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Integration von Zuwanderern in Italien : Gesetzliche Grundlagen, politische Akteure und die Umsetzung integrationspolitischer Maßnahmen am Beispiel der Emilia Romagna

معرفی کتاب «Integration von Zuwanderern in Italien : Gesetzliche Grundlagen, politische Akteure und die Umsetzung integrationspolitischer Maßnahmen am Beispiel der Emilia Romagna» نوشتهٔ Maren Borkert، منتشرشده توسط نشر VS Verlag für Sozialwissenschaften در سال 2009. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Migration ist einer der bedeutsamsten Faktoren für gesellschaftlichen Wandel weltweit. Ihre Effekte und Konsequenzen stellen Gesellschaften und Politiker vor immense Herausforderungen. Maren Borkert untersucht gesetzlich-programmatische Grundlagen der italienischen Integrationspolitik und deren Umsetzung am Beispiel zweier zentraler Bereiche: der Eingliederung von Kindern mit Migrationshintergrund in die staatliche Grundschule und Sprachkurse für erwachsene Zuwanderer. Das Mehrebenensystem integrationspolitischen Handelns wird auf Implementationsbarrieren hin analysiert und das Zusammenspiel autochthoner und immigrierter Akteure und Bürger im schwierigen Prozess der Anpassung an eine alltäglich gewordene Diversität untersucht. Integration von Zuwanderern in Italien (2008) ......Page 1 ISBN: 9783531161785......Page 4 Danksagung......Page 6 --> Inhaltsverzeichnis......Page 8 1 Einleitung......Page 11 2.1 Die Probleme der Datenerhebung zur Migration in Italien......Page 18 2.2 Die Präsenz der Zuwanderer in der Region Emilia-Romagna......Page 22 3.1 Grundlagen der Integrationsforschung......Page 27 3.2 Gesetzliche Grundlagen der Migrations- und Integrationspolitik in Italien......Page 30 3.2.1 Das Zuwanderungsgesetz Nr.40/98 und seine Modifizierung im Jahr 2002......Page 32 3.2.2a Consigli Territoriali per l’immigrazione (Gebietsräte für Zuwanderung)......Page 36 3.2.2b Fondo Nazionale per le Politiche Migratorie (Nationaler Fond für Migrationspolitiken)......Page 37 3.3 Gesetzliche Grundlagen der Integrationspolitik der Emilia-Romagna......Page 39 3.3.1 Regionale Gesetzgebung im Bereich Zuwanderung......Page 40 3.3.2 Das protocollo d’intesa in materia di immigrazione (Verständigungsprotokoll im Bereich Zuwanderung)......Page 43 3.3.3 Der Fondo Nazionale per le Politiche Migratorie (Nationaler Fond für Migrationspolitiken) auf regionaler Ebene......Page 46 3.3.3a Die Darstellung des ‚Integrationsprogramms’ 2002 der Emilia-Romagna......Page 54 4.1 Grundlagen der Implementationsforschung......Page 66 4.2 Die eigene Implementationsanalyse......Page 71 4.2.1 Die Konzeption des Experteninterviews......Page 72 4.2.1a Die Befragung der Akteure integrationspolitischer Maßnahmen......Page 75 4.2.1b Die Befragung der Adressaten integrationspolitischer Maßnahmen......Page 77 4.2.2 Die Interviewauswertung......Page 79 4.3 Integrationspolitik im sozialpolitischen Bereich: der Nationale Fond für Migrationspolitiken......Page 82 4.3.1 Inhalte regionaler Integrationspolitik......Page 83 4.3.1.1 Allgemeine Strategie und Organisation regionaler Integrationspolitik......Page 84 4.3.1.2 Die Integrationspolitik im Bereich Soziales......Page 88 4.3.1.3 Die „Transversalität“ des Migrationsphänomens......Page 90 4.3.1.3a Die Integrationspolitik im Bereich Berufsausbildung......Page 91 4.3.1.3b Die Integrationspolitik für den Arbeitsmarkt......Page 92 4.3.1.3c Die Überschneidung von Politik- und Tätigkeitsfeldern......Page 93 4.3.1.4 Indizierte Stärken und Schwächen der verfolgten Integrationsmaßnahmen......Page 96 4.3.2 Inhalte kommunaler Integrationspolitik......Page 100 4.3.2.1a Die Umsetzung des Nationalen Fond für Migrationspolitiken......Page 102 4.3.2.1b Die allgemeine Integrationspolitik der Gemeinde......Page 108 4.3.2.1c Indizierte Stärken und Schwächen der Integrationspolitik......Page 113 4.3.2.2 Die Integrationspolitik in der Gemeinde Rimini (RN)......Page 114 4.3.2.2a Die Umsetzung des Nationalen Fond für Migrationspolitiken......Page 115 4.3.2.2b Die allgemeine Integrationspolitik in der Gemeinde......Page 119 4.3.2.2c Indizierte Stärken und Schwächen der Integrationspolitik......Page 122 4.3.3a Das Zusammenspiel der Akteure in der Darstellung der