Individuum und Kosmos in der Philosophie der Renaissance : Anhang: Some Remarks on the Question of the Originality of the Renaissance
معرفی کتاب «Individuum und Kosmos in der Philosophie der Renaissance : Anhang: Some Remarks on the Question of the Originality of the Renaissance» نوشتهٔ Ernst Cassirer; Nicholas, of Cusa Cardinal; Carolus Bovillus; Joachim Ritter; Raymond Klibansky; H W Cassirer، منتشرشده توسط نشر Vieweg+Teubner Verlag در سال 1927. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben. Individuum und Kosmos in der Philosophie der Renaissance schreibt ein Stück philosophischer Problemgeschichte und geht der Frage nach, »ob und inwiefern die Gedankenbewegung des 15. und 16. Jahrhunderts bei aller Mannigfaltigkeit der Problemansätze und bei aller Divergenz der Lösungen eine in sich geschlossene Einheit bildet«. Provoziert durch Jacob Burckhardts berühmte kulturhistorische Studie, die das philosophische Denken der Renaissance unberücksichtigt lässt, versucht Cassirer nachzuweisen, dass auch die Renaissancephilosophie Teil einer »geistigen Gesamtbewegung« ist und als systematische Einheit aufgefasst werden kann. Cassirer nimmt Nikolaus von Kues zum Ausgangspunkt und widmet ihm, der für ihn auf Grund seiner erkenntniskritischen Methodik der erste moderne Denker ist, ein luzides Kapitel. Anschließend untersucht er die enorme Wirkung, die Cusanus'Lehre auf das italienische Geistesleben des Quattrocento ausgeübt hat. Die Starrheit der mittelalterlich-scholastischen Begriffe, die von den Denkern des 15. und 16. Jahrhunderts noch überall mitgeführt werden, beginnt sich in einem faszinierenden und keineswegs gradlinig verlaufenden Prozess zu lösen. Die gewandelte Beziehung zwischen Welt und Gott, die eine neue Freiheitsauffassung beinhaltet (Ficino), die Entdeckung des unendlichen Raums (Bruno), das neue Bild vom Menschen (Pico), die neue Auffassung von Kosmos und Natur (Leonardo, Kepler, Galilei) bewirken die Entstehung des spezifischen intellektuellen Selbstbewusstseins des Renaissance-Menschen, das am Beginn der Moderne steht. Das 1927 veröffentlichte Werk entstand maßgeblich im Forschungszusammenhang der Kulturwissenschaftlichen Bibliothek Aby Warburgs, dem Cassirer sein Buch gewidmet hat. 2 -- Scholastik erfahren haben, nicht wiedererkennen -- so wenig wie Aktaeon nach seiner Verwandlung in einen Hirsch von seinen Hunden erkannt wurde. 1) In diesem Urteil hat die neue geistige Bewegung des Humanis mus ihren Frieden mit Aristoteles geschlossen. An Stelle des Kampfes gegen ihn tritt die Forderung seiner sprachlich-geistigen Aneignung. Die Probleme, die hieraus erwuchsen, aber waren selbst eher philologischer als philosophischer Art. Eifrig wird jetzt erörtert, ob der Begriff des Aristotelischen . . ' & YOt & ov - wie es in der Übersetzung Leonardo Brunis geschehen war -- durch die Bezeichnung summum bonum oder durch die Bezeichnung des bonum ipsum wiederzugeben sei. An dem Streit um die Schreibung des Aristotelischen Begriffs der Entelechie (als ente lechia oder endelechia) und um die verschiedenen Deutungsmöglich keiten, die sich aus ihr ergeben, nehmen die bekanntesten Humanisten wie Filelfo, Angelo Poliziano u. and. teiJ. 2) Aber auch außerhalb des engeren Kreises des Humanismus, -- auch dort, wo in dem neuen Bünd nis, das Philosophie und Philologie jetzt eingehen, der Primat der ersteren anerkannt wird, kommt es in der Philosophie selbst zu keiner wahrhaft methodischen Erneuerung. Der Kampf um den Vorrang der Platonischen oder Aristotelischen Lehre, wie er in der zweiten Hälfte des 15. Jahr hunderts geführt wird, führt nirgends in die Tiefe letzter prinzipieller Voraussetzungen zurück. Der Maßstab, in dessen Anwendung die beiden gegnerischen Parteien einig sind, liegt auch hier jenseits des systematisch philosophischen Bereichs in religiösen Voraussetzungen und in dog matischen Entscheidungen Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfangen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen fur die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfugung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden mussen. Front Matter....Pages ii-ix Einleitung....Pages 1-6 Nikolaus Cusanus....Pages 7-48 Cusanus und Italien....Pages 49-76 Freiheit und Notwendigkeit in der Philosophie der Renaissance....Pages 77-129 Das Subjekt-Objekt-Problem in der Philosophie der Renaissance....Pages 130-201 Back Matter....Pages 203-459
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