معرفی کتاب «Interkulturelle Christologie : die vielen Gesichter Jesu Christi» نوشتهٔ Volker Küster، منتشرشده توسط نشر wbg Academic in Wissenschaftliche Buchgesellschaft (wbg) در سال 2021. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Ein Grundlagenwerk der interkulturellen Theologie In verschiedenen Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas entstand seit Ende der 1960er Jahre eine Vielzahl theologischer Entwürfe, die der sogenannten kontextuellen Theologie zugerechnet werden. Die Christologie eignet sich wie kein anderes Thema sowohl als hermeneutischer Schlüssel zu ihrem Verständnis wie auch als Vergleichspunkt zwischen den verschiedenen Entwürfen. Letztendlich entscheidet sich an der Christologie für die Betroffenen selbst, ob der Glaube an Jesus Christus in ihrem Kontext heimisch wird oder nicht. Handelte es sich bei der ersten Generation kontextueller Theologen ausschließlich um Männer, enthält die überarbeitete und erweiterte Neuauflage dieses ins Englische, Niederländische und Indonesische übersetzten Klassikers auch ein Kapitel zur Christologie von Frauen, das den kontextuellen Christologien der ersten Generation den Spiegel der zweiten Generation vorhält. »Volker Küsters Buch ist zu einem Klassiker avanciert. In seiner Bündelung der Perspektiven des globalen Südens ist es ein 'must-read' für jeden, der sich ernsthaft darum bemüht, zu verstehen, wie eine interkulturelle Christologie Gestalt annehmen kann.« Miguel de La Torre, Professor an der Iliff School of Theology Cover Titel Impressum Inhalt Vorbemerkungen Einleitung zur ersten Auflage Einleitung zur Jubiläumsausgabe I. Kontextuelle Christologie in interkultureller Perspektive Prolog: Jesus und die Kultur § 1 Christologie und die Kultur 1. Christus und die Kultur 2. Evangelium und Kultur § 2 Christologie im Kontext – Christologie interkulturell II. Christologie in der Vielfalt der Kontexte A. „... zu verkündigen das Evangelium den Armen“ – Christologie im Kontext von Armut und Unterdrückung in Lateinamerika § 3 Historische Rekonstruktion: Der christologische Diskurs zu Zeiten der Conquista 1. Der spanische Christus 2. Die Indios als die Armen Jesu Christi § 4 Christopraxis in der Nachfolge Jesu 1. Auf dem Weg zu einer befreienden Christologie – Leonardo Boff und Jon Sobrino 2. Der in den Armen gegenwärtige Christus B. „Ihr aber, wer sagt Ihr Afrikaner, dass ich sei?“ – Christologie im Kontext afrikanischer Stammeskulturen und -religionen § 5 Modelle afrikanischer Christologie 1. Jesus Christus, der Häuptling 2. Jesus Christus, der Initiationsmeister 3. Jesus Christus, der Ahn 4. Jesus Christus, der Heiler 5. Die Modelle im Vergleich – Gemeinsamkeiten und Unterschiede § 6 Christologie im Kontext afrikanischer Ahnenverehrung 1. Jesus Christus, der Bruderahn (Charles Nyamiti) 2. Jesus Christus, der Proto-Ahn (Bénézet Bujo) C. „Ich und der Vater sind eins“ – Christologie im Kontext des Pluralismus asiatischer Kulturen und Religionen § 7 Christologie im Kontext des Hinduismus 1. Theologische Existenz im neuen Indien 2. Christus-zentrierter Humanismus und Synkretismus (M. M. Thomas) 3. Theozentrische Christologie (Stanley J. Samartha) § 8 Christologie im Kontext des Buddhismus 1. Konversionen auf der Grenze von Buddhismus und Christentum 2. Christologie als The-Anthropologie (Katsumi Takizawa) 3. Das Ich bei Jesus (Seiichi Yagi) 4. Interreligiöse Christologie als intellektuelle Grenzerfahrung § 9 Christologie im gesamtasiatischen Kontext 1. Die Geschichten des Evangeliums in Asien erzählen 2. Das Kreuz hat keinen Handgriff (Kosuke Koyama) 3. Theologie der Inkarnation in Asien (Choan-Seng Song) 4. Modelle asiatischer Christologie D. „Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern ...“ – Christologie im Kontext von Armut und Unterdrückung in Afrika und Asien § 10 Der Schwarze Messias – Christologie im Kontext des Rassismus 1. Jesus ist schwarz (James H. Cone) 2. Schwarz und Weiß versöhnt in Jesus Christus (Allan A. Boesak) § 11 Jesus Christus im Minjung begegnen – Christologie im Kontext einer Entwicklungsdiktatur 1. Ahn Byung-Mu und die Minjung-Bewegung Südkoreas 2. Jesus und Minjung § 12 Jesus mit uns – Christologie im Kontext befreiungstheologischer Neuaufbrüche in den 1980er Jahren 1. Von der Dalit-Bewegung zur Dalit-Theologie 2. Jesus war ein Dalit – Arvind P. Nirmal/Indien 3. Die Burakumin tragen die Dornenkrone Jesu – Teruo Kuribayashi/Japan E. „Wir sehen jetzt durch einen Spiegel“ – Christologie von Frauen aus Afrika, Asien und Lateinamerika sowie ihrer Diaspora § 13 Jesus und die Frauen | Die weiblichen Gesichter Christi – Christologie im Kontext von Sexismus, Rassismus und Klassismus 1. Generative Themen aus der Perspektive des Kontextes 2. Christologie in den Kontexten afrikanischer Frauen – Mercy Amba Oduyoye und Musa Dube 3. Christologie in den Kontexten asiatischer Frauen – Chung Hyun-Kyung und Kwok Pui-Lan 4. Christologie in den Kontexten lateinamerikanischer Frauen – Elsa Tamez und Yvone Gebara 5. Christologie in den Kontexten von Frauen in der Diaspora – Womanist, Mujerista, Asian American Christologie 6. Generative Themen aus der Perspektive des Textes III. Von den Gestaltwerdungen Jesu Christi § 14 Modelle kontextueller Christologie – Gemeinsamkeiten, Unterschiede und ökumenische Lernchancen Epilog: Paulus und die Kultur Verzeichnis der Abbildungen und Übersichten Anmerkungen Autor*innenverzeichnis Rückcover
Ein Grundlagenwerk der interkulturellen Theologie
In verschiedenen Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas entstand seit Ende der 1960er Jahre eine Vielzahl theologischer Entwürfe, die der sogenannten kontextuellen Theologie zugerechnet werden. Die Christologie eignet sich wie kein anderes Thema sowohl als hermeneutischer Schlüssel zu ihrem Verständnis wie auch als Vergleichspunkt zwischen den verschiedenen Entwürfen. Letztendlich entscheidet sich an der Christologie für die Betroffenen selbst, ob der Glaube an Jesus Christus in ihrem Kontext heimisch wird oder nicht.
Handelte es sich bei der ersten Generation kontextueller Theologen ausschließlich um Männer, enthält die überarbeitete und erweiterte Neuauflage dieses ins Englische, Niederländische und Indonesische übersetzten Klassikers auch ein Kapitel zur Christologie von Frauen, das den kontextuellen Christologien der ersten Generation den Spiegel der zweiten Generation vorhält.
»Volker Küsters Buch ist zu einem Klassiker avanciert. In seiner Bündelung der Perspektiven des globalen Südens ist es ein ›must-read‹ für jeden, der sich ernsthaft darum bemüht, zu verstehen, wie eine interkulturelle Christologie Gestalt annehmen kann.« Miguel de La Torre, Professor an der Iliff School of Theology