Landespolitiker......Page 128 4.3.3b Das Zusammenspiel lokaler Akteure in Luzzara und deren Beziehung zur Landesregierung......Page 134 4.3.3c Das Zusammenspiel der lokalen Akteure in Rimini und ihre Beziehung zur Landesregierung......Page 140 4.3.4a Die Wahrnehmung der Integrationspolitik in Luzzara (RE)......Page 144 4.3.4b Die Wahrnehmung der Integrationspolitik in Rimini (RN)......Page 146 4.4 Integration im Schulwesen: das Prinzip der „interkulturellen Erziehung“......Page 151 4.4.1 Regionale Integrationspolitik......Page 152 4.4.2a Die Integrationspolitik in der Grundschule von Luzzara (RE)......Page 157 4.4.2b Die Integrationspolitik in der Grundschule von Rimini (RN)......Page 170 4.4.3 Der faktische Status „interkultureller Erziehung“ in der Schule......Page 177 4.5.1.1 Die „Leitlinien“ der Landesregierung......Page 180 4.5.1.2 Der berufliche Werdegang der befragten Landespolitiker und die institutionelle Entwicklung des Migrationsmanagements......Page 182 4.5.1.3 Inkorporierte Evaluierungsmechanismen......Page 184 4.5.1.4 Das Mehrebenen-Interaktionsmodell involvierter Akteure......Page 187 4.5.1.5 Der europäische Bezug regionaler Politikgestaltung......Page 190 4.5.1.6 Der faktische Status der FNPM-Maßnahmen......Page 192 4.5.1.6a Die FNPM-Maßnahmen zur Sprachförderung für erwachsene Zuwanderer......Page 193 4.5.1.7 Reflexionen zum Nationalen Fond für Migrationspolitiken......Page 194 4.5.2b Reflexionen zur „interkulturellen Erziehung“ in der Schule......Page 198 4.5.3 Sozio-kulturelle Aspekte der Integrationspolitik......Page 199 5.1 Theoretische Grundlagen zu handlungsleitenden Situationsdefinitionen und kollektiven Orientierungsmustern......Page 205 5.2 Die Wahrnehmung der Zuwanderer und Zuwanderung in der Landesregierung......Page 215 5.3.1 Die Bewertung der Zuwanderung(spolitik)......Page 221 5.3.2 Die Lebenssituation der Immigranten in der Gemeinde......Page 225 5.3.3 Die Situation von Schülern mit Migrationshintergrund......Page 228 5.3.4 Die Beziehung von Immigranten und Autochthonen in Luzzara......Page 229 5.4.1 Die Bewertung der Zuwanderung(spolitik)......Page 243 5.4.2 Die Lebenssituation der Immigranten in der Gemeinde......Page 245 5.4.3 Die Situation von Schülern mit Migrationshintergrund......Page 248 5.4.4 Die Beziehung von Immigranten und Autochthonen in Rimini......Page 251 5.5 Bestehende Situationsdefinitionen und Orientierungsmuster......Page 260 6 Schlussfolgerungen......Page 266 Literaturverzeichnis......Page 283 Zu Kapitel 3.3.3a......Page 299 Zu Kapitel 4.2.1a......Page 300 Zu Kapitel 4.2.1b......Page 301 Zu Kapitel 5.2.2......Page 304 Zu Kapitel 4.3.2.1......Page 306 Zu Kapitel 4.3.2.2......Page 307 Das Migrationsphänomen ist einer der bedeutsamsten Faktoren für gesellscha- liche Entwicklungen weltweit. Gleichzeitig erscheinen Migrationsbewegungen ihrerseits abhängig von einer Vielzahl unterschiedlicher Ereignisse des Welt- schehens. Neben Krieg und Naturkatastrophen sind insbesondere wirtschaftliche Veränderungen als Ursachen für Wanderungsprozesse zu nennen. Derartige Transformationserscheinungen bildeten den Ausgangspunkt für die Entwicklung der Migrationsforschung: Mit seinem Vortrag über die „Gesetze der Wanderung“ in den 1880er Jahren begründete sie Ernest George Ravenstein in der Hochphase britischer Industrialisierung und Verstädterung. In der Gegenwart haben weder die Migration noch die Erforschung ihrer Ursachen und Wirkungen an Aktualität und Relevanz verloren. Im Gegenteil: Ist die Zuwanderung von jeher Bestandteil der Menschheitsgeschichte gewesen, hat sie seit dem zweiten Weltkrieg und insbesondere seit Mitte der 1980er Jahre weltweit an Umfang und Bedeutung zugenommen (Castles/Miller 1998: 4). Zu Beginn des 21. Jahrhunderts leben wir in einer Zeit sich wandelnder Grenzen. Globale Märkte und der Prozess der Europäisierung lassen die Souveränität von europäischen Nationalstaaten in einem neuen Licht erscheinen. Das Mehrebenensystem integrationspolitischen Handelns wird auf Implementationsbarrieren hin analysiert und das Zusammenspiel autochthoner und immigrierter Akteure und Burger im schwierigen Prozess der Anpassung an eine alltaglich gewordene Diversitat untersucht.
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