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Im Auftrag der Wahrheit : Selbstpositionierungsstrategien der Philosophie im 20. Jahrhundert

معرفی کتاب «Im Auftrag der Wahrheit : Selbstpositionierungsstrategien der Philosophie im 20. Jahrhundert» نوشتهٔ Maria Dätwyler، منتشرشده توسط نشر Brill | mentis. ein Imprint der Brill Deutschland GmbH در سال 2021. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Inhalt Kapitel 1 Einleitung 1.1 Philosophie und/oder Wissenschaftsforschung? 1.2 Drei Fallbeispiele 1.3 Eine Kontrastfolie 1.4 In Reaktion auf die Einzelwissenschaften: Unterschiedliche Strategien der Selbstbehauptung 1.5 Unausweichliche Agonalität der Philosophie Kapitel 2 Bewusstsein als Verhängnis: Philosophieinterne Krisen Unheilvolle Apologie auf die Wissenschaft: Alfred Seidels Circulus vitiosus Rezeption: Manifestation einer Krise Verlust disziplinärer Standpunkte Das Weltganze zum Gegenstand machen Kapitel 3 Edmund Husserl: Abgrenzung 3.1 Herausforderung: Psychologisierung des Geistes Ein konstruktives Problem für die Philosophie: Psychologismus »Der Geist als Sublimierung des hypertrophierten Trieblebens« Ein »ausgesprochener Denkertyp« 3.2 Philosophie als strenge Wissenschaft Die »Wissenschaftlichkeit« kritisieren Kritik am Naturalismus: Psychologiekritik Auf die Angriffe aus der Psychologie reagieren Wissenschaftliche Entscheidungen tragen den Stempel der Ewigkeit Aus der Philosophie resultiert Wissenschaftlichkeit – und umgekehrt Krisen und ein »Heilmittel« 3.3 Fundierung durch Abgrenzung Husserls Denken setzt dort ein, wo Seidels Denken sich vollzieht Aktualität Kapitel 4 Wiener Kreis: Identifikation 4.1 Herausforderung: Verlust wissenschaftlicher Objektivität 4.2 Eine eigene Zeitschrift, Kongresse und eine Werbebroschüre Die erste Ausgabe der »Erkenntnis« Ein Manifest Die Berliner Gruppe und der Wiener Kreis Identifikation mit den Naturwissenschaften, Abgrenzung von der Philosophie 4.3 Philosophie als logische Analyse Eine grundsätzliche Wende der Philosophie Die Genese der Logik aus der Mathematik Philosophische Altlasten aus dem Weg räumen: Metaphysikkritik Die Philosophie als Methode bzw. Tätigkeit Kein eigenes Fach, aber Königin aller Fächer! Allgemeingültigkeit 4.4 Zwischenfazit: Fundierung durch Identifikation 4.5 Eine politisch und wissenschaftlich neutrale Instanz Kapitel 5 Kritische Theorie: Kooperation 5.1 Herausforderung: Verlust gesellschaftlicher Legitimität Weder Adorno noch Mannheim Erstarren vor der Kompliziertheit, Ekel vor der Banalität, Versinken im Relativismus Selbstreflexiver Kollaps Thesen und Vorgehen 5.2 Die Philosophie als Problem der Gesellschaft (Lukács und Korsch) Ausgangslage: Materialistische Dialektik Argumentativer Rückgriff auf die Soziologie Das Problem: Verdinglichte Gesellschaft als Totalität Die Lösung: Klassenrevolution Aufhebung der Philosophie: Durchdringung von Theorie und Praxis 5.3 Die Gesellschaft als Problem der Philosophie (Adorno und Horkheimer) Positionierung in der philosophischen Tradition Zusammenschluss der Philosophie mit den empirischen Sozialwissenschaften Abgrenzung gegenüber der Wissenssoziologie Neubestimmung: Die Philosophie als Instrument der Kritik Ein Paradox produktiv machen: Philosophie trotz ihrer Unmöglichkeit! Die Genese der Kritik aus der Philosophie selbst »Kein dritter Standpunkt« – eine Methode Wahrheit statt Opferung des Geistes 5.4 Selbstreflexion als philosophisches Programm Exkurs: Wahrheit und Macht Kapitel 6 Philosophische Selbstpositionierungen – Fazit Sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen Ein Dilemma, das bleibt Dank Literatur Mit welchen Argumentationsstrategien begründen und legitimieren Philosophen im Laufe des 20. Jahrhunderts ihre eigene Disziplin? Die Daseinsberechtigung und Aufgaben der Philosophie werden am Anfang des 20. Jahrhunderts durch die zunehmende Geltung anderer Disziplinen stark infrage gestellt. Philosophen reagieren auf diese Infragestellung strategisch: Sie delegitimieren diese Kritik mit gezielten Argumenten, um dadurch ihre eigene philosophische Position begründen und die Deutungsmacht ihrer Disziplin rehabilitieren zu können. Indem die Selbstpositionierungen der drei prominenten philosophischen Paradigmen Phänomenologie, Wiener Kreis und Kritische Theorie explizit gemacht werden, gewährt dieses Buch Einsichten in das Selbstverständnis der westlichen Philosophie. Die kritische Analyse zeigt, wie sich die Philosophie als Disziplin mit ihrem Anspruch auf Wahrheit bis heute behauptet What kind of arguments do 20th Century philosophers use to justify and legitimize their own discipline? By reconstructing the positioning established by the three prominent philosophical "paradigms" Phenomenology, Vienna Circle and Critical Theory, this book offers insights into the conception Western philosophy has of itself, which is still valid today.
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