Im Inneren der Bauverwaltung : Eigenlogik und Wirkmacht administrativer Praktiken bei Bauprojekten
معرفی کتاب «Im Inneren der Bauverwaltung : Eigenlogik und Wirkmacht administrativer Praktiken bei Bauprojekten» نوشتهٔ Michaela Schmidt، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2016. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Wer macht eigentlich unsere Siedlungslandschaft? Diese Frage wird von Städtebauer_innen sowie Planer_innen meist beantwortet, indem sie sich selbst ins Zentrum stellen. Jedoch zeigen nicht nur umstrittene Großprojekte wie die Hamburger Elbphilharmonie oder der Berliner Flughafen, dass hierbei auch die Bauverwaltung eine in ihrer Wirkmacht oft unterschätzte Rolle spielt - sie ist es, die im Modus des Erteilens von Baugenehmigungen aktiv in das Leben und in die gebaute Umwelt eingreift. Abseits allfälliger Klischees wendet sich Michaela Schmidts Studie Bauprojekten in Schweizer Gemeinden und Kleinstädten zu, um dem Einfluss von Verwaltungen im Alltäglichen auf den Grund zu gehen und die realen Zusammenhänge und Wirkungen von städtebaulichen, politischen und administrativen Prozessen sichtbar zu machen. Gebaute Umwelt,Siedlungslandschaft,Bauverwaltung,Urbane Qualität,Administrative Praktiken,Raumplanung,Siedlungsentwicklung,Schweiz,Stadt,Arbeit,Urban Studies,Stadtplanung,Organisationssoziologie,Soziologie,Build Environment,Building Administration,Urban Quality,Urban and Regional Planning,Settlement Development,Switzerland,City,Work,Urban Planning,Sociology of Organizations,Sociology Inhalt Vorwort Zusammenfassung Danksagung Einleitung I. Konzeption der Studie 1.1 Forschungsziele und Forschungsfragen 1.1.1 Forschungsziele 1.1.2 Forschungsfragen 1.2 Forschungsdesign 1.2.1 Feldzugang und Fallauswahl 1.2.2 Erhebungsmethoden und Datenmaterial 1.2.3 Auswertung des Datenmaterials 1.3 Einsatz von Video in der empirischen Forschung 1.3.1 Methodische Implikationen 1.3.2 Videoeinsatz in der vorliegenden Arbeit 1.3.3 Fazit: Videoeinsatz zur Erfassung des Materiellen und Non-Verbalen 1.4 Fazit: Leitlinien und Methode der Studie II. Gegenstand und Stand der Forschung 2.1 Forschungsgegenstand Gemeinde 2.1.1 Wissenschaftliche Arbeiten zur Erforschung der Gemeinden in der Schweiz 2.1.2 Variationen des Gemeindebegriffs 2.1.3 Wandel des Gemeindebegriffs in den Wissenschaften 2.1.4 Fazit: Erweiterung des Gemeindebegriffs 2.2 Städtebaulicher Diskurs in der Schweiz 2.2.1 Alpenmythos vs. Aggloschweiz 2.2.2 Städtebauliche Leitbilder der Schweiz I 2.2.3 Historischer Abriss des Urbanisierungsprozesses in der Schweiz 2.2.4 Städtebauliche Leitbilder der Schweiz II 2.2.5 Aktueller städtebaulicher Diskurs 2.2.6 Schweizer Gemeinde im städtebaulichen Diskurs 2.2.7 Fazit: Re-Positionierung der Gemeinde 2.3 Verwaltung – Von Max Weber zu New Public Management 2.3.1 Formale Organisationen und Bürokratien in den Klassikern und in der neueren Organisationstheorie 2.3.2 Explizite Beschäftigung der Organisationssoziologie mit Bürokratie und Verwaltung 2.3.3 Verwaltungen als Paradegegenstand der Verwaltungswissenschaften 2.3.4 Fazit: Erweiterung etablierter Forschungskonzepte 2.4 Fazit: Trans-sequentielle Analyse (TSA) als theoretischer Fokus III. Drei Bauverwaltungen im Kontext 3.1 Visp 3.1.1 Planungskultur 3.1.2 