Indigene Religionen Südamerikas: Herausgegeben:Antes, Peter; Münzel, Mark; Hutter, Manfred; Rüpke, Jörg; Schmidt, Bettina;Mitarbeit:Münzel, Mark; Chamorro Arguello, Candida Graciela; Combès, Isabelle; Vutova, María; Bieker, Ulrike; Gil
معرفی کتاب «Indigene Religionen Südamerikas: Herausgegeben:Antes, Peter; Münzel, Mark; Hutter, Manfred; Rüpke, Jörg; Schmidt, Bettina;Mitarbeit:Münzel, Mark; Chamorro Arguello, Candida Graciela; Combès, Isabelle; Vutova, María; Bieker, Ulrike; Gil» نوشتهٔ Mark Münzel; Ulrike Bieker; José Braunstein; Candida Graciela Chamorro Arguello; Francisco M. Gil Garcia; Mark Münzel; María Vutova; Isabelle Combès; Peter Antes; Manfred Hutter; Jörg Rüpke; Bettina Schmidt، منتشرشده توسط نشر Kohlhammer در سال 2021. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Drei vordergründig widersprüchliche Fakten bestimmen das religiöse Bild Südamerikas: der traditionell starke Katholizismus, seit dem 19. Jh. erstarkte protestantische und pfingstkirchliche Denominationen und Religionen präkolumbischer Herkunft, die sich erhalten und weiterentwickelt haben. Der vorliegende Band beschreibt diese als lebendige Religionen heutiger Menschen, die von Ethnologen und Religionswissenschaftlern befragt werden können. Dabei folgt der Band der religionskundlichen Gliederung Südamerikas in zwei Räume: Der Zentralandenraum, wo schon in der Kolonialzeit voreuropäische Traditionen vielerorts ins lokale Christentum integriert wurden und das Gebiet östlich der Anden (in geringerem Maße die Nord- und Südanden), wo eigene Religionen autonomer erhalten blieben, allerdings im 20. Jh. durch neue, intensive christliche Mission einen Großteil ihrer Anhänger verloren haben. Deckblatt Titelseite Impressum Inhalt Einleitung: Die unendliche Vielfalt der Religionen 1 Vielfalt der Sprachen 2 Zwei Hauptregionen 3 Das Christentum 4 Indianer, Indios, Indigene, Ureinwohner, Aborigene? 5 Keine Vereinheitlichung, schon gar nicht eine einheitliche Theorie 6 Die Beiträge: Steinchen aus einem Kaleidoskop Literatur Der Nabel der Welt - Religion, Mythen und Berichte eines Volkes in Amazonien 1 Region und Völker 2 Der Nabel der Welt 3 Der Prophet 3.1 Exkurs in eine andere Mythen- und Märchenwelt 3.2 Zurück zum Heiligen Geist in Venezuela 4 Durch den Spiegel Literatur Vom Nichts zum Traum - Streiflichter auf Religionen im tropisch-subtropischen Südamerika östlich der Anden 1 Mythen 1.1 Ein Beispiel: Schildkröte und Tapir 1.2 Die flexible Wahrheit des Mythos 1.3 Neue Mythensammlungen und neue Mythen 1.4 Indigene Traditionen als Gleiche neben Christentum und Wissenschaft 2 Bedeutungsvolle Gegenstände 3 Das Nichts, höchstes Wissen, höchste Wesen 3.1 Creatio ex nihilo 3.2 Das höchste Wissen, Raum und Zeit 3.3 Das höchste Wesen 3.4 Alles durchdringende Prinzipien und Kräfte, teils freundlich, teils feindlich 3.5 Urheber 3.6 Gespenster, Monstren, Geister 3.7 Herrinnen und Herren der Natur 4 Verschiedene Welten oder Zeiten 4.1 Verkehrte Welten oder Zeiten 5 Der Mensch und seine Seelen 6 Schamanismus 6.1 Ein umstrittener Begriff 6.2 Schamanismus und Neoschamanismus in Südamerika 6.3 Schamanismus im Tiefland: Einige Grundlinien Das Böse Der Gute 6.4 Die Kunst des Träumens und die Überwindung der Illusion 7 Öffentliche Rituale 8 Im Text genannte indigene Ethnien: Lokalisierung, Sprachfamilien 9 Mythensammlungen: Kleine Auswahl Literatur Tekó katú (Das gute Leben) - Versuch über die Religion der Kaiowá, Mbyá, Ñandéva (Guaraní) und Pai-Tavyterã 1 Einführung: Sprachen und Völker 2 Indigene Sprecher von Guaraní-Sprachen 3 Religion 4 Theologie, wie sie sich in indigenen Erzählungen zeigt 4.1 Jasuká, Lebenssubstanz 4.2 Ñanderú, Ñandesý und Mba’kuaá, Unser Vater, Unsere Mutter und die Weisheit 4.3 Ñande Ryke’ und Tyvýry, Unser Älterer Bruder und Unser Jüngerer Bruder 4.4 Ñe’ẽ Ru ha Ñe’ẽ Sy Ete pavẽgatu: Die Echten, Wahren, Guten Väter und Mütter des Wortes 4.5 Tekojára: Schutzherren des Lebens 4.6 Ñe’ẽ, das Wort, das die Lebewesen ordnet und ihnen Sinn gibt. Einschub zum Kreuz Weiter mit der Zeichnung 5 Die Lebewesen und die Grundlage, auf der sie aufrecht stehen 5.1 Die erste und die zweite Erde 5.2 Tekohá (oder tekoá): Der Ort, wo man lebt 5.3 Geschmückter Körper und Erinnerung an die traditionellen Wirtschaftsformen 5.4 Widerstand und Erneuerung: Das