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»In the Cause of Humanity« : Eine Geschichte der humanitären Intervention im langen 19. Jahrhundert

معرفی کتاب «»In the Cause of Humanity« : Eine Geschichte der humanitären Intervention im langen 19. Jahrhundert» نوشتهٔ Klose, Fabian، منتشرشده توسط نشر Vandenhoeck & Ruprecht Gmbh & Co در سال 2019. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

English The question of whether, when and how the international community should react to violations of humanitarian norms and related humanitarian crises is undoubtedly one of the most controversially debated issues on the agenda of today's international politics. However, the problem did not suddenly emerge at the end of the 20th and beginning of the 21st century, but was already the subject of controversy during the course of the "long 19th century".Focusing on selected case studies such as the international fight against the slave trade (1807-1890), the military interventions of the major European powers on humanitarian emergency aid for Christian minorities in the Ottoman Empire (1827-1878) and the intervention of the United States in the Cuban War of Independence (1898), Fabian Klose investigates the emergence of the military practice and related legal debates on the protection of humanitarian norms by violent means. The idea of humanitarian intervention established itself as a recognized instrument in international politics during this period. In this respect, the international fight against the slave trade became the primal type of this new practice and played a key role in the emergence of a new understanding of humanitarian interventionism. As a result, guidelines under international law were developed, that served as justification for military intervention in various crisis regions of the world. Thus, the "long 19th century" can be indeed described as the genuine "century of humanitarian intervention", in which military interventionism under the banner of humanity was significantly intertwined with colonial and imperial projects. German Die Frage, ob, wann und wie die internationale Gemeinschaft auf Verletzungen humanitarer Normen und damit verbundene humanitare Krisen reagieren soll, gehort zweifellos zu den vieldiskutierten Themen auf der Agenda der heutigen internationalen Politik. Allerdings tauchte diese Problematik nicht erst am Ende des 20. und zu Beginn des 21. Jahrhunderts plotzlich aus dem Nichts auf, sondern bereits im Verlauf des langen 19. Jahrhunderts setzte man sich kontrovers mit dieser Problematik auseinander.Anhand ausgewahlter Fallbeispiele wie dem Kampf gegen den Sklavenhandel (1807-1890), den Militarinterventionen der europaischen Grossmachte zur humanitaren Nothilfe fur christliche Minderheiten im Osmanischen Reich (1827-1878) oder dem Eingreifen der Vereinigten Staaten in den kubanischen Unabhangigkeitskrieg (1898) untersucht Fabian Klose die militarische Praktik und die volkerrechtlichen Debatten zum Schutz humanitarer Normen gewaltsam einzugreifen. Insgesamt etablierte sich in dieser Epoche die Idee der humanitaren Intervention als ein anerkanntes Instrumentarium in der internationalen Politik. Eine zentrale Schlusselrolle bei der Entstehung eines neuen humanitaren Interventionsverstandnisses ubernahm der bewaffnete internationale Kampf gegen den Sklavenhandel als Urtyp der humanitaren Intervention. Als Folge kam es zur Ausbildung volkerrechtlicher Leitlinien, die als Begrundung fur das militarische Eingreifen in verschiedenen Krisenregionen dieser Welt dienten. Das lange 19. Jahrhundert kann demnach als das genuine Jahrhundert der humanitaren Intervention charakterisiert werden, in dem es zu einer signifikanten Verzahnung von militarischem Interventionismus unter dem Banner der Humanitat mit kolonialen und imperialen Projekten kam. Die Frage, ob, wann und wie die internationale Gemeinschaft auf Verletzungen humanitärer Normen und damit verbundene humanitäre Krisen reagieren soll, gehört zweifellos zu den vieldiskutierten Themen auf der Agenda der heutigen internationalen Politik. Allerdings tauchte diese Problematik nicht erst am Ende des 20. und zu Beginn des 21. Jahrhunderts plötzlich aus dem Nichts auf, sondern bereits im Verlauf des »langen 19. Jahrhunderts« setzte man sich kontrovers mit dieser Problematik auseinander. Anhand ausgewählter Fallbeispiele wie dem Kampf gegen den Sklavenhandel (1807–1890), den Militärinterventionen der europäischen Großmächte zur humanitären Nothilfe für christliche Minderheiten im Osmanischen Reich (1827–1878) oder dem Eingreifen der Vereinigten Staaten in den kubanischen Unabhängigkeitskrieg (1898) untersucht Fabian Klose die militärische Praktik und die völkerrechtlichen Debatten zum Schutz humanitärer Normen gewaltsam einzugreifen. Insgesamt etablierte sich in dieser Epoche die Idee der humanitären Intervention als ein anerkanntes Instrumentarium in der internationalen Politik. Eine zentrale Schlüsselrolle bei der Entstehung eines neuen humanitären Interventionsverständnisses übernahm der bewaffnete internationale Kampf gegen den Sklavenhandel als Urtyp der humanitären Intervention. Als Folge kam es zur Ausbildung völkerrechtlicher Leitlinien, die als Begründung für das militärische Eingreifen in verschiedenen Krisenregionen dieser Welt dienten. Das »lange 19. Jahrhundert« kann demnach als das genuine »Jahrhundert der humanitären Intervention« charakterisiert werden, in dem es zu einer signifikanten Verzahnung von militärischem Interventionismus unter dem Banner der Humanität mit kolonialen und imperialen Projekten kam The question of whether, when and how the international community should react to violations of humanitarian norms and related humanitarian crises is undoubtedly one of the most controversially debated issues on the agenda of today's international politics. However, the problem did not suddenly emerge at the end of the 20th and beginning of the 21st century, but was already the subject of controversy during the course of the “long 19th century”. Focusing on selected case studies such as the international fight against the slave trade (1807–1890), the military interventions of the major European powers on humanitarian emergency aid for Christian minorities in the Ottoman Empire (1827–1878) and the intervention of the United States in the Cuban War of Independence (1898), Fabian Klose investigates the emergence of the military practice and related legal debates on the protection of humanitarian norms by violent means. The idea of humanitarian intervention established itself as a recognized instrument in international politics during this period. In this respect, the international fight against the slave trade became the primal type of this new practice and played a key role in the emergence of a new understanding of humanitarian interventionism. As a result, guidelines under international law were developed, that served as justification for military intervention in various crisis regions of the world. Thus, the "long 19th century" can be indeed described as the genuine "century of humanitarian intervention", in which military interventionism under the banner of humanity was significantly intertwined with colonial and imperial projects.

