.1.4 Entgegen wirkmächtiger Repräsentationen: Zur Diversität der Migrationstrajektorien 4.2 „Arbeit haben“: Positionierungen zwischen ‚Ausländer‘, ‚Ehefrau‘ und ‚Brasilianerin‘ in biographischen Erzählungen 4.2.1 „Was machst du?“: Arbeit als ambivalente Bedingung gesellschaftlicher Teilhabe 4.2.2 Arbeitserfahrung, Wissenshoheit, verkörperte Empfindungen: Abwertungen und Zuweisungen in der körperintensiven Dienstleistung 4.3 Zusammenführung: Zur Komplexität der Verortungen und Zuweisungen der Brasilianerinnen als verAnderte Frauen 5. Selbständig werden: „Meine Geschichte mit dem Wachs“ 5.1 Wege ins Waxing-Geschäft: Der Einstieg als Depiladora 5.2 Selbständig werden 5.2.1 Abwägungen, Rückhalte und Ressourcen 5.2.2 Risikobereitschaft und Stellenwert von Selbständigkeit 5.3 Das Studio verorten: Besonderheiten Berlins und des Geschäftsmodells 5.3.1 Wahl der Lokalität und Strategien der Sichtbarkeit 5.3.2 Das Studio ‚zum Laufen bringen‘, Mitarbeiterinnen finden 5.4 Das Studio leiten 5.4.1 Ambivalente Anerkennungen: „Sie staunen schon, wie ich das schaffe“ 5.4.2 Zusammenführung: Neue Abhängigkeiten? 6. Kommerzialisierung des Intimen: Waxing zwischen Schönheitspraktik und Pflegearbeit 6.1 Körperhaarentfernung: Schönheitsnorm, Kosmetikpraktik und Geschlechterbilder kontrovers 6.1.1 Schönheit(sideale) und Körperenthaarung: Einblick in feministische Debatten 6.1.2 Körperpflege als Positionierungspraktik: Postkoloniale Kontexte in Brasilien mitdenken 6.1.3 Transnational eingebunden: Schönheitspraktiken als Körperpflegearbeit in Alteritätsnarrativen in Deutschland 6.2 Waxing als Dienstleistung: Expertin werden 6.2.1 Begegnungen und Berührungen I: Verräumlichte und verkörperte Professionalität 6.2.2 Begegnungen und Berührungen II: Emotionale Professionalität 6.3 Zusammenführung: Verkörperte Wissenshoheit im Arbeitsverhältnis zwischen Kundin und Depiladora/Studioleiterin 6.3.1 Positionierungspraktiken in der Kabine zwischen globalen Stereotypen, normativen Idealen, ‚deutschen‘ Ansprüchen und darüber hinaus 6.3.2 ‚Doing the dirty work‘ reloaded? Alte/neue Dynamiken ethnisierter vergeschlechtlichter Arbeitsperformanz 6.3.3 Abseits der Kabine: Neue Herausforderungen und Aushandlungsorte im Übergang zum urbanen Mainstream 7. Zusammenfassung: Anerkennung im Dazwischen von intimer Arbeit und migrantischer Unternehmerschaft Literatur In den letzten Jahren haben sich in Berlin Waxing Studios etabliert, die sich ganz der Körperhaarentfernung widmen. Dominiert wird die Branche von Brasilianerinnen, die die Feminisierung aktueller Migrationen und die Ethnifizierung der intimen Dienstleistung zu verkörpern scheinen. Die Studios werden unter ihren Händen zu kulturellen und sozialen Aushandlungsorten über Geschlechterbilder und Körperlichkeit, über Arbeit und Professionalität sowie über weibliche migrantische Unternehmerschaft und Anerkennung. Maria Lidolas Blick auf diese Dynamiken wird von einer dezidierten Akteurs-Perspektive geleitet. Ihre Studie liefert eine theoretisch dichte Diskussion zur Intersektionalität von Arbeit, Gender und Migration. Migration,Arbeit,Geschlecht,Körper,Unternehmerschaft,Kosmetik,Waxing,Berlin,Ethnifizierung,Geschlechterbilder,Körperlichkeit,Professionalität,Anerkennung,Intersektionalität,Gender Studies,Arbeits- und Industriesoziologie,Postkolonialismus,Ethnologie,Soziologie,Work,Gender,Body,Entrepreneurship,Cosmetics,Ethnification,Gender Images,Corporeality,Professionalism,Politics of Acknowledgment,Intersectionality,Sociology of Work and Industry,Postcolonialism,Ethnology,Sociology Through the views of Brazilian waxing studio managers, this book discusses the combination of migration, work, and gender present in the intimate service they provide and the uniqueness of their entrepreneurship.
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