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سیاست ورزشی بین‌المللی در رایش سوم

Internationale Sportpolitik im Dritten Reich

جلد کتاب سیاست ورزشی بین‌المللی در رایش سوم

معرفی کتاب «سیاست ورزشی بین‌المللی در رایش سوم» (با عنوان لاتین Internationale Sportpolitik im Dritten Reich) نوشتهٔ Hans Joachim Teichler، منتشرشده توسط نشر Academia. ein Verlag in der Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG در سال 2022. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Based on intensive archival research, Teichler succeeds in providing an overall account of the international sports policy of the "Third Reich" with the spectacular climax of the 1936 Olympic Games. The thematic radius is broad: from the successes of the Mercedes Benz "Silver Arrows" and the pact with modernity (technology, media), to sport as an instrument of occupation policy and the attempted forced conformity ("Gleichschaltung") of all European sport, to Hitler's central position in the decision-making processes. But the conclusion also includes the fragmented structures and rival interest groups in the foreign sports policy of the Nazi state, which only appeared to be completely brought to conformity on the surface. Cover Einleitung zur ersten Auflage von 1991 Aufbau der Arbeit Stand der Forschung und Quellenlage Dank 1. Die Entwicklung der Sportprogrammatik Hitlers und der frühen NSDAP 1.1 Vorgeschichte der Turn- und Sportpflicht im Programm der NSDAP 1.2 Militärsporteinflüsse auf Hitler 2. Das Scheitern einer nationalsozialistischen Sportorganisation 2.1 SA: Sturm- oder Sport-Abteilung? 2.2 Der Nationalsozialistische Deutsche Sportverband und die Sportpläne des Reichsorganisationsleiters Gregor Strasser 2.3 Programmatische und personelle Beziehungen zwischen der NSDAP und den „bürgerlichen“ Turn- und Sportverbänden vor 1933 3. Die NSDAP in der sportpolitischen Diskussion der Weimarer Republik über den internationalen Sportverkehr 4. Die „späte“ Gleichschaltung des bürgerlichen Sports 4.1 Turnerkreuz oder fünf Ringe – die Olympia-Diskussion im Frühjahr 1933 4.2 Kandidaten und Konzeptionen 4.3 Tschammer als Sonderkommissar der OSAF im preußischen Ministerium des Innern – eine Lücke der Zeitgeschichtsforschung 5. Der außenpolitische Handlungsdruck nach dem 1. April 1933 5.1 Die Reaktion des IOC auf die olympischen „Machtansprüche“ des Reichssportkommissars und die Diskriminierung der Juden im Sportleben 5.2 Zum Stellenwert der außenpolitischen Zielsetzungen in der Phase der „Neuordnung“ des deutschen Sports 5.2.1 Tschammer wird Präsident des DOA des aufgelösten DRA 5.2.2 Der Situationsbericht über die Neugestaltung der Leibesübungen in den Jahren 1933-1935 5.2.3 Die offensive Darstellung der außenpolitischen Aufgabenstellung des deutschen Sports 5.2.4 Die Selbstdarstellung des DFB 5.3 Scheinblüte des Wehrsports 6. „Nationalmannschaften als Sendboten des Dritten Reiches“ 6.1 Die Rückkehr der deutschen Studenten zum internationalen Wettkampfsport 6.2 „Sportwesen im Ausland“ – ein Dauerstreit zwischen Auswärtigem Amt und Propagandaministerium 6.3 Die Zuständigkeit des Parteireferates im Auswärtigen Amt 6.4 Hymnen und Flaggen 7. Die Entwicklung der internationalen Sportbeziehungen des deutschen Sports in der vorolympischen Phase 1933-1935 7.1 Die Länderkämpfe des deutschen Sports 7.2 Die vorolympischen Sporterfolge 8. „Gibt es eine Sportachse Berlin-Rom?