معرفی کتاب «Intermediales Text-theater: Die Bühne Des Politischen Und Des Wissens Vom Menschen Bei Wordsworth Und Scott (Buchreihe Der Anglia / Anglia Book ... Der Anglia / Anglia Book Series, 43)» نوشتهٔ Merten, Kai، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
This book discovers the latent working of the theatre in British Romantic literature. It shows how two central writers, Wordsworth and Scott, were fascinated by theatre conceptions that could not be implemented on the British stage, and how they both addressed and practised this theatre in their own texts. The book works out the importance of the theatre both as a medium and as a discursive field to address aesthetic, political and epistemic questions around 1800. It proceeds to explore the failing implementation of this modern theatre in early dramas of Wordsworth and Scott and its continuing influence on their later works. Detailed analyses of Wordsworth’s poetry and Scott’s novels illustrate how both writers used the genres they chose to develop a specific form of textual theatre. Finally, the study shows how this theatre returned to the British stage to influence subsequent periods of theatre practice. This book, which also develops a new integrative model of intermediality, is relevant for everybody interested in British Romanticism or generally keen to learn about the fascinating relationship of literature and theatre. * first study of the influence of theatre practice on the poetics and main themes of British Romantic literature * among the few studies to explore the intermediality of literature and theatre * develops a new model of literary intermediality Inhaltsverzeichnis Danksagung Vorwort 1 Systematische Vorüberlegungen 1.1 Ausgangsthesen 1.2 Theater und Theatralität 1.3 Intermedialität von (literarischem) Text und Theater 1.3.1 Starke und schwache Intermedialität – und ihre Verbindung 1.3.2 Historischer ‚Fall‘: Die Intermedialität von literarischem Text und Theater um 1800 1.4 Intersubjektivität in den Theaterkonzepten romantischer Texte 2 Historische Voraussetzungen: Theaterkultur und Theaterkonzepte um 1800 2.1 Britisches Theater um 1800: Szenen einer gestörten Ehe zwischen Drama und Theater 2.2 Diskursive Theaterkonzepte des 18. Jahrhunderts 2.2.1 Das Theater der Aussteuerung und Repräsentation des Menschen 2.2.1.1 The Theory of Moral Sentiments: Theater des Sozialen 2.2.1.2 Sympathetische Wirkungsästhetik als Theorie der Aussteuerung des Subjekts 2.2.1.3 Sympathetische Ausdrucksästhetik und die Repräsentation des Subjekts auf dem Theater 2.2.2 Das Theater des Politischen 2.2.2.1 Epistemisch-ästhetische und politische Repräsentation 2.2.2.2 Politische Tragödie als (Wieder-)Einübung der Monarchie nach der Französischen Revolution 2.2.2.3 Gegentheater I: Tragödie des Volkes 2.2.2.4 Gegentheater II: Theater des Volkes 2.2.2.5 Praktiziertes Theater des Politischen: Predigten und Volksfeste 2.2.2.6 Die Verschiebung des/der Theater des Politischen in den Text 2.2.3 Die Theaterkonzepte und die Repräsentationskrise um 1800 3 Wordsworth und Scott auf dem Theater: The Borderers und The House of Aspen 3.1 Ausgangspunkt: Die Nobilitierung des Schauerlichen 3.2 Rezeption der epistemischen und politischen Theatermodelle in The Borderers und The House of Aspen 3.2.1 The Borderers 3.2.2 The House of Aspen 3.3 Scheitern auf dem Theater und Vorbereitung des Text-Theaters 4 William Wordsworth: Das Theater des Menschen in der romantischen Versdichtung 4.1 Lyrical Ballads 4.1.1 Das „Preface“ 4.1.2 Programmatische Eröffnung von Wordsworths Theater des Menschen 4.1.3 Tragödien des Volkes, Theater des Selbst 4.1.3.1 Tragische Monologe: „The Female Vagrant“, „The Mad Mother“ 4.1.3.2 „Simon Lee“ und die Tragödie der Begegnung 4.1.3.3 „The Brothers“ – Tragödie echten Theaters 4.1.3.4 „The Old Cumberland Beggar“: Theater des Rituals – Ritual des Theaters 4.2 The Prelude als Theater des Subjekts 4.2.1 Buch 7: Das zeitgenössische Theater und die epistemisch-politische Repräsentation des Subjekts 4.2.2 Reaktion 1: Die Textualisierung eines Theaters des Volkes zum Melodrama des Volkes (Buch 8) 4.2.3 Reaktion 2: Ermächtigung und Krise des theatralisierten Subjekts im Theater der Französischen Revolution (Buch 9 und 10) 4.2.4 Lösung 1: Das Gemeinschaftstheater und dessen Textualisierung 4.2.5 Lösung 2: Das „image of a mighty Mind“ (Buch 13) und das Theater der Selbstbegegnung 4.2.6 Coda: Zurück ins Theater – Zusammenfassung aller Lösungen in der „Maid of Buttermere“ 4.3 The Excursion: Wordsworths intersubjektives Theater des Menschen 4.3.1 Einführung: Zeitgenössische und heutige Kritik 4.3.2 Margarets Tragödie und die Intersubjektivität ihrer Zuschauer (Bücher I und II) 4.3.3 Die Tragödie des Solitary: Aufnahme des Leidenden in das Theater der Intersubjektivität (Buch II bis IV) 4.3.4 Die Ausweitung der intersubjektiven