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Immaterielle Zeugnisse : Synagogen in Deutschland. Potentiale digitaler Technologien für das Erinnern zerstörter Architektur

معرفی کتاب «Immaterielle Zeugnisse : Synagogen in Deutschland. Potentiale digitaler Technologien für das Erinnern zerstörter Architektur» نوشتهٔ Marc Grellert; [mitherausgegeben vom Deutschen Architekturmuseum (DAM)]، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2007. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Dieses Buch zeigt am Beispiel von Synagogen in Deutschland Potentiale und Grenzen von 3D-Computer-Rekonstruktionen und des Internets für das Erinnern zerstörter Architektur auf. Im Vergleich mit traditionellen Erinnerungsformen erfolgt eine umfassende Analyse der Bedeutung dieser Technologien für die Erinnerungskultur. Die Untersuchungen beruhen auf langjährigen Erfahrungen des Autors mit Rekonstruktionsprojekten sowie Ausstellungsinstallationen und werden ergänzt durch Interviews mit Museumsfachleuten und Vertretern jüdischer Institutionen. Das vom Autor entwickelte und im Buch vorgestellte Synagogen-Internet-Archiv steht für eine neue Generation von Netzkultur (»Web 2.0«). Die Online-Datenbank, die an über 2.200 Synagogen in Deutschland und Österreich erinnert und an der sich Internetuser durch eigene Beiträge beteiligen können, zeigt die Potentiale des Internets für partizipative Formen der Erinnerung auf. Inhalt Einleitung Kapitel 1. Architektur und traditionelle Formen der Erinnerung 1.1 Begriffsklärungen 1.2 Typologie der Erinnerungsformen 1.2.1 Erinnerungsformen am authentischen Ort 1.2.2 Translokationen – Nachbildungen an anderer Stelle 1.2.3 Ortsunabhängige Erinnerungsformen 1.2.3.1 Modelle 1.2.3.2 Zeichnungen und malerische Darstellungen 1.2.3.3 Filme 1.3 Wirksamkeiten der Erinnerungsformen 1.4 Akteure und Adressaten 1.5 Intentionen Kapitel 2. Synagogen in Deutschland – Traditionelle Erinnerungsformen 2.1 Geschichte der Synagoge 2.1.1 Ursprünge und Entwicklung des Synagogenbaus 2.1.2 Synagogen in Deutschland 2.1.2.1 Von den Anfängen bis zu den Zerstörungen 1933 – 1945 2.1.2.2 Was blieb 1945? 2.2 Typologie der Erinnerungsformen 2.2.1 Authentischer Ort 2.2.1.1 Gedenktafeln, Hinweise an Straßenschildern 2.2.1.2 Gedenksteine, Mahnmale, Gedenkanlagen, Spolien 2.2.1.3 Vermittlung ursprünglicher Dimensionen 2.2.1.4 Wiederanknüpfung an jüdische Gemeindenutzung 2.2.1.5 Restaurierungen / Wiederherstellungen als Gedenkorte 2.2.2 Haptische Modelle 2.2.3 Ausstellungen 2.2.4 Buch, Broschüre, Katalog 2.2.5 Audio-visuelle Medien 2.3 Stärken und Defizite traditioneller Erinnerungsformen 2.4 Zusammenfassung Kapitel 3. Erinnerungskultur und digitale Technologien Eine Einführung 3.1 Begriffsklärungen und Forschungsstand 3.2 3D-Computer-Rekonstruktionen 3.2.1 Produktion digitaler Modelle 3.2.2 Präsentation – Vorberechnung und Echtzeit 3.2.3 Neue Formen der Wahrnehmung – Immersion und Präsenz 3.2.4 Digitale Modelle vs. traditionelle Rekonstruktionen 3.2.4.1 Anschaulichkeit 3.2.4.2 Emotionalisierung, Involvierung und neue Möglichkeiten der Rezeption 3.2.4.3 Verbreitung, Medienattraktivität und Diskussionspotential 3.2.4.4 Erstellungs-, Präsentations- und Erhaltungsaufwand 3.3 Internet als neues Medium der Erinnerung 3.3.1 Typlogische Übersicht – Selbstverständnisse und Betreiber 3.3.1.1 Selbstdarstellungen von Institutionen 3.3.1.2 Spezielle Thematik – Informativer Charakter 3.3.1.3 Spezielle Thematik – Sinnlich, künstlerischer Charakter 3.3.1.4 Portale 3.3.2 Internet vs. traditionelle Formen der Vermittlung 3.3.2.1 Erstellungsaufwand, Seriosität und Aktualisierungspotential 3.3.2.2 Verbreitung und Verfügbarkeit 3.3.2.3 Kapazität und Erzielen von Aufmerksamkeit 3.3.2.4 Neue Möglichkeiten der Rezeption – Hypertext, Kommunikation, Interaktivität, Zielgruppenvariabilität 3.3.2.5 Beständigkeit und Erhaltungsaufwand 3.3.2.6 Sinnlichkeit und künstlerische Gestaltung 3.4 Zusammenfassung und Resümee 3.4.1 3D-Computer-Rekonstruktionen 3.4.2 Internet Kapitel 4. Synagogen in Deutschland Erinnerung mit 