Bauverwaltung 3.2 Wetzikon 3.2.1 Planungskultur 3.2.2 Bauverwaltung 3.3 St. Margrethen 3.3.1 Planungskultur 3.3.2 Bauverwaltung 3.4 Fazit: Kontext der drei Bauverwaltungen IV. Annäherungen 4.1 Bauverwaltung: Wege und Bewegungen im Inneren 4.1.1 (Bau-)Ämter als steingewordene Herrschaft 4.1.2 Einschluss- und Ausschlussmechanismen von Bauämtern am Beispiel von (Amts-)Türen 4.1.3 Fazit: Strukturelle Ordnung von Bauämtern 4.2 Das Baubewilligungsverfahren als ordnendes Element 4.2.1 Annäherungen an das Baubewilligungsverfahren 4.2.2 Ablauf des Baubewilligungsverfahrens 4.2.3 Fazit: Alternative Betrachtungsweise der administrativen Prozesse V. Case-Making 5.1 Die administrative Maschinerie wird angeworfen 5.1.1 Wie aus einem Bauprojekt ein administrativer Fall wird 5.1.2 Vorprüfungen und Pläne – Erste Verdichtung der Praxis des administrativen Case-Making 5.1.3 Fazit: Ereignis-Prozess-Relationen der Baueingabe 5.2 Die Sprechstunde: Eine Arbeitssession als Intermezzo der administrativen Praxis? 5.2.1 Sprechstunde I: Positionierung im Sitzungszimmer 5.2.2 Phänomen der Stellvertretung 5.2.3 Sprechstunde II: Tastbewegungen zwischen Hochbauleiter und Architektin 5.2.4 Fazit: Sprechstunde als Effekt und Zwischenspiel des Verfahrens VI. Vorbereitung und Aufbewahrung 6.1 Das Bauprojekt im Büro der Bauverwalterin 6.1.1 Administrative Praktiken – Vom scheinbar endlosen Prüfen 6.1.2 Ordnung halten: Akten als administrative Informationssegmente und Aktenschränke als multiple Handlungsträger 6.2 Fazit: Prozessorientierte Arbeit am Bauprojekt VII. Beurteilung 7.1 Stadtbildkommission: Externe Expertisen und Diskussionen am Objekt 7.1.1 Stadtbildkommission in Aktion 7.1.2 Diskussionen am Bauprojekt 7.2 Fazit: Öffnen eines Möglichkeitsraums VIII. Entscheidung 8.1 Der Entscheid wird formuliert 8.1.1 Baukommission in Aktion 8.1.2 Fixierung des Bewilligungsentscheids 8.1.3 Baukommission und Stadtbildkommission im Vergleich 8.2 Fazit: Qualifizierung der fragmentierten Siedlungslandschaft IX. Schlussbetrachtung 9.1 Beziehungsordnungen von administrativen Ereignissen und Prozessen 9.2 Geographie und Materialität von Ämtern und Arbeitsprozessen 9.3 Zeit als relevantes Medium administrativer Praxis 9.4 Transformationen des Bauprojektes im Modus der Kooperation 9.5 Fazit: 12 Thesen zur administrativen Eigenlogik und Wirkmacht der Bauverwaltung auf die gebaute Umwelt Referenzen Literaturverzeichnis Vignettenverzeichnis Videostillverzeichnis Abbildungsverzeichnis Tabellenverzeichnis Wer macht eigentlich unsere Siedlungslandschaft? Diese Frage wird von Städtebauer_innen sowie Planer_innen meist beantwortet, indem sie sich selbst ins Zentrum stellen. Jedoch zeigen nicht nur umstrittene Großprojekte wie die Hamburger Elbphilharmonie oder der Berliner Flughafen, dass hierbei auch die Bauverwaltung eine in ihrer Wirkmacht oft unterschätzte Rolle spielt? sie ist es, die im Modus des Erteilens von Baugenehmigungen aktiv in das Leben und in die gebaute Umwelt eingreift.0 How do our residential landscapes arise? This volume investigates the interplay of practices in urban development, politics and administration, and gets to the bottom of the often underestimated f influence of the planning department.
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