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Imagination und Repräsentation : Die theoretische Formierung der Historiographie im späten 17. und frühen 18. Jahrhundert in Frankreich

معرفی کتاب «Imagination und Repräsentation : Die theoretische Formierung der Historiographie im späten 17. und frühen 18. Jahrhundert in Frankreich» نوشتهٔ Christian Zwink، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2006. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Main description: French historiography between 1670 and 1730 had a dual function to fulfill: generating discursive knowledge and integrating imaging procedures, e.g. in the form of initially disavowed historical imagination. Even before its firm establishment as a discipline in its own right, 'historical vision' was domesticated at the theoretical level by the compromise between pure scholarship and philosophical speculation. At the same time, however, this gave the contribution of imagination to historical epistemology a new value, by virtue both of its greater evidential potential and of its conceptual creativity

Die Arbeit erhellt einen Ausschnitt aus der Geschichte der französischen Geschichtsschreibung, noch bevor diese im 18. Jahrhundert u.a. mit Voltaire unter den Bedingungen einer selbstreflexiven, geschichtsphilosophischen Grundierung ansetzt. Ausgangspunkt ist die Frage, wie aus einer zumeist unkritischen, topisch tradierenden Historiographie mit ihren vielfältigen Perspektiven, Archivierungspraktiken und Notierungen gegen Ende des 17. Jahrhunderts allmählich ein im Ansatz geregelter Fachdiskurs zu entstehen beginnt, der epistemologisch mit Foucaults Begriff der "Repräsentation" zu beschreiben ist. Als ein besonderes Problem erweist sich dabei die Imagination, die, obwohl unabdingbar im Erkenntnisprozess, im cartesischen Sinn als eine prekäre Instanz wahrgenommen wird. In der in Frage stehenden Zeit (ca. 1670-1730) werden diese Bedingungsfaktoren in der historiographischen Praxis, z.B. beim Antiquar Bernard de Montfaucon wie in der theoretischen Reflexion so genannter méthodes einander vermittelt. Die Imagination wird auf ihr Evidenzpotenzial eingehegt, zugleich aber auch in ihrer konzeptuellen Kreativität anerkannt. Aus der epistemischen Spannung zwischen Repräsentationszwang und imaginativen Verfahren ist so die Formierung einer Disziplin angebahnt worden, die sich allerdings erst später in Frankreich und anderswo institutionell etablieren konnte.

Die Arbeit erhellt einen Ausschnitt aus der Geschichte der französischen Geschichtsschreibung, noch bevor diese im 18. Jahrhundert u.a. mit Voltaire unter den Bedingungen einer selbstreflexiven, geschichtsphilosophischen Grundierung ansetzt. Ausgangspunkt ist die Frage, wie aus einer zumeist unkritischen, topisch tradierenden Historiographie mit ihren vielfältigen Perspektiven, Archivierungspraktiken und Notierungen gegen Ende des 17. Jahrhunderts allmählich ein im Ansatz geregelter Fachdiskurs zu entstehen beginnt, der epistemologisch mit Foucaults Begriff der "Repräsentation" zu beschreiben ist. Als ein besonderes Problem erweist sich dabei die Imagination, die, obwohl unabdingbar im Erkenntnisprozess, im cartesischen Sinn als eine prekäre Instanz wahrgenommen wird. In der in Frage stehenden Zeit (circa 1670-1730) werden diese Bedingungsfaktoren in der historiographischen Praxis, z.B. beim Antiquar Bernard de Montfaucon wie in der theoretischen Reflexion so genannter méthodes einander vermittelt. Die Imagination wird auf ihr Evidenzpotenzial eingehegt, zugleich aber auch in ihrer konzeptuellen Kreativität anerkannt. Aus der epistemischen Spannung zwischen Repräsentationszwang und imaginativen Verfahren ist so die Formierung einer Disziplin angebahnt worden, die sich allerdings erst später in Frankreich und anderswo institutionell etablieren konnte When the University of Halle-Wittenberg founded the Interdisciplinary Centre for European Enlightenment Studies in 1993, it was following the destiny of its history as a centre of the early Enlightenment in Germany which affected the whole of Europe. Research foci of the Centre are at the moment aesthetics, discourses of history, cultures of learning and erudition, university history and not least the wide field of early Enlightenment as a field of experimentation and the foundation of cultural models for the Modern Age. The results of this research have been published since Autumn 1995 in the Centres' research publications series entitled University of Halle Series on the European Enlightenment. In addition, there have been relevant works produced outside the Centre. Two to four volumes are published annually (monographs, collected volumes, commentaries on sources). Vorwort Inhalt 0. Einleitung Teil I 1. Begriffsklärungen 2. Problematische Geschichte: Zu den ,Schwachstellen‘ historischer Erkenntnis 3. Die Imagination unter anthropologischen Vorzeichen: Fehlerquelle oder notwendige Erkenntnisinstanz? Teil II 1. Antiquarianismus – Chancen und Grenzen einer neuen, ,alten‘ Gelehrsamkeit 2. Les maniéres d’etudier l’histoire: Zum Verhältnis von Forschung und Repräsentation 3. Die Imagination unter didaktischen Vorzeichen: Zur Heuristik der historischen Einbildungskraft Schlußbetrachtung Literaturverzeichnis Christian Zwink. Slightly Rev. Version Of Author's Dissertation, 2004, Universität Bochum. Includes Bibliographical References (p. 343-356).
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