Individuelle Verantwortung in Unternehmen : Ethische Entscheidungsprozesse als Voraussetzung für Corporate Social Responsibility
معرفی کتاب «Individuelle Verantwortung in Unternehmen : Ethische Entscheidungsprozesse als Voraussetzung für Corporate Social Responsibility» نوشتهٔ Nora Verfürth (auth.)، منتشرشده توسط نشر VS Verlag für Sozialwissenschaften در سال 2016. این کتاب در 8 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
In dieser Arbeit nimmt Nora Verfürth die Rolle individueller Entscheidungsprozesse für die Umsetzung von __Corporate Social Responsibility__ (kurz: CSR) in den Fokus. Es werden Faktoren herausgearbeitet, theoretisch eingeordnet und systematisiert, die individuelle Entscheidungen von Mitarbeitern im Sinne einer gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen fördern bzw. verhindern. Hintergrund ist, dass die Frage nach CSR zumeist auf der Ebene der Organisation (Mesoebene) behandelt und danach gefragt wird, warum Unternehmen als Ganzes gesellschaftliche Verantwortung übernehmen (sollten). Im Unterschied dazu steht in diesem Buch die Frage im Zentrum, wie und von wem Verantwortung innerhalb des Unternehmens (Mikroebene) übernommen werden kann. Danksagung 6 Geleitwort 8 Inhaltsübersicht 10 Inhaltsverzeichnis 12 Tabellenverzeichnis 18 Abbildungsverzeichnis 20 1. Einleitung 21 1.1 Zur Debatte über Unternehmensverantwortung: Corporate Social Responsibility (CSR) 22 1.2 Zum Stand der Forschung 28 1.2.1 Die Vernachlässigung der Mikroebene 29 1.2.2 Die mangelnde Integration „weicher“ Steuerungsmechanismen 30 1.2.3 Die statische Darstellung von Verantwortungsebenen 32 1.3 Definitorische Herausforderungen und interdisziplinäre Einordnung 34 1.4 Zur Methode und Vorgehensweise 37 2. Theoretische Grundlagen zur Beschreibung von individueller Verantwortung in Unternehmen 40 2.1 Interdisziplinäre Perspektiven auf Corporate Social Responsibility (CSR) 40 2.1.1 Instrumentelle CSR-Perspektiven 40 2.1.2 Integrative CSR-Perspektiven 41 2.1.3 Politische CSR-Perspektiven 44 2.1.4 Ethische CSR-Perspektiven 45 2.1.5 Zusammenfassung und kritische Würdigung 46 2.2 Das philosophische Verantwortungskonzept 48 2.2.1 Die Grundformen des Verantwortungskonzeptes 48 2.2.2 Die Relationen des Verantwortungskonzeptes 50 2.2.3 Die Verpflichtungsgrade des Verantwortungskonzeptes 51 2.2.4 Die Bedingungen des Verantwortungskonzeptes 53 2.2.5 Die Komponenten des Verantwortungskonzeptes 56 2.2.5.1 Das Verantwortungskonzept als Zuschreibungsbegriff 56 2.2.5.2 Das Verantwortungskonzept als Reflexionskategorie 57 2.2.5.3 Das Verantwortungskonzept als konstruktives, kontextualistisches Moralprinzip 58 2.2.6 Zusammenfassung 59 2.3 CSR und das Verantwortungskonzept im Kontext 61 2.3.1 CSR auf der Mesoebene 61 2.3.1.1 Interdisziplinäre Perspektiven auf die Verantwortungsfähigkeit von Unternehmen 61 2.3.1.2 Notwendigkeit der Auffassung von Unternehmen als moralische Akteure 66 2.3.1.3 Verschiedene Auffassungen von Unternehmen als moralische Akteure 67 Die schwache Auffassung kollektiver Verantwortung 68 Die starke Auffassung kollektiver Verantwortung 70 Die schwächere Auffassung kollektiver Verantwortung 73 2.3.1.4 Zusammenfassung und kritische Würdigung 75 2.3.2 CSR auf der Mikroebene 78 2.3.2.1 Mitverantwortung für kollektive Handlungen 78 2.3.2.2 Theorien kollektiver Intentionen 81 2.3.2.3 Zusammenfassung 