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Insider-Handel, Informationsproduktion und Kapitalmarkt : Eine institutionenökonomische Analyse

معرفی کتاب «Insider-Handel, Informationsproduktion und Kapitalmarkt : Eine institutionenökonomische Analyse» نوشتهٔ Wolfgang Weber (auth.)، منتشرشده توسط نشر Gabler Verlag در سال 1994. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Auf der Grundlage der ökonomischen Theorie zur Informationsproduktion und -nutzung untersucht Wolfgang Weber die Auswirkungen des Insider-Handels auf den Kapitalmarkt, das Kalkül seiner Teilnehmer und das Investitionsniveau. Die Ausnutzung von Informationsvorsprüngen über bewertungsrelevante Faktoren von Wertpapieren durch Kapitalmarktteilnehmer, der sogenannte Insider-Handel, is- ausgehend vom Mutterland der Insider-Regulierung, den USA - heute bereits in vielen Ländern gesetzlichen Regelungen unterworfen. Im Zuge der Transformation der Insi derhandelsrichtlinie der Europäischen Union in deutsches Recht durch das Zweite Fi nanzmarktförderungsgesetz werden nunmehr auch in der Bundesrepublik Deutschland die bisher freiwilligen Insider-Regeln durch gesetzliche Regelungen abgelöst. Parallel zur weltweiten Verschärfung der Insider-Regulierung erfolgt in der Literatur eine rege Diskussion der Probleme des Insider-Handels, die ebenfalls besonders heftig in den USA geführt wird und sehr unterschiedliche Ergebnisse über potentielle negative und positive Aspekte liefert. Die juristische Sichtweise, die sich im wesentlichen auf allge meine Fairneß-Argumente stützt, dominiert dabei bis zum Anfang der 70er Jahre. Seit dem werden in zunehmendem Maße aber auch ökonomische Aspekte untersucht, wo bei die Anwendung neuer Denkmuster in der Mikroökonomie und der Betriebswirt schaftslehre die Betrachtung unvollkommener Märkte mit asymmetrischer Informati onsverteilung in den Mittelpunkt rückt. In diesem Kontext hat sich der Verfasser der vorliegenden Arbeit die Aufgabe gestellt, ökonomische Argumente der Produktion von Informationen am Kapitalmarkt unter asymmetrischer Informationsverteilung zwischen Kapitalgebern und Kapitalnehmern zu analysieren, um eine Beurteilung der Regulierungsnotwendigkeit des Insider Handels unabhängig von dem bisher verwendeten Fairneß-Argument zu ermöglichen. Von den nicht-ökonomischen Begründungen der Insider-Regulierung ausgehend, wird zunächst untersucht, ob durch Insider-Handel die Kapitalmarktfunktionen der Infor mations- und Allokationseffizienz verbessert oder beeinträchtigt werden und anschlie ßend erörtert, ob Insider-Handel als eine anreizkompatible Entlohnungsform in Princi pal/Agent-Beziehungen Verwendung finden kann Front Matter....Pages III-XXII Einleitung....Pages 1-8 Begründungen für eine Regulierung des Insider-Handels — Übersicht und erste Analyse....Pages 9-21 Insider-Handel und Kapitalmarkteffizienz — Schädigung durch Beeinträchtigung der Kapitalmarktfunktionen ?....Pages 22-151 Insider-Handel — eine anreizkompatible Entlohnungsform in Principal/Agent-Beziehungen?....Pages 152-206 Das Fehlen eindeutiger ökonomischer Antworten und die Notwendigkeit einer gesetzgeberischen Entscheidung....Pages 207-248 Schlußbetrachtung....Pages 249-252 Back Matter....Pages 253-290 Auf der Grundlage der oekonomischen Theorie zur Informationsproduktion und -nutzung untersucht Wolfgang Weber die Auswirkungen des Insider-Handels auf den Kapitalmarkt, das Kalkul seiner Teilnehmer und das Investitionsniveau.
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