وبلاگ بلیان

Imaginationsprozesse - Verfahren phantastischen Erzählens in Franz Kafkas Frühwerk (Quellen und Forschungen zur Literatur- und Kulturgeschichte) German

معرفی کتاب «Imaginationsprozesse - Verfahren phantastischen Erzählens in Franz Kafkas Frühwerk (Quellen und Forschungen zur Literatur- und Kulturgeschichte) German» نوشتهٔ von Sophie von Glinski در سال 2004. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

The study examines narrative processes and modes of writing in hitherto neglected early works by Franz Kafka. Close readings of the texts reveal how his writing develops towards a dream-like imaginative narration. This analysis of Kafka's early work reveals for the first time the prerequisites for that literary breakthrough in which Kafka entered the literary scene as a narrator in 1912. In seinen frühen Romanprojekten, Prosaskizzen und Tagebuchheften experimentiert Kafka mit Möglichkeiten zu schreiben. Die Studie untersucht wichtige Zeugnisse dieser bisher wenig beachteten Werkphase. In textnahen Lektüren wird sichtbar gemacht, wie sich Kafkas Erzählverfahren in verändernder Variation entwickeln. Im Zentrum steht dabei das Verhältnis von Erzählen und Traum. Vom phantasierenden Welt-Entwurf in seiner Novelle "Beschreibung eines Kampfes" ausgehend, erprobt Kafka sprachliche Techniken, um das zu Erzählende in traum-analoger Weise als imaginativen Prozess zu entfalten. In den Miniaturen der "Betrachtung" und in der literarischen Werkstatt der frühen Tagebücher entwickelt er Schreibweisen, die das erzählte Geschehen aus der erzählenden Rede hervorgehen lassen. Aus diesem erfindend-entwerfenden, phantasierenden Schreiben entsteht schließlich die traumähnliche Erzählung "Der Heizer". Sie trägt bereits jene Signatur des Phantastischen, die Kafkas spätere Texte prägt. - Die hier erstmals nachgezeichnete Entwicklungsgeschichte von Kafkas Schreibweise macht Kontinuitäten deutlich, die bisher kaum bemerkt worden sind: Sie zeigt, wie in jahrelanger Schreib-Arbeit die Voraussetzungen für den literarischen Durchbruch geschaffen wurden, mit dem der Autor im Jahr 1912 als Erzähler in Erscheinung trat

In seinen frühen Romanprojekten, Prosaskizzen und Tagebuchheften experimentiert Kafka mit Möglichkeiten zu schreiben. Die Studie untersucht wichtige Zeugnisse dieser bisher wenig beachteten Werkphase. In textnahen Lektüren wird sichtbar gemacht, wie sich Kafkas Erzählverfahren in verändernder Variation entwickeln. Im Zentrum steht dabei das Verhältnis von Erzählen und Traum. Vom phantasierenden Welt-Entwurf in seiner Novelle "Beschreibung eines Kampfes" ausgehend, erprobt Kafka sprachliche Techniken, um das zu Erzählende in traum-analoger Weise als imaginativen Prozess zu entfalten. In den Miniaturen der "Betrachtung" und in der literarischen Werkstatt der frühen Tagebücher entwickelt er Schreibweisen, die das erzählte Geschehen aus der erzählenden Rede hervorgehen lassen. Aus diesem erfindend-entwerfenden, phantasierenden Schreiben entsteht schließlich die traumähnliche Erzählung "Der Heizer". Sie trägt bereits jene Signatur des Phantastischen, die Kafkas spätere Texte prägt. - Die hier erstmals nachgezeichnete Entwicklungsgeschichte von Kafkas Schreibweise macht Kontinuitäten deutlich, die bisher kaum bemerkt worden sind: Sie zeigt, wie in jahrelanger Schreib-Arbeit die Voraussetzungen für den literarischen Durchbruch geschaffen wurden, mit dem der Autor im Jahr 1912 als Erzähler in Erscheinung trat.

Dank......Page 6 Inhaltsverzeichnis......Page 8 1. Erzählen in Kafkas Frühwerk......Page 14 2. Phantastisches Erzählen und „imaginative Schreibart“......Page 18 3. Zur Methode......Page 30 1. Einleitung......Page 39 2. Phantastische Experimente: Erzählen in Kafkas „Novelle“......Page 43 3. Die Macht der Sprache: Literarische Selbstbegründung......Page 62 4. Schluß......Page 92 1. Einleitung......Page 97 2. Kleider......Page 105 3. Der Kaufmann......Page 125 4. Der Fahrgast......Page 142 5. Die Vorüberlaufenden......Page 154 6. Schluß: Verwandlung als Verfahren......Page 174 1. Einleitung......Page 183 2. Übungen im Erfinden......Page 186 3. Übungen im Beschreiben......Page 218 4. Traumaufzeichnung als Modell eines phantasierenden Schreibvorgangs......Page 272 1. Einleitung......Page 288 2. Ein Moment „Betrachtung“: Der erste Satz......Page 291 3. Erzählstruktur......Page 307 4. Improvisationen......Page 339 5. Schluß......Page 380 1. „Es war kein Traum“......Page 389 2. Die Behauptung des Wirklichen als Grundlage für Kafkas Phantastik......Page 390 3. Erzählen als Sprach- und Imaginationsspiel......Page 392 4. Résumé......Page 395 Literaturverzeichnis......Page 400 Annotation Die Studie untersucht wichtige Zeugnisse der bisher wenig beachteten fruhen Werkphase. In textnahen Lekturen wird sichtbar gemacht, wie sich Kafkas Erzahlverfahren in verandernder Variation entwickeln. Im Zentrum steht dabei das Verhaltnis von Erzahlen und Traum. Vom phantasierenden Welt-Entwurf in seiner Novelle Beschreibung eines Kampfes ausgehend, erprobt Kafka sprachliche Techniken, um das zu Erzahlende in traum-analoger Weise als imaginativen Prozess zu entfalten. In den Miniaturen der Betrachtung und in der literarischen Werkstatt der fruhen Tagebucher entwickelt er Schreibweisen, die das erzahlte Geschehen aus der erzahlenden Rede hervorgehen lassen. Aus diesem erfindend-entwerfenden, phantasierenden Schreiben entsteht schlielich die traumahnliche Erzahlung Der Heizer. Die Studie zeigt, wie in jahrelanger Schreib-Arbeit die Voraussetzungen fur den literarischen Durchbruch geschaffen wurden, mit dem der Autor im Jahr 1912 als Erzahler in Erscheinung trat Die Studie untersucht Erzählverfahren und Schreibweisen in bisher wenig beachteten Texten aus Franz Kafkas Frühwerk. In textnahen Lektüren wird die Entwicklung seines Schreibens hin zu einem traumähnlichen, imaginativen Erzählen sichtbar gemacht. Diese Analyse von Kafkas früher Prosa zeigt erstmals die Voraussetzungen jenes literarischen Durchbruchs, mit dem der Autor 1912 als Erzähler in Erscheinung trat. Review text: "Sophie von Glinskis bedeutendes Buch wird nicht nur zu den Standardwerken über den jungen Kafka zählen; es eröffnet auch maßgebliche methodische und theoretische Perspektiven auf das Gesamtwerk sowie die ästhetische Kategorie des Phantastischen überhaupt."Benno Wagner in: Arbitrium 2/2006
دانلود کتاب Imaginationsprozesse - Verfahren phantastischen Erzählens in Franz Kafkas Frühwerk (Quellen und Forschungen zur Literatur- und Kulturgeschichte) German