Übel auf der Erde überwinden 6 Menschen zwischen animalisch und göttlich, und ihre Rituale 7 Ñe’ẽ: Das Wort als Mittelpunkt der Symbolik, und seine Rituale 7.1 Einige wichtige Rituale Potyrõ Guachiré Taufe der Nahrungsmittel Schwangerschaft und Geburt Mitã mbo’ry Nimongaraí Kunumí pepý Kuña kotý Ñevangá Ñemboaguyjevete (Danksagung) Jepopichý Begräbnisrituale 8 Schlussbetrachtung Literatur Die indigenen Religionen im Gran Chaco 1 Einführung 2 Himmelsgott und Mythologie 3 Die Welt und übermächtige Wesen 4 Sakralität und rituelle Praxis 5 Spezialisten für das Heilige 6 Gläubige und Seelen 7 Das Heilige in der Gesellschaft 8 Einige Schlussgedanken Literatur Religionen des zentralandinen Südamerika 1 Vorbemerkung 2 Wie nennt man die Religion in den Anden? Zum Diskussionsstand 2.1 Zur Forschungsgeschichte 3 Traditionelle Räume der religiösen Erfahrung 3.1 Die Berge: Symbolische und rituelle Dimensionen einer herausragenden religiösen Bühne 3.2 Der Körper als ritueller Raum: Die Konstruktion der Seele der andinen Person 4 Bewohner der spirituellen Welten 4.1 Apus/Achachilas 4.2 Pachamama 4.3 Gloria 4.4 Saxras 4.5 Gentiles 5 Andine Ritualexperten 6 Kultpraktiken 6.1 Der Jahreszyklus 6.2 Lebenszyklus 6.3 Patronatsfeste 6.4 Wallfahrten 6.5 ÜcfSemiBoldItÝpagosÜfyMyriadProÝÜcfSemiBoldÝ, Opfergaben 7 Der große religiöse Umbruch in den Anden (I): Der »Sieg« des Katholizismus 7.1 Indigene Katecheten: »Diener des christlichen Gottes und der andinen Götter« 7.2 Der Heiligenkult: Kulturelle Matrix des andinen Volkskatholizismus 7.3 Das religiöse Cargosystem: Die soziale Dimension des Heiligenkultes 8 Der große religiöse Umbruch in den Anden (II): Der Erfolg des Protestantismus 9 Die andinen Religionen im Zeitalter der Globalisierung 10 Überlegungen zum Schluss Literatur Die Religion der Mapuche 1 Vorbemerkung 2 Soziale Verhältnisse: Parlamente, Poesie und Urbanität 3 Von Vulkanen, dem Meer und den Alten: Mythen des Ursprungs und der Transformation 4 Ordnungsprinzip wallmapu und belebte Welten 5 Individualität und Verwandtschaft 6 Gemeinschaftliche und individuelle Rituale 6.1 Die machi und ihre Rituale 6.2 Gemeinschaftliche Feste und Riten 6.2.1 ngillatun 6.2.2 we tripantü 6.2.3 palin 7 Schlusswort Literatur Autorinnen und Autoren Verzeichnis der Karten und Abbildungen Index 1 Personen 2 Völker und Ethnien 3 Glaubenswesen 4 Orte 5 Stichworte There are three apparently contradictory aspects that define the religious features of South America: traditionally strong Catholicism, Protestant and Pentecostal denominations that have gained strength since the 19th century, and religions of pre-Columbian origin that have survived and developed further. This volume offers a descriptive account of these strands as the living religions of people today, which can be inquired into by ethnologists and religious scholars. In the process, the book divides South America into two religious areas: the Central Andes region, where pre-European traditions were already incorporated into local Christianity in many places during the colonial period, and the area east of the Andes (and to a lesser extent the northern and southern Andes), where separate religions survived more autonomously, but lost a large number of their adherents in the 20th century due to new, intensive Christian missionary work. "Drei vordergrundig widerspruchliche Fakten bestimmen das religiose Bild Sudamerikas: der traditionell starke Katholizismus, seit dem 19. Jh. erstarkte protestantische und pfingstkirchliche Denominationen und Religionen prakolumbischer Herkunft, die sich erhalten und weiterentwickelt haben. Der vorliegende Band beschreibt diese als lebendige Religionen heutiger Menschen, die von Ethnologen und Religionswissenschaftlern befragt werden konnen. Dabei folgt der Band der religionskundlichen Gliederung Sudamerikas in zwei Raume: Der Zentralandenraum, wo schon in der Kolonialzeit voreuropaische Traditionen vielerorts ins lokale Christentum integriert wurden und das Gebiet ostlich der Anden (in geringerem Maae die Nord- und Sudanden), wo eigene Religionen autonomer erhalten blieben, allerdings im 20. Jh. durch neue, intensive christliche Mission einen Groateil ihrer Anhanger verloren haben"-- Provided by publisher
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