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Interkulturelle Kommunikation im Krankenhaus : Eine Studie zur Interaktion zwischen Klinikpersonal und Patienten mit Migrationshintergrund

معرفی کتاب «Interkulturelle Kommunikation im Krankenhaus : Eine Studie zur Interaktion zwischen Klinikpersonal und Patienten mit Migrationshintergrund» نوشتهٔ Verena Dreißig، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2005. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Pflegende und Ärzte beklagen sich häufig über Patienten mit Migrationshintergrund - beispielsweise über diffuse Angaben zu Krankheitsbildern, die eine Diagnose erschweren, über fehlende Sprachkenntnisse oder über zu zahlreichen Patientenbesuch, der die Krankenzimmer bevölkert. Was ist dran an diesen Einschätzungen? Worin bestehen die Schwierigkeiten und Barrieren in der Interaktion miteinander? Und: Welche Rolle spielt dabei »die Kultur«? Diesen und anderen Fragen geht diese Studie differenziert und illustriert durch viele Beobachtungen aus der Feldforschung nach. Die hier präsentierten Lesarten des Krankenhaussettings bieten (nicht nur) interessierten Akteuren des Gesundheitssystems eine Fülle wertvoller Anregungen. INHALT Vorwort 0 Einleitung 1 Theoretische Konzepte und Forschungsstand 1.1 Zum Kulturbegriff 1.2 Interkulturelle Kommunikation 1.3 Exkurs: Zur Situation von Einwanderern in Deutschland 1.4 Interaktion zwischen Klinikpersonal und zugewanderten Patienten aus der Perspektive des Forschungsgebiets ‚Migration und Gesundheit‘ 1.5 Interaktion zwischen Patienten und Klinikpersonal aus krankenhaussoziologischer und diskursanalytischer Sicht 2 Methodische Vorgehensweise 2.1 Auswahl der Krankenhäuser und Stationen, Zugang zum Feld 2.2 Beschreibung der beiden untersuchten Krankenhäuser 2.3 Methodische Leitlinien 2.4 Erhebungsverfahren 2.5 Pretest 2.6 Teilnehmende Beobachtung 2.7 Qualitative Interviews 2.8 Auswahl und Sampling der Interviewpartner 2.9 Vorgehen bei der Auswertung 3 Die empirische Untersuchung 3.1 Zur Einführung: Ein ganz normaler ‚Fall‘ 3.2 Hypothesen und Forschungsansatz 3.3 Zum institutionellen Kontext: Die Interaktion zwischen Patienten und Klinikpersonal 3.3.1 Interessen- und Erwartungsdivergenzen 3.3.2 Negative Interaktionsverläufe: Konflikte um Nähe und Distanz Kritisch wahrgenommene Patienten Kritisch wahrgenommene Mitarbeiter Weitere typische Interaktionsmuster 3.3.3 Positive Interaktionsverläufe: Anpassung und Empathie Positiv wahrgenommene Patienten Positiv wahrgenommene Mitarbeiter Weitere typische Interaktionsmuster 3.3.4 ‚Ausstieg‘ aus der Rolle 3.3.5 Handlungsspielräume 3.3.6 Interaktionsstrategien der Akteure Strategien von Mitarbeitern im Umgang mit Patienten Strategien von Patienten im Umgang mit Mitarbeitern 3.3.7 Fazit 3.4 Zur Interaktion zwischen Klinikpersonal und zugewanderten Patienten 3.4.1 Besonderheiten aus dem institutionellen Kontext 3.4.2 Sprachliche Schwierigkeiten Beschaffenheit sprachlicher Schwierigkeiten Umgang mit sprachlichen Schwierigkeiten Bewertung sprachlicher Schwierigkeiten durch die Akteure Resümee 3.4.3 Der Machtaspekt Diskriminierung und Nicht-Ernst-Nehmen von Patienten Sprache und Macht Angst vor Diskriminierung bei zugewanderten Patienten und Angehörigen Zurückhaltende zugewanderte