معرفی کتاب «Im Dispositiv interkultureller Kommunikation : Dilemmata und Perspektiven eines interdisziplinären Forschungsfelds» نوشتهٔ Dominic Busch، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2013. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Long Description: Aus Sicht Der Kulturwissenschaften Ist Interkulturelle Kommunikation Als Forschungsfach Längst In Eine Theorie-krise Geraten - Und Gewinnt Zugleich Weiter An Gesellschaftlicher Relevanz. Dominic Busch Liest Die Bisherige Forschung Unter Einer Neuen Perspektive, Indem Er Interkulturelle Kommunikation Als Dispositiv Begreift. Dies Gewährt Neue Einblicke In Unterschiedliche Festschreibungen Vermeintlicher Wirkweisen Von Kultur Auf Soziales Handeln. Auf Grundlagen Der Ethnomethodologie Wird So Ein Dispositivtheoretisch Informierter Rahmen Für Eine Zukünftige Erforschung Interkultureller Kommunikation Entwickelt. Inhalt Kulturarbeit und Kulturforschung im Kulturdilemma Brüche und Diskontinuitäten in der interkulturellen Forschung Gibt es einen Beratungsbedarf, und worin besteht er? Die Suche nach der Handlungsrelevanz von Kultur Probleme bei der Operationalisierung eines wissenschaftlichen Begriffs? Rettung dank Diskursanalyse? Dispositive in akademischen und gesellschaftlichen Diskursen Was macht die Diskursanalyse für Forscher attraktiv? Interkulturelle Diskurse als Diskursverschränkungen Weiterentwicklungen der Foucaultschen Diskurstheorie Dispositive als Zusammenspiel von Macht, Diskurs und Praxis Fragen an eine Dispositivanalyse interkultureller Kommunikation Zusammenfassung: das Dispositiv interkultureller Kommunikation Exkurs: Das Nachhaltigkeitsdispositiv Interkulturelle Kommunikation als Dispositiv: Vorarbeiten Die Neu-Einordnung von Kultur als Kulturthema Diskurse über Interkulturalität als kulturelle Konstruktion Vorarbeiten zum Konstruktionscharakter von Kulturbegriffen Die Vielfalt der Differenzbegriffe mit Kulturbezug Diachrone Retrospektiven auf die interkulturelle Forschung Interkulturelle Kommunikation als Dispositiv Das Dispositiv interkultureller Kommunikation in den Wissenschaften Vorüberlegungen zu einer dispositivanalytisch informierten Systematisierung Kultur wird einer Disziplin meist nur hinzugefügt Grundlegende Unterscheidungskriterien kultureller Beschreibung Zur Eingrenzung eines empirischen Korpus Primordiale Kulturbegriffe Konstruktivistische Kulturbegriffe Die konstruktivistische Reform des interkulturellen Dispositivs Das Dispositiv interkultureller Kommunikation in Gesellschaftsdiskursen Interkulturelle Kommunikation als bequemes Begründungsmotiv Vorüberlegungen zu einer dispositivanalytisch informierten Systematisierung Der Kreislauf zwischen Medien- und interpersonaler Kommunikation Diskursanalysen zu den einzelnen Bereichen des Kreislaufs Diskursanalysen von Übergangszonen im Kreislaufmodell Kultur als Begründung in den Medien Wie kann man trotzdem noch forschen? Überlegungen zu einer Neuorientierung Von der Analyse zur Suche nach konstruktiven Modellen Diskurs vs. Praxeologie – eine fruchtlose Konfrontation? Die Verschränkung von Diskurs und Praxis bei Butler Performativität empirisch sichtbar in Diskursen? Qua Subversion das Dispositiv auflösen? Zu einer Theorie performativen Handelns im Dispositiv interkultureller Kommunikation Diskurs und Dispositiv Der praktische Vollzug des Dispositivs Kultur ist, was Individuen darunter verstehen Exkurs Subjektive Theorien Lösungsvorschläge aus theoretischer Sicht Zu einer Empirie der Performativität in interkulturellen Kontexten Kulturverständnisse werden performativ definiert Eine kritische Würdigung sozialwissenschaftlicher Methoden Die Ethnomethodologie als kulturheuristische Forschungshaltung Membership Categorization – diskurstheoretisch informiert Hypothese zur dispositivgeleiteten Aktivierung kultureller Kategorien Schwächen