آیکونهای نابودی: استفاده عمومی از عکسها از اردوگاههای کار اجباری نازیها پس از ۱۹۴۵
Ikonen der Vernichtung : Zum öffentlichen Gebrauch von Fotografien aus nationalsozialistischen Konzentrationslagern nach 1945
معرفی کتاب «آیکونهای نابودی: استفاده عمومی از عکسها از اردوگاههای کار اجباری نازیها پس از ۱۹۴۵» (با عنوان لاتین Ikonen der Vernichtung : Zum öffentlichen Gebrauch von Fotografien aus nationalsozialistischen Konzentrationslagern nach 1945) نوشتهٔ Brink, Cornelia، منتشرشده توسط نشر Akademie Verlag در سال 2015. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Unmittelbar nach der Befreiung der nationalsozialistischen Konzentrationslager im Frühjahr 1945 entstanden Fotografien, die Berge von Leichen zeigen, Massengräber, halbverhungerte Überlebende auf Pritschen oder hinter Stacheldraht. Seit ihrer ersten Veröffentlichugn sind diese Aufnahmen Bestandteil einer öffentlichen Erinnerungskultur in der Bundesrepublik Deutschland geworden. Zu Schreckensbildern erstarrt, stehen sie als "Ikonen der Vernichtung" für die Unmemnschlichkeit des NS-Regimes. Der Begriff der Ikone liefert einen Schlüssel zum Verständnis der Kontexte, in denen diese Fotos aufgenommen, publiziert und betrachtet worden sind. Analog zu den religiösen Kultbildern gelten die Aufnahmen als authentisch, sie sind von hoher Symbolisierungkraft. Der Umgang mit den Fotos mutet ritualisiert an. Man schaut sie an und meint zu wissen, wofür sie stehen. Um die Fotografien der Lager aus ihrer Erstarrung zu lösen, die alles weitere Nachdenken über das Abgebildete zu erübrigen scheint, richtet das Buch von Cornelia Brink erstmals einen genauen Blick auf die Bilder. Die KZ-Fotografien liefern nicht nur einen Schlüssel zu der Zeit, aus der sie stammen, sondern auch zur (Verdrängungs-)Geschichte, die auf sie folgte. Die Studie verknüpft daher fotohistorische und -theoretische Fragen mit der Problematik öffentlich wirksamer Formen der Erinnerung an die Nationalsozialistische Vergangenheit. Sie zeigt, was verschiedene Institutionen in der Bundesrepublik Deutschland - alliierte Besatzungsmächte, Juristen, Publizisten, Pädagogen und Ausstellungsmacher - seit 1945 bis in die Gegenwart mit den "Ikonen der Vernichtung" angefangen haben. Analyzes photographs of the concentration camps taken by Allied military and civilian photographers immediately after the liberation of the camps in 1945, and their use in West Germany. Criticizes their perception as authentic representations of reality, without consideration of who took them and with what motive; for what purpose they were used in 1945 and later; and how they were received. The Allies disseminated the pictures in newspapers, brochures, and placards in order to confront the Germans with their crimes; the reaction was either rejection or horror, but in either case disassociation from the crimes, which were committed by "them", not "us". Pictures and films were used in war crimes trials, but played a secondary role. In 1960, Gerhard Schoenberner's "Der gelbe Stern" became the first, and still the best known, of many collections of Holocaust photographs. It shows types - "the" camp, "the" perpetrator, "the" victim, and tends to differentiate between the passive and therefore guiltless German people and the Nazi leaders. Photographs are also part of educational exhibitions at memorial sites. Again the use of horror photographs is counterproductive: children cannot cope with them and repress them. The traditional photographs show Jews as anonymous victims; they must be complemented by pictures showing the rich Jewish life before the Holocaust. Pictures of Jews in their degradation may also arouse in the viewer the same voyeurism that motivated the Nazi photographer. Mentions ways in which museum staff have tried to deal with these problems. But the repeated use of the same photographs has turned them into icons about which we cease to think. (From the Bibliography of the Vidal Sassoon International Center for the Study of Antisemitism) Unmittelbar nach der Befreiung der nationalsozialistischen Konzentrationslager im Frühjahr 1945 entstanden Fotografien, die Berge von Leichen zeigen, Massengräber, halbverhungerte Überlebende auf Pritschen oder hinter Stacheldraht. Seit ihrer ersten Veröffentlichugn sind diese Aufnahmen Bestandteil einer öffentlichen Erinnerungskultur in der Bundesrepublik Deutschland geworden. Zu Schreckensbildern erstarrt, stehen sie als "Ikonen der Vernichtung" für die Unmemnschlichkeit des NS-Regimes. Der Begriff der Ikone liefert einen Schlüssel zum Verständnis der Kontexte, in denen diese Fotos aufgenommen, publiziert und betrachtet worden sind. Analog zu den religiösen Kultbildern gelten die Aufnahmen als authentisch, sie sind von hoher Symbolisierungkraft. Der Umgang mit den Fotos mutet ritualisiert an. Man schaut sie an und meint zu wissen, wofür sie stehen. Um die Fotografien der Lager aus ihrer Erstarrung zu lösen, die alles weitere Nachdenken über das Abgebildete zu erübrigen scheint, richtet das Buch von Cornelia Brink erstmals einen genauen Blick auf die Bilder. Die KZ-Fotografien liefern nicht nur einen Schlüssel zu der Zeit, aus der sie stammen, sondern auch zur (Verdrängungs- )Geschichte, die auf sie folgte. Die Studie verknüpft daher fotohistorische und -theoretische Fragen mit der Problematik öffentlich wirksamer Formen der Erinnerung an die Nationalsozialistische Vergangenheit. Sie zeigt, was verschiedene Institutionen in der Bundesrepublik Deutschland - alliierte Besatzungsmächte, Juristen, Publizisten, Pädagogen und Ausstellungsmacher - seit 1945 bis in die Gegenwart mit den "Ikonen der Vernichtung" angefangen haben Inhalt Dank EINLEITUNG. Fotografien und ihre Verwendung KAPITEL 1. Bilder vom Feind – Das Scheitern der optischen Entnazifizierung 1945 KAPITEL 2. Bilder der Täter – Fotografien vor Gericht KAPITEL 3. Bilder der Opfer – Aufklärung durch Schrecken und Mitleid KAPITEL 4. Bilder zum Lernen – KZ-Fotografien in Gedenkstätten-Ausstellungen EPILOG. Ikonen der Vernichtung Quellen- und Literaturverzeichnis Abbildungsverzeichnis Cornelia Brink. Includes Bibliographical References (p. [243]-264).
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