In portum navigare : römische Häfen an Flüssen und Seen
معرفی کتاب «In portum navigare : römische Häfen an Flüssen und Seen» نوشتهٔ Wawrzinek, Christina، منتشرشده توسط نشر OLDENBOURG WISSENSCHAFTSVERLAG در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Die Bedeutung der Schifffahrt auf den Flüssen des Römischen Reiches kann kaum hoch genug geschätzt werden. In einem zentral organisierten Reich, das sich schon in der frühen Kaiserzeit über6 Mio. km2 erstreckte, spielten die Flüsse sowohl bei der Kommunikation als auch beim Transport von Menschen und Gütern eine große Rolle. Dem entsprach sicher auch die Bedeutung der Häfen als Knotenpunkte der Infrastruktur zu Wasser und zu Land. Vor allem bei der Konsolidierung neu eroberter Provinzen waren sie unverzichtbar für Logistik, Truppentransport und Nachrichtenübermittlung.
Über das Aussehen und die technische Ausstattung eines Binnenhafens herrschte bisher jedoch noch Unklarheit. Die Forschung konzentrierte sich hauptsächlich auf einzelne Hafenfundorte. Mit „in portum navigare“ wird nun erstmalig eine Sammlung und kritische Auswertung der bisherigen Einzelergebnisse zum Thema vorgelegt. Im Katalogteil wurden hierzu alle bis 2008 in der Literatur vorgelegten Installationen, deren Baumaterial, Datierungen, Entwicklungsgeschichte, zugehörige antike Quellen und die Sekundärliteratur zu allen Hafenfundorten zusammengestellt. Dabei wurde keine räumliche und zeitliche Eingrenzung innerhalb des Römischen Reiches vorgenommen, sondern alle in der Literatur als „römisch“ bezeichneten Befunde gesammelt. Insgesamt wurden ca. 300 Hafenfundstellen katalogisiert. Die Belege reichen von konkreten archäologischen Untersuchungsergebnissen über Hinweise in den Schriftquellen bis zu Indizien, wie umfangreiche Amphorenfunde. Kartierungen der Häfen spiegeln den unterschiedlichen Forschungsstand in den einzelnen Teilen des Römischen Reiches wider, bieten aber auch neue Forschungserkenntnisse.Damit steht dem interessierten Forscher nun ein umfangreiches Kompendium zum Thema mit kritischen Fragestellungen und direkten Vergleichsmöglichkeiten mit anderen Fundorten zur Verfügung.
Die Bedeutung der Schifffahrt auf den Fl�ussen des R�omischen Reiches kann kaum hoch genug gesch�atzt werden. In einem zentral organisierten Reich, das sich schon in der fr�uhen Kaiserzeit �uber6 Mio. km#x1B;p2#x1B;s erstreckte, spielten die Fl�usse sowohl bei der Kommunikation als auch beim Transport von Menschen und G�utern eine gro�e Rolle. Dem entsprach sicher auch die Bedeutung der H�afen als Knotenpunkte der Infrastruktur zu Wasser und zu Land. Vor allem bei der Konsolidierung neu eroberter Provinzen waren sie unverzichtbar f�ur Logistik, Truppentransport und Nachrichten�ubermittlung. �Uber das Aussehen und die technische Ausstattung eines Binnenhafens herrschte bisher jedoch noch Unklarheit. Die Forschung konzentrierte sich haupts�achlich auf einzelne Hafenfundorte. Mit "in portum navigare" wird nun erstmalig eine Sammlung und kritische Auswertung der bisherigen Einzelergebnisse zum Thema vorgelegt. Im Katalogteil wurden hierzu alle bis 2008 in der Literatur vorgelegten Installationen, deren