“ 9. Die deutsch-polnischen Sportbeziehungen im Wechselspiel „alter“ Volkstums- und „neuer“ Ostpolitik 9.1 Exkurs: Auslandsdeutschtum und Sport 9.2 Zur sportlichen Volkstumsarbeit in Polen 9.3 Die Sonderrolle des Rudersports 9.4 Die Danziger Ruderrivalitäten 9.5 Niederlagen schaden, Siege erregen Unbehagen – die Praxis des deutsch-polnischen Sportverkehrs 9.6 Nach der Kündigung des Nichtangriffspaktes 10. „Sprich vom Frieden, wenn Du den Krieg willst ...“ Die sportlichen und sportpolitischen Beziehungen zu Frankreich und England vor den Olympischen Spielen 10.1 Frankreich als Sportpartner Nummer Eins 10.2 1935: Länderspiele gegen Frankreich und England 10.3 Die „braune Friedenstaube“ Tschammer in Paris und London 10.4 Die Sommerspiele aus der sportlichen Sicht Frankreichs und Englands 11. Die Olympischen Erwartungen und Maßnahmen des Reiches und das Auslandsecho 11.1 Die Beobachtung des ausländischen Presseechos 11.2 Das Presseecho in Frankreich und England Die Reaktion in England Das französische Echo 11.3 Die Pressereaktion in anderen Staaten 12. Die Folgen der Olympischen Spiele 1936 für den deutschen Sport 12.1 Die politische Umdeutung des sportlichen Erfolges 12.2 Das Krisenjahr 1937 12.3 Wahleinsatz für „Großdeutschland“ 12.4 Breslau 1938: Vorbereitung des „Anschlusses“ der Sudetengebiete 12.5 Das Ringen um den NSRL-Erlass 13. Die Sportbeziehungen zu England und Frankreich nach den Olympischen Spielen 13.1 England 13.2 Frankreich 14. Die sportpolitische Situation am Vorabend des Zweiten Weltkrieges 14.1 Der politische Stellenwert der IOC-Entscheidung für Garmisch-Partenkirchen 14.2 Der Triumph von Stockholm 14.3 „Deutschland wird Schach geboten“: der Streit um die olympischen Skivorführungen 14.4 Die Spaltung des internationalen Studentensports 1939 15. Sport als Bestandteil deutscher Besatzungspolitik: das Protektorat „Böhmen und Mähren“ 15.1 Der Bericht über die „Regelung des Sportlebens im Protektorat Böhmen-Mähren“ 15.2 Der „Protektoratssport“ als internationaler Lückenbüßer 15.3 „Die Entscheidung von London“ 15.4 Bruch der Zusage von London 15.5 Die „internationalen“ Sportbeziehungen des Protektorats 15.5.1 Administrative Vorgaben 15.5.2 Administrative Praxis 15.5.3 Erneuter Start deutscher Sportler im Protektorat 15.5.4 Normalisierung in der Herbstkrise – panem et circenses? 15.5.5 Abbruch der deutsch-tschechischen Sportbeziehungen 15.6 Berufssport – Kommerzialisierung des Volkstumskampfes 15.7 Der Ausschluss der Juden aus den Turn- und Sportverbänden im Protektorat 15.8 Autonomie des tschechischen Sports: „... tschechische Mannschaften sollen untereinander spielen“ 15.8.1 Entpolitisierung durch Sport? 15.8.2 Auflösung und Verbot des Sokol: „Gegen uns eingestellt sind der Sokol ...“ 16. Die Entscheidung zur Fortsetzung des internationalen Sportverkehrs und ihre Umsetzung bis zum Westfeldzug 16.1 Das „Werben“ um die Schweden 16.2 Die eidgenössische Neutralität 16.3 Die Sportbilanz der ersten Kriegsmonate bis zum Westfeldzug 16.4 Durchhalteparolen im Kriegswinter 1939/40 16.5 Die heiklen Sportbeziehungen mit Italien 16.6 „Kriegssportausschuss“ und erste „Pfingsttage der Leibesübungen“ 16.7 Die Absage der Dänen 17. Die internationalen Sportbeziehungen in der Phase der militärischen Hegemonie vom Sommer 1940 bis zum Überfall auf die UdSSR 17.1 „Werkstatt des Sieges“ und „Kraftquell der Nation“ – die propagandistische Verwertung des Sports während und nach dem Westfeldzug 17.2 „Überleitung in deutsche Hand“ – die versuchte Gleichschaltung des IOC 17.3 Die Sportbeziehungen mit neutralen und besetzten Ländern nach dem Westfeldzug 17.4 Der Drei-Länderkampf Finnland – Schweden – Deutschland in Helsinki 1940 17.5 Die Wiederaufnahme des Sportverkehrs mit der Schweiz 17.6 Die gescheiterte Frankreich – Initiative Tschammers 17.7 Veranstaltungen und Führungsanspruch im Skiwinter 1940/41 17.8 Legitimationszwänge und Nutzendiskussion im Frühjahr 1941 18. In Erwartung des Sieges: Vom Überfall auf die UdSSR bis zur Winterkrise vor Moskau 1941 18.1 Der internationale Sportverkehr vor Beginn des Ostfeldzuges 18.2 Das Ringen um die Dauer der Länderkampfsperre 18.3 HJ- und Wehrmachtssportfeste während der Länderkampfsperre 18.4 Sportidole im Fronteinsatz 18.5 Wiederaufnahme des internationalen Sportverkehrs 18.6 Der Plan einer „Europäischen Sport-Konferenz“ im Februar 1942 18.7 Absage der Europäischen Sportkonferenz und Wintersportverbot 18.7.1 Die Winterkrise vor Moskau 18.7.2 Ablieferung von Skiern und Skiausrüstungen 18.8 Das Skisportverbot vom 1. Januar 1942: Panik-Entscheidung oder Propaganda-Coup? 18.9 Ausblick: Resultate der Skisammelaktion und Skisport im weiteren Verlauf des Krieges 19. Die (gescheiterte) Aufteilung des europäischen Sports 19.1 Heydrich und der Vorsitz im „Internationalen Fechtverband“ 19.2 Das Ringen der Achsenmächte um die Vorherrschaft im internationalen Verbandswesen 19.3 Heydrichs Fehde mit Tschammer 19.4 Sommer 1942: auf dem Weg zum Europäischen Sportverband 19.4.1 Die IAAF-Europa-Kommission – eine Kompromisslösung 19.4.2 Sondierungen in der Schweiz 19.5 Finanzierung und Struktur des ESV 19.6 Die Absage der europäischen Sportkonferenz 19.7 Die geplante Verteilung der „Beute“ und das Ende der internationalen Sportpolitik 20. Der Wettlauf um die Nachfolge des verstorbenen Reichssportführers 20.1 Weitere Nachfolgekandidaten 20.2 Sportkompetenz bleibt beim RMdl 21. Zusammenfassung 22. Quellen- und Literaturverzeichnis 22.1 Ungedruckte Quellen Bundesarchiv Koblenz Zeitgeschichtliche Sammlungen Mischbestände NS-Drucksachen Bundesarchiv - Militärarchiv Politisches Archiv des Auswärtigen Amts Bonn PAdAA Büro des Staatssekretärs Politische Abteilung Presse-Abteilung Kultur-Abteilung Rundfunkpolitische Abteilung Dienststelle Ribbentrop Handakten UStS Luther Inland IIg Inland I Partei Gesandtschaft Budapest Gesandtschaft Bern Botschaft Paris Gesandtschaft Preßburg Botschaft Rom Gesandtschaft Stockholm Berlin Document Center (BDC) (heute BA Berlin) Personalakten Avery Brundage Collection (Köln) Staatsarchiv Prag Riksarkivet Stockholm Geheimes Staatsarchiv München Hauptstaatsarchiv Stuttgart Landesarchiv Berlin Carl-Diem-Archiv Köln (heute: Carl und Liselott Diem-Archiv) 22.2 Korrespondenzen, Zeitschriften, Zeitungen 22.3 Quellenpublikationen und zeitgenössische Schriften 22.4 Tagebücher und Memoiren 22.5 Darstellungen 23. Anhang 23.1 Verzeichnis der Abkürzungen 23.2 Personenregister Auf der Basis intensiver Archivrecherchen gelingt Teichler eine Gesamtdarstellung der internationalen Sportpolitik des "Dritten Reiches" mit dem spektakulären Höhepunkt der Olympischen Spiele 1936. Der thematische Radius ist weit geschlagen: von den Erfolgen der "Silberpfeile" von Mercedes Benz und dem Pakt mit der Moderne (Technik, Medien), über Sport als Instrument der Besatzungspolitik und die versuchte "Gleichschaltung" des gesamten europäischen Sports, bis zur zentralen Stellung Hitlers in den Entscheidungsprozessen. Zur Bilanz gehören aber auch die zersplitterten Strukturen und rivalisierenden Interessengruppen in der Sport-Außenpolitik des nur scheinbar völlig "gleichgeschalteten" NS-Staates.
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