Interaktionen von Fußballfans - Das Spiel am Rande des Spiels
معرفی کتاب «Interaktionen von Fußballfans - Das Spiel am Rande des Spiels» نوشتهٔ Martin Winands (auth.)، منتشرشده توسط نشر VS Verlag für Sozialwissenschaften در سال 2015. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Martin Winands untersucht in einer ethnographischen Studie die Interaktionen von Fußballfans im Stadion und entwickelt eine eigene, gegenstandsgegründete Theorie der Interaktionsordnungen. Die Analysen werden maßgeblich von den theoretischen Ausführungen Goffmans beeinflusst, auf deren Basis ein sensibilisierendes Konzept entwickelt wird. Die grundlagenwissenschaftlich angelegte Forschung gibt Impulse für eine theoretisch wie empirisch fundierte Fansozialforschung und es werden analytische Angebote für die handlungsorientierte Fansozialarbeit vorgeschlagen. Die Analysen zeigen, dass die Ultragruppen im Zentrum der Interaktionen stehen und vielerorts die Stimmung in den Stadien von ihnen abhängig ist. Zudem werden autoritäre Muster sichtbar, da die Ultragruppen häufig darüber entscheiden, welche Artikulationen legitim sind und welche nicht. Geleitwort 6 Inhaltsverzeichnis 9 A. Einführung und Status quo 11 I. Einleitung 11 1. Problemaufriss 16 2. Forschungsstand 20 B. Konzeption der Untersuchung 27 3. Methodische und methodologische Anlage 27 3.1. Ethnographie und Methodentriangulation 27 3.1.1. Teilnehmende Beobachtung 32 3.1.2. Qualitatives Experteninterview 35 3.1.3. Gruppeninterview 38 3.2. Datenerhebung und Datenauswertung 40 3.3. Reichweite des Materials und Reflexion der Methode 44 4. Theoretische Annäherungen 48 4.1. Einordnungen 48 4.2. Interaktionen in Rahmen und die Ordnung der Interaktion 49 4.3. Transformation der Wirklichkeit: Modulation und Täuschung 53 4.4. Der primäre Rahmen des Fanblocks 56 4.5. Theatermetaphorik 58 C. Empirische Analysen 65 5. Feldeinstieg(e): Eintritt in die Empirie 65 6. Systematisierung eines unübersichtlichen und dynamischen Feldes 69 6.1. Die Struktur „auf dem Block“ 69 6.1.1. Die Ultras als Zentrum der Kurve?! 75 6.1.2. Die Zuschauer in der Peripherie: Über die „anderen“ Fans 78 6.2. Die Dramaturgie in den Fankurven 79 6.2.1. Das Ensemble der Ultras 82 7. Interaktionsordnungen im Fußballstadion 126 7.1. Die Interaktionsordnung zwischen der Peripherie und dem Ultra-Ensemble 126 7.1.1. Abgrenzungen zwischen der Peripherie und dem Ultra-Ensemble 128 7.1.2. Ausbruch aus der Interaktionsordnung – Rebellionen im Fanblock? 145 7.2. Die Interaktionsordnungen im Ensemble-Wettbewerb 149 7.2.1. Die Interaktionsordnung rivalisierender Ultra-Ensembles gegnerischer Vereine 150 7.2.2. Die Interaktionsordnung rivalisierender UltraEnsembles eines Vereins 192 7.3. Die Interaktionsordnung der Geschlechter oder: Geschlechterchoreographien 200 7.3.1. Der Fanblock als Ort martialischer Männlichkeit 201 7.3.2. Die Produktion von Männlichkeit in der Interaktion 202 7.3.3. Ambivalenzen in der Interaktionsordnung 214 7.4. Die Interaktionsordnung zwischen dem Spielfeld und den Rängen 217 7.4.1. „Tod und Hass dem ...“ – Negative Interaktionsdynamiken 219 7.4.2. „89. Minute ... und das Tor ... und natürlich komplett am Durchdrehen“ – Positive Interaktionsdynamiken 229 D. Rekapitulation und Diskussion 233 8. Ergebnisse im Überblick 233 9. Diskussion und Forschungsdesiderata 242 Literatur 255 Martin Winands untersucht in einer ethnographischen Studie die Interaktionen von Fußballfans im Stadion und entwickelt eine eigene, gegenstandsgegründete Theorie der Interaktionsordnungen. Die Analysen werden maßgeblich von den theoretischen Ausführungen Goffmans beeinflusst, auf deren Basis ein sensibilisierendes Konzept entwickelt wird. Die grundlagenwissenschaftlich angelegte Forschung gibt Impulse für eine theoretisch wie empirisch fundierte Fansozialforschung und es werden analytische Angebote für die handlungsorientierte Fansozialarbeit vorgeschlagen. Die Analysen zeigen, dass die Ultragruppen im Zentrum der Interaktionen stehen und vielerorts die Stimmung in den Stadien von ihnen abhängig ist. Zudem werden autoritäre Muster sichtbar, da die Ultragruppen häufig darüber entscheiden, welche Artikulationen legitim sind und welche nicht. Der Inhalt Der primäre Rahmen des Fanblocks Systematisierung eines unübersichtlichen und dynamischen Feldes Interaktionsordnungen im Fußballstadion Die Zielgruppen Dozierende und Studierende der Soziologie, Erziehungswissenschaft und Sozialen Arbeit Akteure der sozialen Arbeit (sozialpädagogische Fanprojekte) sowie fußballnahen Institutionen (Vereine, Sicherheitseinrichtungen) Der Autor Dr. phil. Martin Winands promovierte an der Universität Lüneburg in Devianzpädagogik. Er ist wissenschaftlicher Angestellter am Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) der Universität Bielefeld Martin Winands untersucht in einer ethnographischen Studie die Interaktionen von Fußballfans im Stadion und entwickelt eine eigene, gegenstandsgegründete Theorie der Interaktionsordnungen. Die Analysen werden maßgeblich von den theoretischen Ausführungen Goffmans beeinflusst, auf deren Basis ein sensibilisierendes Konzept entwickelt wird. Die grundlagenwissenschaftlich angelegte Forschung gibt Impulse für eine theoretisch wie empirisch fundierte Fansozialforschung und es werden analytische Angebote für die handlungsorientierte Fansozialarbeit vorgeschlagen. Die Analysen zeigen, dass die Ultragruppen im Zentrum der Interaktionen stehen und vielerorts die Stimmung in den Stadien von ihnen abhängig ist. Zudem werden autoritäre Muster sichtbar, da die Ultragruppen häufig darüber entscheiden, welche Artikulationen legitim sind und welche nicht. (Quelle: www.buchhandel.de) Front Matter....Pages 1-12 I Einleitung....Pages 13-17 Problemaufriss....Pages 18-21 Forschungsstand....Pages 22-28 Methodische und methodologische Anlage....Pages 29-49 Theoretische Annäherungen....Pages 50-66 Feldeinstieg(e): Eintritt in die Empirie....Pages 67-70 Systematisierung eines unübersichtlichen und dynamischen Feldes....Pages 71-127 Interaktionsordnungen im Fußballstadion....Pages 128-234 Ergebnisse im Überblick....Pages 235-243 Diskussion und Forschungsdesiderata....Pages 244-256 Back Matter....Pages 257-269 Martin Winands untersucht in einer ethnographischen Studie die Interaktionen von Fussballfans im Stadion und entwickelt eine eigene, gegenstandsgegrundete Theorie der Interaktionsordnungen. Die Analysen zeigen, dass die Ultragruppen im Zentrum der Interaktionen stehen und vielerorts die Stimmung in den Stadien von ihnen abhangig ist.
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