معرفی کتاب «Imitatio et tractatio : Die literarisch-theoretischen Grundlagen der Nachahmung in Antike und Mittelalter» نوشتهٔ Cizek, Alexandru N.، منتشرشده توسط نشر Max Niemeyer Verlag در سال 2011. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
In den'Rhetorikforschungen', begründet von Gert Ueding (mit Joachim Dyck und Walter Jens), erscheinen hervorragende Leistungen rhetorischer Grundlagenforschung.Interdisziplinarität ist konstitutiv: Publiziert werden auch Studien jener wissenschaftlichen Fächer, die aus der Rhetorik hervorgegangen und methodisch mit ihr verflochten geblieben sind, sowie Arbeiten zur Praxis rhetorischen Sprechens in Alltag und Beruf, in öffentlichen Debatten, in Wirtschaft und Politik.Besonderes Gewicht liegt auf historischen Aspekten. Historisch meint hier: bis auf den heutigen Tag. Leitend bleibt die Frage, welche Rolle die Rhetorik in den verschiedenen Disziplinen heute hat, welche Bedeutung sie in der modernen Gesellschaft für sich beansprucht. Die historische Perspektive erfasst dabei in Theorie und Praxis die Geschichte der Rhetorik und ihrer Rezeption von der Antike über das Mittelalter, den Humanismus, den Barock und die Aufklärung bis hin zu ihrer anschließenden Transformation und Verdrängung. Mit dem 20. Jahrhundert treten Medienrhetorik, Werbe-Rhetorik und digitale Formen der Kommunikation hinzu. Einleitung 1. Vorhaben und Anlage der Arbeit 2. Der Stand der Forschung I. Imitatio und tractatio 1. Koordinaten und Phasen des literarischen Umsetzungsprozesses 1.1. Die imitatio-Lehre und ihr Geltungsbereich 1.2. Die imitatio als tractatio: Die Umstände der Nachahmung 1.3. Die Erscheinungsebenen der tractatio 2. Die ästhetische Konstellation der literarischen Umsetzung 2.1. Klassik, Manierismus und Imitation 2.2. Zur dialektischen Beschaffenheit des tractatio-Vorgangs 2.3. Allgemeine Bestimmung der varia tractatio 2.4. Bruchstücke einer unklassischen Poetik II. Antike und mittelalterliche Methoden und Techniken der varia tractatio 0. Allgemeine poetologische Voraussetzungen 1. Die transformationeilen Vorgänge der stofflich-formalen tractatio 1.1. Die adiectio und die detractio: Die Erweiterung und die Konzentration der Vorlage 1.2. Die immutatio und die transmutatio: Die 'Revolutionierung' der Vorlage von innen und außen 1.3. Schlußfolgerungen 2. Die Verfahrensweisen der gedanklich-affektischen tractatio 2.1. Die sophistischen Reversionsprinzipien und ihre Tragweite 2.2. Inventorische und elocutionelle Grundlagen der Reversion 2.3. Zur gedanklichen Reversion in der Historiographie 2.4. Der epideiktische Rahmen der gedanklich-affektischen tractatio 2.5. Ästhetische und didaktische Zweckmäßigkeit der Epideixis 2.6. Schlußfolgerungen III. Die Didaktik der tractatio im Rahmen der Progymnasmata 1. Zu Eigenart und Standort der Progymnasmata 1.1. Die Beschreibung des Übungssystems 1.2. Die schulmäßige Grundlage der Schriftstellerei 1.3. Zur Entwicklungsgeschichte der Progymnasmata 1.4. Schlußfolgerungen 2. Stofflich-formale und gedanklich-affektische tractatio in den einzelnen Progymnasmata 2.1. Die Gnome und die Chrie 2.2. Die Fabula 2.3. Die Narratio 2.4. Die Ethopoiia 2.5. Die Ekphrasis 2.6. Das Enkomion und die Invektive 2.7. Die Synkrisis. Die Ausarbeitung des schulepideiktischen Vergleichs 2.8. Schlußfolgerungen Allgemeine Schlußbetrachtung Quellen und Literaturverzeichnis 1. Abkürzungen 2. Quellen 3. Sekundärliteratur Register 1. Sachen, Begriffe, Termini 2. Personen und anonyme Werke
Jeder, der bei den Hochkulturen Vorderasiens nur an Mesopotamien denkt, wird durch Hans J. Nissen eines Besseren belehrt: Er konzentriert seinen Blick nicht starr auf Mesopotamien. Die gesamte Region wird als dynamisches Gebilde, dessen Einzelteile in intensiver Abhängigkeit zueinander stehen, erfasst. Innerhalb eines Zeitraums von 8000 Jahren - von ihren Anfängen bis zum Ende durch die Kriegszüge Alexanders des Großen - zeichnet er die Entwicklung dieses Großraumes nach, dessen Außengrenzen und Machtschwerpunkte sich ständig verschieben. Der offene Blick auf den gesamten vorderasiatischen Raum wirkt dem traditionellen Bild einer mesopotamischen Hochkultur entgegen. Es wird deutlich, dass erst durch die Wechselbeziehung zwischen den Kleinregionen eine der ältesten Hochkulturen der Welt entstehen konnte. Für die zweite Auflage hat der Autor sein Buch völlig überarbeitet und stark erweitert. Neben der Einbeziehung neuer Funde und Literatur wie der Fundkomplexe von Qatna (Syrien) und Jiroft (Iran) wurde vor allem die Geschichte der Nachbarländer des alten Mesopotamien stärker herausgestellt. Dadurch werden die gegenseitigen Verflechtungen noch deutlicher. Eine ausführliche, thematisch gegliederte Bibliographie kommt in bewährter Weise hinzu.
Alexandru N. Cizek. Originally Presented As The Author's Postdoctoral Lecturing Qualification--universität Münster, 1987. Includes Bibliographical References (p. 325-354) And Indexes.