"Die Frage, ob, wann und wie die internationale Gemeinschaft auf Verletzungen humanitärer Normen und damit verbundene humanitäre Krisen reagieren soll, gehört zweifellos zu den vieldiskutierten Themen auf der Agenda der heutigen internationalen Politik. Allerdings tauchte diese Problematik nicht erst am Ende des 20. und zu Beginn des 21. Jahrhunderts plötzlich aus dem Nichts auf, sondern bereits im Verlauf des »langen 19. Jahrhunderts« setzte man sich kontrovers mit dieser Problematik auseinander.Anhand ausgewählter Fallbeispiele wie dem Kampf gegen den Sklavenhandel (1807–1890), den Militärinterventionen der europäischen Großmächte zur humanitären Nothilfe für christliche Minderheiten im Osmanischen Reich (1827–1878) oder dem Eingreifen der Vereinigten Staaten in den kubanischen Unabhängigkeitskrieg (1898) untersucht Fabian Klose die militärische Praktik und die völkerrechtlichen Debatten zum Schutz humanitärer Normen gewaltsam einzugreifen."

Im Verlauf des »langen 19. Jahrhunderts« etablierte sich die Idee der humanitären Intervention als Instrumentarium der internationalen Politik und als völkerrechtliche Doktrin. Anhand ausgewählter Fallbeispiele der Zeit wie dem Kampf gegen den Sklavenhandel, den Militärinterventionen der europäischen Großmächte zur humanitären Nothilfe für christliche Minderheiten im Osmanischen Reich oder dem Eingreifen der Vereinigten Staaten in den kubanischen Unabhängigkeitskrieg untersucht Fabian Klose die militärische Praktik und die völkerrechtlichen Debatten zum Schutz humanitärer Normen gewaltsam einzugreifen Fabian Klose zeigt, wie die Idee der humanitären Intervention im 19. Jahrhundert entstand, sich im kolonialen wie imperialen Kontext verfestigte und schließlich Eingang in zentrale Völkerrechtstexte fand Das Buch zeigt anhand von ausgewählten Fallbeispielen, wie die Idee der humanitären Intervention im 19. Jahrhundert entstand
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