3D-Computer-Rekonstruktionen und Internet 4.1 3D-Computer-Rekonstruktionen 4.1.1 Das Projekt: „Synagogen in Deutschland – Eine virtuelle Rekonstruktion“ 4.1.1.1 Anlass, Zielsetzung, Durchführung 4.1.1.2 Ausstellungen 4.1.1.3 Publikationen 4.1.1.4 Medienresonanz 4.1.2 Sonstige 3D-Computer-Rekonstruktionen von Synagogen 4.1.3 Resümee – Ausgleich von Defiziten, Umsetzung der Potentiale und Grenzen 4.1.3.1 Anschaulichkeit 4.1.3.2 Emotionalisierung 4.1.3.3 Medienattraktivität – Reichweite – Diskurspotential 4.1.3.4 Erstellungs- und Präsentationsaufwand 4.1.3.5 Erhaltungsaufwand 4.2 Die Erinnerung im Internet 4.2.1 Typlogische Übersicht – Betreiber und Zielsetzungen 4.2.1.1 Aktuelle Nutzer 4.2.1.2 Lokale Institutionen und Initiativen – Synagogen vor Ort 4.2.1.3 Forschungsinstitutionen – Auswahl deutscher Synagogen 4.2.1.4 Institutionen und Initiativen – Informationen zu Synagogen in thematisch weiter gefassten Webauftritten 4.2.2 Neue Möglichkeiten der Rezeption – Hypertext, Kommunikation, Interaktivität, Zielgruppenvariabilität 4.2.3 Suchen und Finden 4.2.4 Besuchszahlen 4.2.5 Resümee 4.2.5.1 Ausgleich von Defiziten traditioneller Erinnerungsformen 4.2.5.2 Umsetzung der Potentiale und Grenzen 4.3 Zusammenfassung Kapitel 5. Das „Synagogen-Internet-Archiv“ – Ein Experiment 5.1 Konzeptbeschreibung und Zielsetzungen 5.2 Navigation und Funktionserläuterungen 5.3 Technische Beschreibungen 5.4 Vorgehensweise und Verlauf der Realisierung 5.5 Arbeitsthesen, Fragestellungen, Untersuchungsfelder 5.6 Auswertung 5.6.1 Qualität, Art und Umfang der externen Beteiligung 5.6.2 Informationsgeber und Besucher 5.6.3 Herstellen von Öffentlichkeit 5.7 Zusammenfassung und Resümee Ausblick und Schlussbemerkungen Literaturverzeichnis Abbildungsnachweise Anhang Adressen der analysierten Websites zum Thema Synagogen Medienspiegel Synagogen-Ausstellung TU Darmstadt – Bonn Medienspiegel Synagogen-Ausstellung TU Darmstadt – Tel Aviv Interviews Leiter der Abteilung „Technische Medien“, KAH Ausstellung „Vatikan“, KAH Pädagogische Leitung, KAH Pressesprecherin der KAH Ausstellungen „Azteken“ und „Troia“, KAH Generaldirektor des DHM Sammlungsleiterin „Dokumente I“, DHM Direktor (a. D.) des Jüdischen Museums Frankfurt (JMF) Ausstellung „Fragmente und Rekonstruktion“, JMF Ausstellung Computer-Rekonstruktionen, Synagogen, KAH Head of Exhibitions & Visitor Communication, JMB Neuzeitliche Synagogen, Dauerausstellung JMB Stellvertretende Direktorin, JMB Centrum Judaicum, Ausstellung Holzmodelle, TU Braunschweig Diaspora-Museum, Tel Aviv – Ausstellung Synagogen Jüdische Gemeinde Mannheim Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland Danksagung Dieses Buch zeigt am Beispiel von Synagogen in Deutschland Potentiale und Grenzen von 3D-Computer-Rekonstruktionen und des Internets für das Erinnern zerstörter Architektur auf. Im Vergleich mit traditionellen Erinnerungsformen erfolgt eine umfassende Analyse der Bedeutung dieser Technologien für die Erinnerungskultur. Die Untersuchungen beruhen auf langjährigen Erfahrungen des Autors mit Rekonstruktionsprojekten sowie Ausstellungsinstallationen und werden ergänzt durch Interviews mit Museumsfachleuten und Vertretern jüdischer Institutionen. Das vom Autor entwickelte und im Buch vorgestellte Synagogen-Internet-Archiv steht für eine neue Generation von Netzkultur (»Web 2.0«). Die Online-Datenbank, die an über 2.200 Synagogen in Deutschland und Österreich erinnert und an der sich Internetuser durch eigene Beiträge beteiligen können, zeigt die Potentiale des Internets für partizipative Formen der Erinnerung auf. Erinnerungskultur,Architektur,Synagogen,Computer-Rekonstruktion,Internet,Museum,Judentum,Kulturelle Bildung,Museumspädagogik,Memory Culture,Architecture,Judaism,Cultural Education,Museum Education Marc Grellert ; [mitherausgegeben Vom Deutschen Architekturmuseum (dam)]. Originally Presented As The Author's Thesis (doctoral)--technische Universität, Darmstadt. Includes Bibliographical References (p. [459]-470).
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