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Interfiguralität bei Phaedrus: Ein fabelhafter Fall von Selbstinszenierung (Millennium-Studien / Millennium Studies 66) (German Edition)

معرفی کتاب «Interfiguralität bei Phaedrus: Ein fabelhafter Fall von Selbstinszenierung (Millennium-Studien / Millennium Studies 66) (German Edition)» نوشتهٔ Park, Johannes، منتشرشده توسط نشر Walter de Gruyter GmbH De Gruyter در سال 2017. این کتاب در فرمت epub، زبان آلمانی ارائه شده است.

In the prologues and epilogues to his __Fables__, Phaedrus – despite the low reputation of the genre – develops a complex if at times inconsistent poetics. The ambivalences and contradictory nature of his poetics are part of the fabulist’s self-presentation, whereby certain figures, such as Aesop the trickster, the donkey, and even divine figures such as Prometheus play central role.

Millennium transcends boundaries – between epochs and regions, and between disciplines. Like the Millennium-Jahrbuch, the journal Millennium-Studien pursues an international, interdisciplinary approach that cuts across historical eras. Composed of scholars from various disciplines, the editorial and advisory boards welcome submissions from a range of fields, including history, literary studies, art history, theology, and philosophy. Millennium-Studien also accepts manuscripts on Latin, Greek, and Oriental cultures.

In addition to offering a forum for monographs and edited collections on diverse topics, Millennium-Studien publishes commentaries and editions. The journal primary accepts publications in German and English, but also considers submissions in French, Italian, and Spanish.

If you want to submit a manuscript please send it to the editor from the most relevant discipline:

Wolfram Brandes, Frankfurt (Byzantine Studies and Early Middle Ages): brandes@rg.mpg.de

Peter von Möllendorff, Gießen (Greek language and literature): peter.v.moellendorff@klassphil.uni-giessen.de

Dennis Pausch, Dresden (Latin language and literature): dennis.pausch@tu-dresden.de

Rene Pfeilschifter, Würzburg (Ancient History): Rene.Pfeilschifter@uni-wuerzburg.de

Karla Pollmann, Bristol (Early Christianity and Patristics): K.F.L.Pollmann@bristol.ac.uk

All manuscript submissions will be reviewed by the editor and one outside specialist (single-blind peer review).

Annotation Dass Phaedrus insbesondere in den Rahmengedichten seiner fabulae Aesopiae eine komplexe Poetik entwickelt, darf in der Forschung als etabliert gelten. Kaum berucksichtigt wurde bisher, welch zentrale Rolle die Figuren der Fabeln in Phaedrus' Dichtungsprogramm und Selbstinszenierung spielen. So nutzt der Fabeldichter Figuren wie den Gattungsgrunder Aesop, den Esel, den Hund, einen Bauern, aber auch Gotter als Vehikel seiner Selbstdarstellung und weist ihre Ambivalenz als ein poetologisches Strategem aus: Indem sich Phaedrus durch diese Figuren als inkonsistenter Fabeldichter inszeniert, legt er Widerspruchlichkeit und Vielgestaltigkeit als zentrale Elemente seiner Poetik dar. Eine solche poetologische und selbstinszenatorische Dimension der Fabelakteure wird durch das Konzept der Interfiguralitat erklarbar, mit dem sich komplexe Zusammenhange zwischen Figuren und dem auktorialen Ich beschreiben lassen. In den textnahen Interpretationen zeigen sich zudem vielfaltige Bezuge zu Horazens Werk und verdeutlichen, wie Phaedrus die Fabel als selbststandige Gattung in der nachaugusteischen Literaturlandschaft zu etablieren sucht Dass Phaedrus insbesondere in den Rahmengedichten seiner fabulae Aesopiae eine komplexe Poetik entwickelt, darf in der Forschung als etabliert gelten. Kaum berücksichtigt wurde bisher, welch zentrale Rolle die Figuren der Fabeln in Phaedrus' Dichtungsprogramm und Selbstinszenierung spielen. So nutzt der Fabeldichter Figuren wie den Gattungsgründer Aesop, den Esel, den Hund, einen Bauern, aber auch Götter als Vehikel seiner Selbstdarstellung und weist ihre Ambivalenz als ein poetologisches Strategem aus: Indem sich Phaedrus durch diese Figuren als inkonsistenter Fabeldichter inszeniert, legt er Widersprüchlichkeit und Vielgestaltigkeit als zentrale Elemente seiner Poetik dar. Eine solche poetologische und selbstinszenatorische Dimension der Fabelakteure wird durch das Konzept der Interfiguralität erklärbar, mit dem sich komplexe Zusammenhänge zwischen Figuren und dem auktorialen Ich beschreiben lassen. In den textnahen Interpretationen zeigen sich zudem vielfältige Bezüge zu Horazens Werk und verdeutlichen, wie Phaedrus die Fabel als selbstständige Gattung in der nachaugusteischen Literaturlandschaft zu etablieren sucht "In the prologues and epilogues to his Fables, Phaedrus – quite unlike the narrow view of the genre – develops a complex if at times inconsistent poetics. The ambivalences and contradictory nature of his poetics are part of the fabulist’s self-presentation, whereby certain figures, such as Aesop the trickster, the donkey, and even divine figures such as Prometheus play central role."-- Publisher's website
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