Immanuel Kant Die Einheit des Bewusstseins (Kantstudien-ergänzungshefte) (German Edition)
معرفی کتاب «Immanuel Kant Die Einheit des Bewusstseins (Kantstudien-ergänzungshefte) (German Edition)» نوشتهٔ Giuseppe Motta; Udo Thiel، منتشرشده توسط نشر Saur در سال 2017. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Es wurde in der Vergangenheit viel darüber debattiert, ob das Zentrum der Kritik der reinen Vernunft in der Erkenntnistheorie der „Transzendentalen Analytik“ oder in der Metaphysikkritik der „Transzendentalen Dialektik“ liegt.Stellt man den Begriff der Einheit des Bewusstseins in den Mittelpunkt der Auseinandersetzung, dann verliert diese Debatte an Bedeutung. Die „Einheit des Bewusstseins“ ist einerseits von zentraler Wichtigkeit für Kants Theorie der Objektivität, wie er sie in der „Deduktion der Kategorien“ entwickelt (denn die Kategorien selbst erhalten erst durch die Einheit des Bewusstseins ihre präzise Bestimmung). Sie gehört andererseits in die Seelenlehre und wird daher von Kant in den der Rationalen Psychologie gewidmeten Teilen der „Transzendentalen Dialektik“ thematisiert.Die vorliegenden Analysen von Henny Blomme, Bernd Dörflinger, Corey W. Dyck, Dietmar H. Heidemann, Thomas Höwing, Toni Kannisto, Heiner F. Klemme, Rudolf Mösenbacher, Giuseppe Motta, Dennis Schulting, Camilla Serck-Hanssen, Thomas Sturm, Udo Thiel, Violetta Waibel und Falk Wunderlich vertiefen das Verständnis dieses zentralen Begriffes der Kantischen Philosophie.The articles in this volume examine Kant’s notions of the “unity of consciousness”, “apperception” and “I Think” from a variety of perspectives. Several papers are concerned with textual analyses of the “Transcendental Deduction of the Categories” and the “Paralogisms of the Pure Reason”. Other contributions contextualize the notion of the unity of consciousness in relation to Kant’s work as a whole and to eighteenth-century philosophy. Immanuel Kant: Die Einheit des Bewusstseins Inhalt Einleitung Die Beiträge Anmerkungen zur Zitierweise Verzeichnis der Siglen Dank Dietmar H. Heidemann: Diskursivität und Einheit des Bewusstseins bei Kant Einleitung 1 Logische Einheit und diskursive Identität des Bewusstseins 1.1 Die Diskursivitätsthese 1.2 Diskursivität und Einheit des Bewusstseins 2 Einheit und Identität der Person 2.1 Zwei Gedankenexperimente: Der äußere und der innere Beobachter 2.2 Numerische Identität und personale Einheit des Bewusstseins Fazit Literatur Corey W. Dyck: The Principles of Apperception References Giuseppe Motta: „Was objektive Einheit des Selbstbewußtseins sei“: § 18 als systembildendes Element der B-Deduktion 1 Kants Systematik 1.1 Die „Einheit“ (§ 15) 1.2 „Einheit des Selbstbewußtseins“ (§ 16) 1.2.1 Analytische Einheit der Apperzeption 1.2.2 Synthetische Einheit der Apperzeption 1.3 „Objektive Einheit des Selbstbewußtseins“ (§ 17) 1.4 Systematischer Zusammenhang der Argumente im ersten Teil der B-Deduktion 2 Subjektive und Objektive Einheit der Apperzeption Schluss Literatur Rudolf Mösenbacher: Apperzeption und Urteil. Analysen zum § 19 der Transzendentalen Analytik Handlungs- oder gegenstandsbezogene Deutung der Einheit des Bewusstseins Die Urteilstheorie in § 19 Die objektive Einheit der Vorstellungen und die ursprüngliche Einheit des Bewusstseins Literatur Henny Blomme: Die Rolle der Anschauungsformen in der B-Deduktion 1 Einleitung 2 Raum und Zeit in der B-Deduktion 3 Selbstaffektion 4 Probleme und Lösungen Literatur Dennis Schulting: Gap? What Gap? On the Unity of Apperception and the Necessary Application of the Categories References Thomas Höwing: Kant über Wissen, Allgemeingültigkeit und Wahrheit 1 Wissen und Allgemeingültigkeit 2 Allgemeingültigkeit und Wahrheit Literatur Camilla Serck-Hanssen: Fighting Achilles Introduction Step one: The ambiguous form of the Second Paralogism in the A-edition Step two: Two kinds of negation Step three: Four possible interpretations of the second paralogism Step four: What is the form of the second paralogism? Step five: Why the proof for the simplicity of the soul is a transcendental paralogism. Conclusion References Toni T. Kannisto: Why There Can Be no Future Achilles: The Inherent Fallacy in the Paralogisms 1 Introduction 2 The Analytic and Synthetic Procedure 