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Idylle : Eine medienästhetische Untersuchung des materialen Topos in Literatur, Film und Fernsehen

جلد کتاب Idylle : Eine medienästhetische Untersuchung des materialen Topos in Literatur, Film und Fernsehen

معرفی کتاب «Idylle : Eine medienästhetische Untersuchung des materialen Topos in Literatur, Film und Fernsehen» نوشتهٔ Nils Jablonski، منتشرشده توسط نشر J.B. Metzler'sche Verlagsbuchhandlung & Carl Ernst Poeschel GmbH در سال 2019. این کتاب در 8 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die Idylle steht im Spannungsfeld von Kitsch und Katastrophe, das Nils Jablonski durch medienkomparatistische __close readings__ literarischer, filmischer und televisiver Texte untersucht. In der Perspektive einer materialen Topik wird das vielfältige Verkommen der Idylle anhand ihrer Poetizität, Medialität und Serialität analysiert – beginnend bei den Anfängen in der Antike, über die Popularisierung der Idylle im 18. Jahrhundert bis zu gegenwärtigen Filmen und TV-Serien. Die herausgearbeitete Spezifik idyllischer __poiesis__ kennzeichnet zudem die richtungsweisenden Reflexionen zur Idylle um 1800. Mit kritischem Bezug auf die idyllischen Verfahren der Überlagerung, Idealisierung und Beschränkung bei Jean-Jacques Rousseau, Friedrich Schiller und Jean Paul wird die enge gattungstheoretische Bestimmung der Idylle revidiert, um den kulturkonstitutiven Aspekt des materialen Topos strukturell zu erfassen. Inhalt 5 1 Auftakt 8 1.1 ‚Vorwortlich‘ 12 1.2 Idylle, oder: „Nicht / singe ich ohne Geheiß.“ 21 1.2.1 Idylle/Idyllisch: Problematische Perspektivierungen 25 1.2.2 Die Idylle als ‚kleines (Kunst-)Stück‘ 31 1.2.3 Pfeifende Musen: Das Politische (in) der Idylle 41 1.3 Eine Aktualisierung der materialen Topik 51 1.3.1 ‚Zurück in die Zukunft‘: Curtius’ Toposforschung 52 1.3.2 Theoretische Implikationen: Die Idyllenforschung als materiale Topik 56 1.3.3 Innovative Komplikationen 59 2 Dimensionen der Idylle 65 2.1 Poetizität („grüner raum der unzucht“) 79 2.1.1 Idylle-Machen: Fingierte poiesis in Gessners Gärten 81 2.1.2 ‚Coitus procrastinatus‘: Idyllische Wollust in Johann Heinrich Voß’ Luise 96 2.1.3 Die Gender-Poetik idyllischer Verwicklungen: Marlene Streeruwitz’ „Andrea S.“ (versus Goethes ‚Werther‘) 114 2.2 Medialität („wir haben den vogel abgewickelt“) 131 2.2.1 Das Rauschen der Idylle, oder: Die Erfindung der musikalischen Medien bei Gessner (und ihr bukolischer Gebrauch bei Theokrit) 136 2.2.2 „Das Ganze ein lichtgeborenes Bild“: Alexander von Warsbergs ‚idyllisch engagierter‘ Blick auf Korfu 148 2.2.3 Die idyllische Verheißung des Kinos: Wilhelm Lehmanns „Böse Idylle“ 165 2.3 Serialität („ferien sind serien“) 174 2.3.1 Die ‚Traumschifferzählung‘ als außeralltägliche Idylle 179 2.3.2 Serielle Kontinuität und die schematische ‚Wiederkehr des Immergleichen‘ 188 2.3.3 Die narrative Struktur der episodischen Unterhaltungsidylle 200 3 Theorien der Idylle 215 3.1 Überlagerungen (Zurück zu Rousseau) 218 3.1.1 Interne Überlagerungen: Der materiale Topos in Rousseaus zweitem Discours 223 3.1.2 Externe Überlagerungen: (Rousseau liest) Rousseau und Gessner 232 3.1.3 Idyllentheoretische Nachwirkungen: Die Rezeption von Rousseaus Gessner-Rezeption 247 3.2 Idealisierungen (Schiller macht’s möglich) 263 3.2.1 Schillers ‚idealpragmatischer‘ Ansatz: naiv versus sentimentalisch 267 3.2.2 Eine sentimentalische Theorie der sentimentalischen Idylle 276 3.2.3 ‚Vorwärts immer, rückwärts nimmer‘: Theoretische Aporien der Idylle 283 3.3 Beschränkungen (Jean Pauls Schaukel) 291 3.3.1 Die generalisierende Beschränkung der Idylle 292 3.3.2 Die idyllische Optik der Beschränkung 299 3.3.3 „Nichts ist so schön wie der Mond von Wanne-Eickel“, oder: Die ‚universelle Verkitschung‘ der Idylle 313 4 Paradigmen der Idylle 326 4.1 Strandlektüren 336 4.1.1 Am Strand auf Korfu (Paradies der Liebe – Rebeccas Traum) 338 4.1.2 Natur, Natürliches, Kultur: Fiskes Strand und Barthes’ Mythos 357 4.1.3 Die idyllische Chrono-Logik, oder: Der ‚natürliche Ursprung‘ der Kultur 367 4.2 Das Koordinatensystem der Idylle 375 4.2.1 ‚Idyllisches Denken‘ versus ‚tendence idyllique‘: Von der regelpoetisch gefassten Natürlichkeit zur Artikulation von Innerlichkeit durch die Idylle 378 4.2.2 Die Struktur der ‚idyllischen Materialität‘ von literarischen, filmischen und televisiven Texten 395 4.2.3 Kitsch und Katastrophe als Pole der Idylle (NOTTING HILL – Das Parfum) 412 4.3 Arkadisch – Heterotopisch – Elysisch 437 4.3.1 Das arkadische Paradigma der Idylle (Gessner – ONCE UPON A TIME – Der Park) 443 4.3.2 Das heterotopische Paradigma der Idylle (Die Leiden des jungen Werther – GILMORE GIRLS – TITANIC) 451 4.3.3 Das elysische Paradigma der Idylle (TRUE BLOOD – Normal – HERBSTROMANZE) 470 5 Koda 481 5.1 Von der materialen zur kulturellen Topik 485 Quellen 498 Siglen und Abkürzungen 499 Primärtexte 500 Literatur 500 Film 503 Fernsehen 503 Sonstige 505 Sekundärtexte 505 Internetquellen 520 Anhang 522 Abbildungsverzeichnis 522 Abbildungen 523 Front Matter ....Pages I-VII Auftakt (Nils Jablonski)....Pages 1-57 Dimensionen der Idylle (Nils Jablonski)....Pages 59-208 Theorien der Idylle (Nils Jablonski)....Pages 209-319 Paradigmen der Idylle (Nils Jablonski)....Pages 321-475 Koda (Nils Jablonski)....Pages 477-493 Back Matter ....Pages 495-527 In der Perspektive einer materialen Topik wird das vielfaltige Verkommen der Idylle anhand ihrer Poetizitat, Medialitat und Serialitat analysiert - beginnend bei den Anfangen in der Antike, uber die Popularisierung der Idylle im 18.
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