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Innenräume in der Literatur des deutschen Mittelalters : 19. Anglo-deutsches Colloquium

معرفی کتاب «Innenräume in der Literatur des deutschen Mittelalters : 19. Anglo-deutsches Colloquium» نوشتهٔ Hasebrink, Burkhard (editor);Schiewer, Hans-Jochen (editor);Suerbaum, Almut (editor);Volfing, Annette (editor)، منتشرشده توسط نشر Walter de Gruyter – Max Niemeyer Verlag در سال 2008. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

The focus on inner space unites two topical areas of cultural anthropology: space as a structural paradigm, and the focal differentiation between the categories of “inner” and “outer”. The literature of medieval Germany, in staging such interior space in a variety of ways, poses questions about difference, liminality, and transgression, and thus allows abstract concepts and processes to be articulated: in a culture otherwise dominated by that which is present and visible, inner space conveys notions of psychological, cosmological or textual order. Frontmatter Inhalt Vorwort Einleitung Räume der Liebe – Orte des Krieges Aussatz und Erwählung Zwischen Innenraum und Außenraum Das Zelt als Zeichen und Handlungsraum in der hochhöfischen deutschen Epik Seht ir dort jene hohe lin? Die Realität der inneren Bilder Vor dem holen steine erstuonden aber diu sunderbaeren maere (84,4) ›Innenräume‹ des Liebesdiskurses Kleidung, Verkleidung und Autorschaft Keller, Schlafkammer, Badewanne Herzeliebe, weltlich und geistlich Die Wort gewordene Frau Werbung und Selbsterforschung Innenräume der Dame Zur Ausstattung des ›inneren Menschen‹ Begnadung und Zweifel Die Konzeptualisierung des inneren Menschen im Traktat ›De horto paradisi‹ Marquards von Lindau und in der ›Theologia deutsch‹. Mit einer Textedition Innenraum des Selbst, Innenraum des anderen Anschauung der Welt und vergnügliche Bildung Das Mittelalter als Innenraum – Kosmos, Kathedrale, Kino Weltinnenräume Backmatter

Eine Auseinandersetzung um „Innenräume“ verbindet zwei Paradigmen der aktuellen kulturwissenschaftlichen Diskussion: Raum als Ordnungkategorie sowie die Leitdifferenz von Innen und Außen. Die Literatur des deutschen Mittelalters inszeniert solche „Innenräume“ auf verschiedenen Ebenen und stellt so die Frage von Differenz, Grenze und Überschreitung. Zugleich werden abstrakte symbolische Größen und Prozesse semantisierbar ― „Innenräume“ reflektieren somit in einer Kultur der Präsenz Vorstellungen über psychische, kosmologische oder textuelle Ordnungen.

Eine Auseinandersetzung um „Innenräume“ verbindet zwei Paradigmen der aktuellen kulturwissenschaftlichen Diskussion: Raum als Ordnungkategorie sowie die Leitdifferenz von Innen und Außen. Die Literatur des deutschen Mittelalters inszeniert solche „Innenräume“ auf verschiedenen Ebenen und stellt so die Frage von Differenz, Grenze und Überschreitung. Zugleich werden abstrakte symbolische Größen und Prozesse semantisierbar ― „Innenräume“ reflektieren somit in einer Kultur der Präsenz Vorstellungen über psychische, kosmologische oder textuelle Ordnungen.
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