89 2.4 Zwischenfazit: Theoretische Voraussetzungen für individuelle Verantwortung in Unternehmen 90 2.4.1 Verantwortung von Mitarbeitern 90 2.4.2 Eigenständige kollektive Intentionen eigennütziger und kooperativer Natur 93 2.4.3 Der methodologisch-ethische Kontextualismus 95 3. Entscheidungsprozesse als Voraussetzung für individuelle Verantwortung – Darstellung und Kritik theoretischer Ansätze und Modelle 98 3.1 Der Zusammenhang zwischen Verantwortung und ethischen Entscheidungsprozessen 98 3.2 Theoretische Grundlagen und Modelle kognitiven Entscheidens 103 3.2.1 Theoretische Grundlagen 107 3.2.1.1 Die Stufentheorie 107 3.2.2 Entscheidungsmodelle 111 3.2.2.1 Das Vier-Komponenten-Modell (Rest 1986) 111 3.2.2.2 Das Interaktionsmodell ethischer Entscheidungsfindung in Organisationen (Treviño 1986) 112 3.2.2.3 Die Dimensionen der moralischen Intensität (Jones 1991) 115 3.2.3 Zusammenfassung und kritische Würdigung 119 3.3 Theoretische Grundlagen und Modelle „irrationalen“ und dynamischen Entscheidens 122 3.3.1 Theoretische Grundlagen 122 3.3.1.1 Die Rational Choice Theory 123 3.3.1.2 Die Prospect Theory 128 3.3.1.3 Die Dual-Process Theories 131 3.3.2 Entscheidungsmodelle 136 3.3.2.1 Das Modell ethischer Entscheidungsfindung (Tenbrunsel/Smith-Crowe 2008) 137 3.3.2.2 Das ethische Mülleimer-Modell (Schminke et al. 2010) 138 3.3.2.3 Das neurokognitive Modell ethischer Entscheidungsfindung (Reynolds 2006) 143 3.3.2.4 Das Modell der impliziten Assoziationen (Reynolds et al. 2010) 144 3.3.3 Zusammenfassung und kritische Würdigung 146 3.4 Zwischenfazit: Anforderungen an die Beschreibung und Analyse von Entscheidungsprozessen 148 3.4.1 Charakteristische Merkmale von Entscheidungsprozessen 148 3.4.2 Qualitative Merkmale von Entscheidungsprozessen 150 4. Empirische Untersuchung zur Wahrnehmung von individueller Verantwortung in Unternehmen 157 4.1 Methodologische Vorüberlegungen 157 4.1.1 Zur Bedeutung qualitativer Sozialforschung 157 4.1.2 Grundsätze und relevante Merkmale qualitativer Sozialforschung 158 4.1.3 Bedeutung und Anwendung von Gütekriterien in der qualitativen Sozialforschung 162 4.1.4 Die Fallstudienanalyse als Forschungsmethode 165 4.2 Darstellung des empirischen Forschungsprozesses 167 4.2.1 Forschungsvorbereitungen 167 4.2.1.1 Konkretisierung der Forschungsfrage 167 4.2.1.2 Auswahl der Fallstudien 168 Charakteristische Merkmale der Fallstudien 169 4.2.1.3 Auswahl und Entwicklung der Erhebungsinstrumente 171 1) Leitfadengestützte Interviews 172 2) Sekundärinformationen und Dokumente 172 3) Teilnehmende Beobachtung 172 4.2.2 Datenerhebung 173 4.2.2.1 Analyse der Entstehungssituation 173 4.2.2.2 Formale Charakteristika des Materials 174 4.2.3 Datenauswertung 175 4.2.3.1 Die qualitative Inhaltsanalyse 175 4.2.3.2 Fragestellung der Analyse 177 4.2.3.3 Ablauf der Analyse 178 4.2.4 Ergebnisdarstellung 181 4.3 Beschreibende Analyse der Fallstudien 182 4.3.1 Unternehmen 1 (U1) 183 4.3.1.1 Externe Herausforderungen U1 183 Dienstleistungsstruktur und Branchendruck 183 4.3.1.2 Interne Herausforderungen U1 186 Strukturelle und strategische Ausrichtung des Unternehmens 186 Routinen und Gewohnheiten 188 Missverständnisse zwischen den Mitarbeitern und Abteilungen 188 4.3.1.3 Charakteristische Merkmale von U1 189 Ambivalentes Zugehörigkeitsgefühl der Mitarbeiter 189 Lernwille und -bereitschaft der