معرفی کتاب «Integration und Ausgrenzung : Studien zur deutsch-jüdischen Literatur- und Kulturgeschichte von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart ; Festschrift für Hans Otto Horch zum 65. Geburtstag» نوشتهٔ Mark H. Gelber (editor); Jakob Hessing (editor); Robert Jütte (editor); Dominic Bitzer (editor); Doris Vogel (editor); Michaela Wirtz (editor)، منتشرشده توسط نشر Walter de Gruyter – Max Niemeyer Verlag در سال 2009. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Main description: This collected volume is dedicated to Prof Hans Otto Horch on the occasion of his 65th birthday. Prof. Horch has done much to enrich the academic processing of the history of German-Jewish literature and culture. The wide range of his interests is reflected in these papers by internationally-renowned Germanists, historians and cultural researchers, who are concerned with Jewish identity against the background of Jewish-Christian relations in the German-speaking world from the Early Modern Age up to the present day Frontmatter Inhalt Vorwort Die Juden in den Bilderhandschriften des Sachsenspiegels Bovo d’Antona (Bovo-bukh) und Paris un Wiene Ein ›Palästina‹ mitten in Hessen? Die Juden des Buseckertals zwischen Reich und Landesherrschaft Die ostjüdische Volkserzählung des 18. und 19. Jahrhunderts als Teil der europäischen Literatur Literarischer Antisemitismus am Beispiel von E.T.A. Hoffmanns Erzählung Die Brautwahl Preliminary Impressions and Observations concerning »Jewish« Advertisements in the Leipziger Allgemeine Zeitung in 1840 »Gedelöcke«. Der christlich-jüdische Skandalfall von 1729 in Wilhelm Raabes Novellentransposition »Mendele Lohengrin« und der koschere Wagner Die ›Deutschen Briefe‹ von Leopold Zunz Unterwelten »Versöhnung! Wann? – wann?« – Ein Exkurs zu Walther Rathenaus Briefen ›Mut und Möglichkeit‹: Sigmund Freud liest Theodor Lipps The Hebraic Poetics of German Cultural Zionism: An »Umlaut« over the »Vav« »... immer wieder Goethe« – Zu Gustav Landauers anarchistischer Goethe-Lektüre »...wie eine schaurige Sage der Vorzeit« – Die Ritualmordbeschuldigung in der jüdischen Literatur des frühen 20. Jahrhunderts Der Künstlerprinz im Kaiserreich Literatur und Gesetz »So sind wir vielleicht doch als Juden in den Krieg gezogen.« »In welcher Gemeinschaft lebe ich? –« Die messianische Sendung der Selbstaufhebung Die NS-Zeit in Breslau im Spiegel der jüdischen Memorialliteratur Ein Schatten auf dem »Unbestechlichen« Schweizer Freiheitskämpfer als hebräische Helden: Wilhelm Tell in der Habimah, 1936 »Wir sitzen alle auf dem Pulverfass« Arnold Zweigs »Politische Physik« Erich Fromm und der Holocaust Biographie und Remigration – Die Rückkehr Julius Poseners nach Berlin »Ihnen und der Gemeinde alles Gute« Unsichtbare Nabelschnüre. Jüdische Lebenswelten in Hermann Lenz’ Erzählwerk Ludwig Greves erste Ode »Mein Vater« und Rudolf Borchardts »Villa« Eddi Amsel, Walter Matern und ihrer beider Abkunft ›An Edom!‹ Die Figur des Abdias bei Heine, Stifter, Susman und Celan Hans Sahls Dramen. Die Suche nach dem unbekannten jüdischen Ich Deutsch-Jüdische Literatur im Nachkriegsdeutschland: Das Ende der Fremdbestimmung? »Abendlied«. Über ein Gedicht Tuvia Rübners Deutscher Erzähler, jüdische Geschichte What’s in a Name? What is Jewishness? Auf eine finstere Zeit bezogen Die Belletristikabteilung der »Germania Judaica« Kleine Leute, große Leute: Versuche einer Annäherung an deutsch-jüdische Literatur und Geschichte in der Schule Arche Noah der Erinnerung – Jüdisches Kulturerbe online ›Schlesisch-Mähren‹. Landschaft als Text Backmatter
Der jüdischen Gemeinschaft anzugehören, bedeutete im christlich-europäischen Kulturraum immer die Konfrontation mit dem Bewusstsein, Mitglied einer seit Jahrhunderten verfolgten Minderheit zu sein. In der Festschrift für Hans Otto Horch zum 65. Geburtstag setzen sich Historiker, Kultur- und Literaturwissenschaftler mit dieser Identitätsproblematik auseinander, referieren über ein breites Spektrum von Identitätskonstruktionen deutsch-jüdischer Autoren und erweitern den Fokus ebenso auf die literarische Konstruktion jüdischer Lebenswelten durch nichtjüdische Autoren von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart.