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Im Beichtstuhl der Medien : Die Produktion des Selbst im öffentlichen Bekenntnis

معرفی کتاب «Im Beichtstuhl der Medien : Die Produktion des Selbst im öffentlichen Bekenntnis» نوشتهٔ Hannelore Bublitz، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2010. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Im Beichtstuhl der Medien verkehrt sich das Beichtgeheimnis ins Gegenteil: Privates wird öffentlich, Selbstentsagung zu Selbstentfaltung, Selbstbeobachtung erfolgt im Blick einer anonymen Öffentlichkeit. Hannelore Bublitz spürt dem Drang des sich wortreich mitteilenden und unablässig zeigenden Subjekts nach, sich in medial inszenierten Bekenntnisritualen sozialen Anschluss und gesteigerte Individualität zu sichern. Medien sind demnach nicht nur »voyeuristische Apparate«, sondern soziale Bänder, über die das exponierte Subjekt sich im doppelten Wortsinn produziert, immer wieder anders konfiguriert und positioniert. Gesellschaft,Medien,Mediendispositive,Poststrukturalistische Subjekttheorie,Subjektivierung,Selbsttechnologien,Sozialität,Mediensoziologie,Kultursoziologie,Soziologische Theorie,Medienwissenschaft,Soziologie,Society,Media,Social Relations,Sociology of Media,Sociology of Culture,Sociological Theory,Media Studies,Sociology INHALT Einleitung I. In den Kulissen der Macht (I): Der Körper des Königs 1. Personale Repräsentation und Theatralität 2. Ökonomie, Öffentlichkeit, Privatsphäre 3. Veränderte Codierung des Privaten und Öffentlichen 4. Tyrannei der Intimität: Intimitätskult 5. Verlust der Privatsphäre – Die Macht einer globalen Ökonomie II. In den Kulissen der Macht (II): Das Subjekt, das sich selbst spricht 1. Konstruktion des Selbst in der Beichte und im Geständnis 2. Paradoxes Selbstverhältnis 3. Der Beichtstuhl als mediale (Versuchs-)Anordnung 4. Disziplinäre, panoptische Macht: Verschränkung von Beobachtung und Selbstbeobachtung 5. Öffentliche Manifestation des Selbst, das sich spricht III. In den Kulissen der Macht (III): Postdisziplinäre Techniken der Selbstführung 1. Marktförmige Selbstentfaltungskultur 2. Neucodierung des Subjekts 3. Kontrollgesellschaft 4. Gouvernementalität der Gegenwart 5. FSK – Freiwillige Selbstkontrolle oder die Konkurrenz schläft nicht IV. Mediale Selbsttechnologien 1. Mediale Selbstspiegelungen 2. Selbsttechnologien des (post-)modernen Flaneurs 3. Subjektive Selbstreferentialität 4. Theatralität des Selbst: Selbstentfaltung durch Selbstpräsentation 5. Performanz und Performativität V. Öffentliche Manifestation des Subjekts in medialen Verzeichnissen (I): Therapeutik des Alles-Sagens 1. Gegenseitige Durchdringung von Intimität und Öffentlichkeit – Intimität im Zwielicht einer anonymen Öffentlichkeit Exkurs: Talkradio als ›säkulare Beichte‹ – Domian Exkurs: Die Nacht als Ort der Passagen von Intimität und Öffentlichkeit 2. Intime Geständnisse und säkulare Beichte. Theatralische Inszenierung von – wahren – Geschichten 3. Passagen von Normalität und Abweichung Süchte Traumatisches Schicksalsschläge Tabubrüche VI. Öffentliche Manifestation des Subjekts (II): Selbstpraktiken im Netzwerk medialer Verzeichnisse 1. Kommunikative Vernetzung und die Vielzahl von Austauschverhältnissen 2. Selbstfindung und das Begehren nach Kontrolle 3. Ranking, Skalierung, Selbstoptimierung und normalisierende Praktiken in medialen Verzeichnissen 4. Normalisierung des Ausnahmezustands Schlussbetrachtung: Personale Präsentation im öffentlichen Raum einer medialen Bühne Literatur Im Beichtstuhl der Medien verkehrt sich das Beichtgeheimnis ins Gegenteil: Privates wird öffentlich, Selbstentsagung zu Selbstentfaltung, Selbstbeobachtung erfolgt im Blick einer anonymen Öffentlichkeit. Hannelore Bublitz spürt dem Drang des sich wortreich mitteilenden und unablässig zeigenden Subjekts nach, sich in medial inszenierten Bekenntnisritualen sozialen Anschluss und gesteigerte Individualität zu sichern. Medien sind demnach nicht nur" voyeuristische Apparate", sondern soziale Bänder, über die das exponierte Subjekt sich im doppelten Wortsinn produziert, immer wieder anders konfiguriert und positioniert. Hannelore Bublitz ist Professorin für Soziologie und Sprecherin des interdisziplinären Graduiertenkollegs" Automatismen"an der Universität Paderborn Long description: Im Beichtstuhl der Medien verkehrt sich das Beichtgeheimnis ins Gegenteil: Privates wird öffentlich, Selbstentsagung zu Selbstentfaltung, Selbstbeobachtung erfolgt im Blick einer anonymen Öffentlichkeit. Hannelore Bublitz spürt dem Drang des sich wortreich mitteilenden und unablässig zeigenden Subjekts nach, sich in medial inszenierten Bekenntnisritualen sozialen Anschluss und gesteigerte Individualität zu sichern. Medien sind demnach nicht nur>>voyeuristische Apparate
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