Patienten und ihre ‚Anwälte‘ Resümee 3.4.4 Kulturelle Differenzen Familienbindung und Besuchsverhalten Grad an sozialer Nähe und Distanz Umgang mit Tod, Trauer und negativen Diagnosen Religiöse Bräuche und Gebet Essgewohnheiten und Diät Resümee 3.4.5 Stereotype und Zuschreibungen Kulturalisierung und Übergeneralisierung: Zum so genannten ‚Mediterranen Syndrom‘ Zwei Fremdbilder Resümee 3.5 Zum gesellschaftlichen Kontext der Interaktion zwischen Patienten mit Migrationshintergrund und Klinikpersonal 3.5.1 Die Devise ‚Zeit ist Geld‘ 3.5.2 Soziale Ressourcen und Probleme zugewanderter Patienten Unterstützung durch Angehörige Migrationsspezifische Probleme Resümee 3.5.3 Bikulturelle Klinikmitarbeiter als Repräsentanten der Einwanderungsgesellschaft Kulturalisierung und Stereotypisierung Nähe- und Fremdheitsgefühle zu zugewanderten Patienten Wertung kultureller Differenz Bewertung der Multikulturalität des Krankenhauses Vier Gruppen von Klinikmitarbeitern Resümee 4 Zusammenfassende Diskussion der Ergebnisse 5 Empfehlungen für die Praxis Literatur Anhang Anhang I: Interviewleitfäden Anhang II: Hinweise zur Transkription der Interviews Anhang III: Abkürzungen »Verena Dreißig belegt mit ihrer gelungenen Studie, dass das institutionelle, soziale und politische Umfeld bei der interkulturellen Kommunikation maßgeblich ist. Eine klare und sachliche Sprache, interessante, in den Krankenhausalltag einblickende Interviews, mühelos nachvollziehbare Gedankengänge und logische Verknüpfungen, die eine gedankliche Einheit bilden, führen den Leser zum Ergebnis der Studie.«Soraya Levin: www.socialnet. de, 2 (2006)»Insbesondere denjenigen, die aus der Praxis kommen bzw. an unmittelbar auf die Praxis bezogenen Fragen interessiert sind, gestattet die Fallstudie eine anschauliche, aus der Außensicht einer Feldforscherin gewonnene Darstellung von Interaktion zwischen Krankenhauspersonal und Patienten.«Dietmar Rost, Forum Qualitative Sozialforschung, 11 (2006)»Für [...] Strategien und Verhaltensweisen führt Dreißig ausführliche und instruktive Beispiele an. Ihr Buch vermeidet deutlich, ›herablassendes Mitleid‹ mit den Migranten zu zeigen.Dreißigs Patienten- und Verhaltenstypen sind darüber hinaus für die empirische qualitativ verfahrende Medizinsoziologie von großem Interesse. Kann man Freundlicheres aus soziologischer Perspektive über eine pädagogische Dissertation sagen?«Eckhart Müller-Bachmann, Soziologische Revue, 3 (2007)Besprochen in:GGW, 8/2 (2008), Michael Knipper Pflegende und Ärzte beklagen sich häufig über Patienten mit Migrationshintergrund - beispielsweise über diffuse Angaben zu Krankheitsbildern, die eine Diagnose erschweren, über fehlende Sprachkenntnisse oder über zu zahlreichen Patientenbesuch, der die Krankenzimmer bevölkert. Was ist dran an diesen Einschätzungen? Worin bestehen die Schwierigkeiten und Barrieren in der Interaktion miteinander? Und: Welche Rolle spielt dabei »die Kultur«? Diesen und anderen Fragen geht diese Studie differenziert und illustriert durch viele Beobachtungen aus der Feldforschung nach. Die hier präsentierten Lesarten des Krankenhaussettings bieten (nicht nur) interessierten Akteuren des Gesundheitssystems eine Fülle wertvoller Anregungen. 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