Volkstragödie zum posttragischen Theater des Volkes (Buch V bis VII) 4.3.5 Kultureller Betrieb des Theaters des Volkes: Wandern und Predigen 4.3.6 Die Implementierung dieser Kultur durch das Text-Theater: Die Excursion und ihre Grenzen 5 Walter Scott und das Roman-Theater: Subjekt, Monarch, Volk 5.1 Einführung: England in 1814 5.2 Die Arbeit am Theater des Volkes in den schottischen Romanen 5.2.1 Präambel: The Antiquary 5.2.2 Waverley: Das Subjekt und das Theater des Volkes 5.2.2.1 Das Subjekt, das revolutionäre Volk und der illegitime König: Vom Theater des Volkes zur Tragödie des Volkes 5.2.2.2 Waverley und das Theater des monarchischen Volkes: Bedingte Lösungen, offene Enden 5.2.3 The Heart of Mid-Lothian: Volk, Subjekt und (Theater der) Monarchie 5.2.3.1 Volkstragödie als tragische Selbstbestrafung 5.2.3.2 Jeanie Deans: Die Verkörperung der Nation und die Begegnung mit dem Monarchen 5.2.3.3 Die Grenzen des Herzens von Mid-Lothian: Das (volks)tragische Ende von Madge 5.3 Die Erfüllung des Theaters des Volkes durch Einschluss des Königs in den englischen Romanen 5.3.1 Ivanhoe als Präambel 5.3.2 Der Besuch von George IV: Echtes Theater des Volkes-mit-König 5.3.3 Woodstock 5.3.3.1 Monarchie in der Revolution 5.3.3.2 Der König in der revolutionären Krise 5.3.3.3 Cromwell als Gegenkönig: Paradoxe Theatralität und die Lösung der monarchischen Krise 5.3.3.4 Das postrevolutionäre Theater von legitimem Monarch, Volk und Subjekt 5.3.3.5 Die Aufhebung dieser Lösung in Scotts Text-Theater 5.4 Die Rückkehr des Scottschen Text-Theaters auf die Bühne 6 Zusammenfassung der Textlektüren 7 Ausblick Literaturverzeichnis Primärliteratur Sekundärliteratur
Die Studie untersucht das latente Wirken des Theaters in der britischen romantischen Literatur. Sie zeigt, wie fasziniert Wordsworth und Scott von Theaterkonzepten waren, die auf den britischen Bühnen nicht umzusetzen waren, und wie sie diese in ihren eigenen Texten gestalteten.
Die Untersuchung diskutiert zunächst die allgemeine Bedeutung des Theaters als Medium und Diskursfeld zur Behandlung ästhetischer, politischer und epistemischer Fragen um 1800. Sie zeigt anschließend, dass dieses moderne Theater in frühen Dramen Wordsworths und Scotts zwar nicht umgesetzt werden konnte, ihre späteren Werke jedoch unverändert beeinflusste. Detailanalysen der Lyrik Wordsworths und der Scott’schen Romane legen offen, wie beide ein spezifisches Text-Theaterentwickelten, das die spätere Theaterkultur in Großbritannien beeinflussen sollte.
Das Buch ist eine der ersten Detailuntersuchungen zu diesem Thema und entwickelt zudem ein neues integratives Modell der Intermedialität. Es richtet sich an alle an der britischen Romantik Interessierten sowie an all diejenigen, die mehr über das faszinierende Verhältnis von Literatur und Theater erfahren möchten.
Die Studie untersucht das latente Wirken des Theaters in der britischen romantischen Literatur. Sie zeigt, wie fasziniert Wordsworth und Scott von Theaterkonzepten waren, die auf den britischen Bühnen nicht umzusetzen waren, und wie sie diese in ihren eigenen Texten gestalteten. Die Untersuchung diskutiert zunächst die allgemeine Bedeutung des Theaters als Medium und Diskursfeld zur Behandlung ästhetischer, politischer und epistemischer Fragen um 1800. Sie zeigt anschließend, dass dieses moderne Theater in frühen Dramen Wordsworths und Scotts zwar nicht umgesetzt werden konnte, ihre späteren Werke jedoch unverändert beeinflusste. Detailanalysen der Lyrik Wordsworths und der Scott'schen Romane legen offen, wie beide ein spezifisches Text-Theater entwickelten, das die spätere Theaterkultur in Großbritannien beeinflussen sollte. Das Buch ist eine der ersten Detailuntersuchungen zu diesem Thema und entwickelt zudem ein neues integratives Modell der Intermedialität. Es richtet sich an alle an der britischen Romantik Interessierten sowie an all diejenigen, die mehr über das faszinierende Verhältnis von Literatur und Theater erfahren möchten. Diese Studie untersucht das latente Wirken des Theaters in der britischen romantischen Literatur. Sie zeigt, wie fasziniert Wordsworth und Scott von Theaterkonzepten waren, die auf den britischen Bühnen nicht umzusetzen waren, und wie sie diese in ihren eigenen Texten aufgriffen und gestalteten. Als eine der ersten Detailuntersuchungen zum Verhältnis vonTheater und Text entwickelt die Studie zudem ein integratives Modell der Intermedialität This book discovers the latent working of the theatre in British Romantic literature. It shows how two central writers, Wordsworth and Scott, were fascinated by theatre conceptions that could not be implemented on the British stage, and how they both practised this theatre in their own texts. Among the first studies to discussthe relationship of theatre and textin some depth, this book develops a new integrative model of intermediality