معرفی کتاب «Internationale Wissenschaftskommunikation und Nationalsozialismus : Akademischer Austausch, Konferenzen und Reisen in Geistes- und Kulturwissenschaften 1933 bis 1945» نوشتهٔ Andrea Albrecht (editor); Lutz Danneberg (editor); Ralf Klausnitzer (editor); Kristina Mateescu (editor)، منتشرشده توسط نشر De Gruyter Oldenbourg در سال 2022. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
OA transformation package 20212 Taking a critical stance toward "internationality" was one of the central aspects of the notion of scholarship propagated in National Socialist Germany between 1933 and 1945. However, during this time, German scholars had surprisingly extensive contact with their international peers. This volume examines international academic relations by looking at research trips, world congresses, and bilateral conferences. Inhalt Internationale Wissenschaftskommunikation und Nationalsozialismus. Akademischer Austausch, Konferenzen und Reisen in Geistes- und Kulturwissenschaften. Einleitung Vorausgeschickt: Eine Fußnote I Tagungsbetrieb und Konferenzpläne »[...] wozu gerade Deutschland und nicht zuletzt die Forscher dieser Versammlung den vordringlichsten Beitrag leisten müßten [...]« Internationale Philosophie-Kongresse in der Zeit des Nationalsozialismus Ein internationaler Weg zu einer nationalen Philosophie. Die Türkei auf den Philosophie-Kongressen in den 1930er Jahren »Erste Welttagung der Germanisten« . Die Pläne für einen internationalen Germanisten-Kongress und ihr Scheitern II Verbände, Kontakte, Reisen Europäische Großraumwissenschaft unter deutscher Hegemonie Transatlantischer Faschismus? Deutsche und amerikanische Eugeniker auf internationalen Kongressen der 1930er Jahre Vorträge ausländischer Wissenschaftler in Deutschland und deutscher Wissenschaftler im Ausland auf Einladung bilateraler Freundschaftsgesellschaften 1933–1945 Internationale Vortrags- und Studienreisen von Kultur- und Geisteswissenschaftlern 1933–1945 Zwischen transnationaler Wissenschaft und Kulturpropaganda. Adolf Buntenandts Auslandsreisen 1935–1944 Mit Fröbel gegen den Bolschewismus. Die Reisen der Erziehungswissenschaftlerin Hildegard Hetzer nach Skandinavien Chinesische Stimmen zum ›Dritten Reich‹ – Wissenschaftlicher Austausch und Propaganda zwischen 1933 und 1945 III Im Exil »Ungewollte Internationalität« – deutsche Romanistik im Exil Musik als Widerstand. Norwegische Gegenpropaganda im Stockholmer Exil Personenindex Verzeichnis der Autorinnen und Autoren
Die kritische Einstellung zur 'Internationalität' gehört zu einem der ideologischen Kernaspekte der im nationalsozialistischen Deutschland zwischen 1933 und 1945 propagierten Wissenschaftsauffassung: An die Stelle selbstverständlicher internationaler Austausch- und Kooperationsbeziehungen traten ab 1933 politisch gesteuerte, stark restringierte und kontrollierte Außenkontakte und ein auf Autarkie und Hegemonie setzendes wissenschaftliches Selbstverständnis. Doch auch während dieser Zeit gab es im Bereich der Wissenschaft überraschend umfangreiche und vielfältige internationale Kontakte. Die Diskrepanz zwischen der Absage an die Internationalität der Wissenschaft einerseits und die praktizierte und mitunter sogar offen proklamierte internationale Ausrichtung wissenschaftlicher Arbeit andererseits ist in der Forschung, insbesondere in der Geschichte der Philosophie und der Philologien, erst in Ansätzen erschlossen. Der vorliegende Band nimmt die grenzübergreifenden Wissenschaftsbeziehungen zwischen 1933 und 1945 anhand von Forschungsreisen, Weltkongressen und bilateralen Tagungen in den Blick, die als aussagekräftige internationale Kontaktformen symptomatisch Aufschluss über internationale Austausch- und Kooperationsnetzwerke sowie Konkurrenzkonstellationen geben können.