3 The Error In the Paralogism 4 The Paralogistic Syllogism and Synthetic Procedure 5 The Cartesian Cogito and Analytic Procedure 6 The Idea of the Soul vs the Existence of the Soul 7 Conclusion References Falk Wunderlich: Kant on Consciousness of Objects and Consciousness of the Self 1 Two potential objections 2 Wolff on consciousness and self-consciousness 3 Textual evidence in Kant 3.1 Consciousness and empirical self-consciousness 3.2 Apperception and self-consciousness 4 From consciousness to self-consciousness 5 The objections addressed: pure and original apperception 5.1 Purity 5.2 Firstness 6 Conclusion Bibliography Udo Thiel: Die Einheit des Bewusstseins und die „Gefahr des Materialismus“ 1 Gegen Spiritualismus, für Immaterialismus? 2 Die „ontische Bedeutung“ der Einheit des Bewusstseins und die Immaterialität der Seele 3 Kants Vernunftkonzeption und die „ontologische Festlegung“ auf die Immaterialität der Seele 4 Die „Gefahr des Materialismus“ und „ein großer Stein des Anstoßes wider unsere ganze Kritik“ Literatur Thomas Sturm: Reines und empirisches Selbstbewusstsein in Kants Anthropologie: Das „Ich“ und die rationale Charakterentwicklung Einleitung I Kann das reine Selbstbewusstsein überhaupt ein Konzept in der Anthropologie sein? Einwände und Erwiderungen 1 Die Textbasis 2 Einwand A: Das „Ich“ ist in Logik und Psychologie verschieden zu konzeptualisieren! 3 Einwand B: Das „Ich als denkendes Wesen“ gehört in die Metaphysik, nicht die Anthropologie! II Funktionen des reinen Selbstbewusstseins in der Anthropologie: Rationale Selbstbewertung, Selbstkontrolle und Selbstentwicklung in der sozialen Welt 1 Kants Thesen über Personenstatus, Rangordnung von Mensch und Tier und die Selbstentwicklung des Menschen 2 Die Anwendung des Konzepts des reinen Selbstbewusstseins auf praktische Kontexte 3 Entwicklung des Selbstbewusstseins versus Entwicklung durch Selbstbewusstsein: Intrapersonale Strukturen und die höheren kognitiven Vermögen 4 Entwicklung durch das Selbstbewusstsein: Interpersonale Strukturen 5 Zur Bewertung von Kants Thesen über den Personenstatus und die Rangordnung von Mensch und Tier III Schluß Literatur Bernd Dörflinger: Kants Idee eines intuitiven Verstandes im Kontext seiner Theorie der Organismen Epilog Literatur Violetta L. Waibel: Das reine Selbst, die Kausalität des Begriffs und die Zeit Konstitution von Begriffen und die Einheit des Selbstbewusstseins Der Fluss der Zeit und das unwandelbare Selbst Spontaneität als Handeln in der Zeit, als Handlungsursache außer der Zeit Abschließende Überlegungen Literatur Heiner F. Klemme: „Eigentliches Selbst“ (I. Kant) oder „ursprüngliches Selbstsein“ (D. Henrich)? Über einige Merkmale von Kants Begriff des Selbstbewusstseins 1 Vorbemerkung 2 Henrich über Selbstbewusstsein und Selbstsein 3 Die Reflexionstheorie des Selbstbewusstseins und Fichtes ‚ursprüngliche Einsicht‘ 4 Kant über Selbstbewusstsein und Selbsterkenntnis 5 „Eigentliches Selbst“ oder „Selbstsein“? Literatur Autorinnen und Autoren Namenregister Sachregister Es wurde in der Vergangenheit viel darüber debattiert, ob das Zentrum der Kritik der reinen Vernunft in der Erkenntnistheorie der „Transzendentalen Analytik" oder in der Metaphysikkritik der „Transzendentalen Dialektik" liegt. Stellt man den Begriff der Einheit des Bewusstseins in den Mittelpunkt der Auseinandersetzung, dann verliert diese Debatte an Bedeutung. Die „Einheit des Bewusstseins" ist einerseits von zentraler Wichtigkeit für Kants Theorie der Objektivität, wie er sie in der „Deduktion der Kategorien" entwickelt (denn die Kategorien selbst erhalten erst durch die Einheit des Bewusstseins ihre präzise Bestimmung). Sie gehört andererseits in die Seelenlehre und wird daher von Kant in den der Rationalen Psychologie gewidmeten Teilen der „Transzendentalen Dialektik" thematisiert. Die vorliegenden Analysen von Henny Blomme, Bernd Dörflinger, Corey W. Dyck, Dietmar H. Heidemann, Thomas Höwing, Toni Kannisto, Heiner F. Klemme, Rudolf Mösenbacher, Giuseppe Motta, Dennis Schulting, Camilla Serck-Hanssen, Thomas Sturm, Udo Thiel, Violetta Waibel und Falk Wunderlich vertiefen das Verständnis dieses zentralen Begriffes der Kantischen Philosophie
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