Mitarbeiter 190 Problembewusstsein der Mitarbeiter 191 Verantwortungsbewusstsein der Mitarbeiter 192 Wahrnehmung von Selbstwirksamkeit 197 4.3.1.4 Umgang mit den Herausforderungen von CSR bei U1 198 Begriffliche Unsicherheiten 198 Formulierung strategischer Ziele 199 4.3.2 Unternehmen 2 (U2) 201 4.3.2.1 Externe Herausforderungen U2 201 Fachkräftemangel und gesellschaftliche Anforderungen 201 4.3.2.2 Interne Herausforderungen U2 203 Misstrauen zwischen den Abteilungen 203 4.3.2.3 Charakteristische Merkmale von U2 204 ‚Wir-Gefühl‘ und Identifikation mit dem Unternehmen und dem Beruf 204 Lernwille und -bereitschaft 206 Verantwortungsbewusstsein der Mitarbeiter 207 Problembewusstsein der Mitarbeiter 209 Wahrnehmung von Selbstwirksamkeit 210 4.3.2.4 Umgang mit Herausforderungen von CSR bei U2 211 Begriffliche Unsicherheiten 211 Übersetzung strategischer Ziele in konkrete Handlungszusammenhänge 214 Differenzierung zwischen privaten Wertvorstellungen und den unternehmerischen Zielen 215 ‚Gesprächskultur‘ 216 4.3.3 Zusammenfassende Gegenüberstellung von U1 und U2 218 4.3.3.1 Externe Herausforderungen von U1 und U2 im Vergleich 218 4.3.3.2 Interne Herausforderungen von U1 und U2 im Vergleich 219 4.3.3.3 Zusammenfassung: U1 und U2 im Vergleich 220 5. Explikation und inhaltliche Strukturierung der Ergebnisse 222 5.1 Kulturelle Merkmale ethischer Entscheidungsprozesse 222 5.1.1 Leistungsorientierung bei U1 223 5.1.2 ‚Wir-Gefühl‘ und Wertschätzung bei U2 226 5.2 Strukturelle Merkmale ethischer Entscheidungsprozesse 229 5.2.1 Problematische Präferenzen, unklare Technologien und fluide Partizipation bei U1 230 5.2.2 Problematische Präferenzen, unklare Technologien und fluide Partizipation bei U2 233 5.3 Assoziative Merkmale ethischer Entscheidungsprozesse 237 5.3.1 Ungeklärte Nachhaltigkeitsdebatte: Das Primat der Dimension Wirtschaftlichkeit 238 5.3.2 Der Widerspruch zwischen Strategie und gelebter Praxis am Beispiel des Stakeholdermanagements 242 5.4 Zwischenfazit: Analysewerkzeuge für individuelles verantwortliches Entscheiden im Unternehmen 244 5.4.1 Peripheres und eingebundenes CSR 244 5.4.2 Die Dimensionen Organizational Concern (OC) und Ethical Sensitivity (ES) 247 5.4.3 Das Komponentenmodell zur Darstellung von Entscheidungsprozessen 252 6. Fazit und Ausblick 256 6.1 Zusammenfassung der Ergebnisse 256 6.2 Beitrag zur CSR-Forschung 262 6.3 Beitrag zur CSR-Forschung und -Praxis 264 6.4 Empfehlungen für die CSR-Praxis 267 1. Klare Zielformulierung 267 2. ‚Sozialisierung‘ der Mitarbeiter 268 3. Mitarbeitersensibilisierung 268 4. Dynamische und reflektierende Lernprozesse 269 6.5 Limitationen und Ausblick 269 Literaturverzeichnis 271 Anhang 291 A. Liste der Interviewten 291 B. Leitfaden für die qualitativen Interviews 293 Front Matter....Pages 1-19 Einleitung....Pages 21-39 Theoretische Grundlagen zur Beschreibung von individueller Verantwortung in Unternehmen....Pages 41-98 Entscheidungsprozesse als Voraussetzung für individuelleVerantwortung – Darstellung und Kritik theoretischer Ansätzeund Modelle....Pages 99-157 Empirische Untersuchung zur Wahrnehmung von individuellerVerantwortung in Unternehmen....Pages 159-223 Explikation und inhaltliche Strukturierung der Ergebnisse....Pages 225-258 Fazit und Ausblick....Pages 259-273 Back Matter....Pages 275-301
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