des Ansatzes: auf explizite Kategorisierungen beschränkt? Fazit: Dispositive und handlungsrelevante Aktivierungen von Interkulturalität Der Verlauf der Studie im Kurzüberblick Ausblick Verwendete Literatur Ist die Soziologie eine unsichtbare Wissenschaft? Ausgehend von dieser Frage und vor dem Hintergrund der These der reflexiven Verwissenschaftlichung (Ulrich Beck) beschäftigt sich Gerald Beck mit der Rolle von Visualisierungen an der Schnittstelle zwischen Soziologie und Öffentlichkeit sowie mit ihrem Einfluss auf die soziologische Wissensproduktion. Aus einer semiotischen und in den Science & Technology Studies geschulten Perspektive arbeitet er zudem die Chancen, Risiken und Aufgaben heraus, die sich mit einer zunehmenden Nutzung von Visualisierungen in der Soziologie ergeben, und formuliert Vorschläge, wie diesen zu begegnen wäre. Die Studie zeigt: Es geht nicht mehr um die Frage, ob, sondern wie die Soziologie Visualisierungen in Zukunft einsetzt. - Biographical note: Gerald Beck (Dr. phil.) lehrt Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er forscht unter anderem zu Wissenschaftskommunikation, Design, Innovation, Umwelt-, Wissenschafts- und Techniksoziologie Aus Sicht der Kulturwissenschaften ist interkulturelle Kommunikation als Forschungsfach längst in eine Theorie-Krise geraten - und gewinnt zugleich weiter an gesellschaftlicher Relevanz. Dominic Busch liest die bisherige Forschung unter einer neuen Perspektive, indem er interkulturelle Kommunikation als Dispositiv begreift. Dies gewährt neue Einblicke in unterschiedliche Festschreibungen vermeintlicher Wirkweisen von Kultur auf soziales Handeln. Auf Grundlagen der Ethnomethodologie wird so ein dispositivtheoretisch informierter Rahmen für eine zukünftige Erforschung interkultureller Kommunikation entwickelt. 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Aus Sicht der Kulturwissenschaften ist interkulturelle Kommunikation als Forschungsfach längst in eine Theorie-Krise geraten - und gewinnt zugleich weiter an gesellschaftlicher Relevanz. Dominic Busch liest die bisherige Forschung unter einer neuen Perspektive, indem er interkulturelle Kommunikation als Dispositiv begreift. Dies gewährt neue Einblicke in unterschiedliche Festschreibungen vermeintlicher Wirkweisen von Kultur auf soziales Handeln. Auf Grundlagen der Ethnomethodologie wird so ein dispositivtheoretisch informierter Rahmen für eine zukünftige Erforschung interkultureller Kommunikation entwickelt.
From the perspective of cultural studies, intercultural communication as a research subject has long since experienced a crisis of theory but has, at the same time, grown in social relevance. Dominic Busch reads the current research from a new perspective by understanding intercultural communication as a dispositive. This provides new insight into different descriptions of reputed cultural mode of action on social behavior. Busch presents an ethnomethodologically developed, dispositive-theory informed framework for future study of intercultural communication. Cover Im Dispositiv interkultureller KommunikationDilemmata und Perspektiveneines interdisziplinären Forschungsfelds; Inhalt; Kulturarbeit und Kulturforschung im Kulturdilemma; Brüche und Diskontinuitäten in der interkulturellen Forschung; Gibt es einen Beratungsbedarf, und worin besteht er?; Die Suche nach der Handlungsrelevanz von Kultur; Probleme bei der Operationalisierung eines wissenschaftlichen Begriffs?; Rettung dank Diskursanalyse?; Dispositive in akademischen und gesellschaftlichen Diskursen; Was macht die Diskursanalyse für Forscher attraktiv? Biographical note: Dominic Busch (Univ.-Prof. Dr. phil.) lehrt Interkulturelle Kommunikation und Konfliktforschung an der Universität der Bundeswehr München. Er forscht u.a. zu gesellschaftlichen Konstruktionen von Kulturverständnissen