Baumaterial, Datierungen, Entwicklungsgeschichte, zugeh�orige antike Quellen und die Sekund�arliteratur zu allen Hafenfundorten zusammengestellt. Dabei wurde keine r�aumliche und zeitliche Eingrenzung innerhalb des R�omischen Reiches vorgenommen, sondern alle in der Literatur als "r�omisch" bezeichneten Befunde gesammelt. Insgesamt wurden ca. 300 Hafenfundstellen katalogisiert. Die Belege reichen von konkreten arch�aologischen Untersuchungsergebnissen �uber Hinweise in den Schriftquellen bis zu Indizien, wie umfangreiche Amphorenfunde. Kartierungen der H�afen spiegeln den unterschiedlichen Forschungsstand in den einzelnen Teilen des R�omischen Reiches wider, bieten aber auch neue Forschungserkenntnisse.Damit steht dem interessierten Forscher nun ein umfangreiches Kompendium zum Thema mit kritischen Fragestellungen und direkten Vergleichsm�oglichkeiten mit anderen Fundorten zur Verf�ugung Vorwort I. Einleitung 1. Untersuchungsgegenstand 2. Forschungsgeschichte 3. Das methodische Vorgehen 4. Gliederung und Fragestellungen II. Grundlagen 1. Einleitung 2. Die Flüsse in römischer Zeit 2.1 Hydrographie 2.2 Künstlich angelegte Wasserläufe 2.3 Archäologische Forschung an Flussläufen 3. Die Quellen 3.1 Ikonographische Quellen 3.2 Schriftliche Quellen 4. Schiffe 5. Fazit III. Die Häfen 1. Einleitung 2. Die Betriebseinrichtungen der Binnenschifffahrt 2.1 Kais 2.2 Piers 2.3 (Duck-) Dalben 2.4 Rampen zum Aufslippen 2.5 Becken 2.6 Molen 2.7 Schiffshäuser 2.8 Zusätzliche technische Ausstattung 2.9 Leuchttürme 2.10 Kombinationen der Betriebseinrichtungen 2.11 Werften und Abwrackplätze 3. Zur Chronologie 4. Handels- oder Militärhafen 4.1 Frachthäfen 4.2 Marinehäfen 4.3 Organisation der Häfen 4.4 Die Unterscheidung zwischen Handels- und Kriegshäfen 5. Vergleiche 5.1 Vergleiche zwischen Einrichtungen in Binnenhäfen 5.2 Unterschiede zwischen Häfen an Flüssen und an Seen 5.3 Vergleiche zwischen Binnenhäfen und Meerhäfen 6. Ergebnisse IV. Der Kontext der Häfen 1. Auswertung der Karten 2. Landstraßen und Wasserwege 2.1 Der bevorzugte Transportweg 2.2 Die Organisation der Binnenschifffahrt 3. Hafen und Siedlung 3.1 Bedeutung und Repräsentation 4. Häfen und Handel 5. Auswertung V. Schlussbetrachtung 1. Ergebnisse 2. Ausblick Katalog der Fundorte Katalog A Katalog B Testimonia Literarische Quellen Epigraphische Quellen Literatur- und Abkürzungsverzeichnis Literaturverzeichnis zu den literarischen Quellen Verzeichnis der abgekürzt zitierten Sekundärliteratur Glossar der nautischen Fachbegriffe Fundortregister Abbildungsverzeichnis Tafeln Häfen sind Orte von besonderer Faszination. Sie sind Tore zur Welt, aber auch Umschlagplätze für große Mengen von Waren. Ihre verbindende Funktion zwischen Wasser und Land spielte bereits in der Antike eine große Rolle, auch an den Flüssen im Römischen Reich. Umso erstaunlicher ist das lange Zeit eher geringe Forschungsinteresse an römischen Binnenhäfen. Ihr Aussehen, ihre Verteilung und ihre technischen Möglichkeiten waren daher weitgehend unbekannt. Die Forschung beschränkte sich überwiegend auf einzelne Hafenfundorte. Mit "in portum navigare" wird nun erstmalig eine Sammlung und kritische A